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Gemeinschaft pur

Weltjugendtag: Gemeinschaft pur, rund um die UhrDe Papst kütt, 400.000 Menschen aus aller Welt reisen an. Für viele junge Katholiken zählt das Gemeinschaftserlebnis. Aber es ist keine anonyme Masse, die auf Kommando jubelt. Sie haben ihre eigenen Ansichten – und mit Benedikt XVI. oft leichte Kreuzschmerzen. – […] “Hier geht es nicht um ein Event für den Papst, […] sondern das ist ein Event für jede Menge Menschen, die an dieselbe Sache glauben.” […] – “Für mich ist jemand Christ, der hilft, wenn jemand Hilfe braucht. Nächstenliebe kann ja auch bedeuten, einfach mit einem Freund im Café zu sitzen, wenn es dem dreckig geht.” […] – “Es ist zweitrangig, dass er kommt. Ich finde es schade, dass das jetzt so ausgeschlachtet wird und die ganzen VIPs wichtiger werden als wir. Das gehört da nicht hin. Die Jugend der Welt ist zu Gast in Deutschland, nicht die Promis sind zu Gast bei Papst Benedikt!” […] – “Wenn man Außenstehenden vom Weltjugendtag erzählt und davon, dass man selbst dort mitarbeitet, dann wird als erstes gefragt: Siehst Du dann auch den Papst? Und dann: Passiert eigentlich noch was? Warum zählt das nicht, dass hier Jugendliche aus aller Welt zusammenkommen? Warum interessiert das nur, weil auch der Papst kommt? Warum verkauft sich nicht einfach dieser Gemeinschaftsgedanke?” […] – “Es ist ein großer Segen, dass es eine weltumspannende Einheit gibt – die Kirche mit Papst, Bischöfen und dem gesamten Klerus. Das schafft viel Stärke, viel Rückendeckung, eben etwas Universelles” […] – “Bei uns in der Unterkunft haben wir zwölf Nationen, jeder kocht mal abends was aus seinem Land. Wir sitzen alle zusammen und singen Lieder, alle in einer anderen Sprache, aber alle das gleiche Lied.” […] “Natürlich wird es immer Unterschiede geben zwischen uns – aber wir haben alle den gleichen Gott.” […] – (Quelle: Spiegel.de)

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