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Bericht: KLJB-Zeltlager 2005

Das diesjährige Zeltlager, das unter dem Motto “Bonifatius erleben…” stand, wurde von der KLJB und der Pfarrei gemeinsam durchgeführt und fand vom 24.07. bis 31.07.2005 am Zeltplatz Ziehküppel in Eckweisbach statt.

Die 10 Betreuer reisten schon einen Tag vorher an, um alles für die Ankunft der Kinder vorzubereiten. Am darauffolgenden Tag begrüßten wir 27 Kinder, teilten die Zelte ein und lernten und bei Spielen besser kennen. Herr Pfarrer Liebig führte die Kinder in die Thematik ein, worauf es auch schon richtig los ging. Getreu dem Motto wurden Fliesenmosaike hergestellt, auf denen die wichtigsten Orte des Bonifatius zu lesen waren. Diese wurden dann zu dem selbst gebauten Altar gestellt, wo wir unsere Gottesdienste feierten. Der erst Tag endete mit einem leckeren Abendessen und gemeinsamen Singen am Lagerfeuer.

Am nächsten morgen nach dem Frühstück starteten wir mit etwas Neuem. da wir am letzten Tag den Eltern und Geschwistern etwas zum Thema Bonifatius vorführen wollten, richteten wir Workshops ein, in denen Tänze einstudiert, Kostüme hergestellt und Kulissen gemalt wurden. Nach dem Mittagessen wurde die Lagerfahne gemalt und ein Stamm aus dem Wald geholt, an dem die Lagerfahne am Zeltplatz aufgestellt wurde. Damit diese vor Überfallern beschützt werden kann, wurde für jeden Abend eine Nachtwache eingerichtet. Für die einzelnen Spiele wurden die Kinder in Gruppen aufgeteilt und nun hieß es: Punkte sammeln für den Sieg. Nach dem Kaffee begannen wir schon mit dem ersten Spiel: das Ball-über-die-Schnur-Tunier. Am Abend wurde bei einem gemeinsamen Gottesdienst die Fahne geweiht und anschließend aufgestellt. Nach dem Zusammensein am Lagerfeuer machte sich die Nachtwache bereit und die anderen Kinder gingen in ihre Zelte.

Der dritte Tag stand ganz im Zeichen des Stationslaufes. Die Betreuer warteten mit vielen Aufgaben auf die einzelnen Gruppen, die dies dann ausführen mussten. da es recht viele Spiele waren, dauerte dies den ganzen Mittag an. Am Abend machten wir eine Nachtwanderung. Da die Kinder dabei ein wenig Angst hatten, setzten wir uns anschließend noch einmal zusammen ans Lagerfeuer und aßen als Entschädigung einen Kuchen.
Am nächsten Tag hatten sich die Kinder von der Nachtwanderung wieder mehr oder weniger erholt und wir konnten nach dem Frühstück mit de Workshops starten. Währenddessen wurde von den Kindern ein Gottesdienst vorbereitet. Da es sehr warm war, gingen wir am Nachmittag zusammen nach Hilders ins Schwimmbad. Dies war auch dringend nötig, denn durch den regen der letzten tage, der die Wiese matschig machte, waren wir nicht mehr gerade sauber. Am Abend bekam Thomas Gottschalk Konkurrenz. Die Kinder dachten sich im Laufe des Tages Wetten aus, die sie dann bei Wetten dass… präsentierten.

Der nächste Tag startete trotz heißem Wetter mit einem Fußballtunier. Wir gingen also auf den nahegelegenen Sportplatz, wo jede Gruppe alles gab, um zu gewinnen. Anschließend machten wir eine Wasserschlacht, um uns notdürftig vom Schweiß des Tuniers zu befreien. Am Nachmittag gingen die Kinder durchs Dorf um dort einige Fragen zu beantworten. Dieses Spiel ging auf Zeit, d.h. beeilen war angesagt. Nach diesem anstrengenden Tag ließen wir den Abend ruhig ausklingen.

Der nächste Tag war wieder sehr heiß. Also ließen wir die geplante Wanderung ausfallen und gingen erneut ins Schwimmbad. Da alle durch die Wärme fertig waren, hatten wir den Rest des Tages frei.

Der Samstag startete nach dem Frühstück mit den Workshops. Die Kulissen wurden fertig gestellt und durch viele schöne Ideen der Kinder tolle Tänze eingeübt. Im Laufe des Tages wurden noch die Kostüme fertig gestellt und von den Kindern der “Bunte Abend” vorbereitet, wobei wir Betreuer uns immer wieder gerne überraschen lassen. Dieser fand abends nach dem Gottesdienst statt, der vor ein paar Tagen von den Kindern sehr gut vorbereitet wurde.

Der letzte Tag war wohl der aufregendste Tag. Nachdem morgens aufgeräumt und die Zelte abgebaut, bauten wir alles für die Aufführung auf und machten eine letzte Generalprobe. Als am Mittag die Eltern, Geschwister, Freunde und auch der Ortsvorsteher Toni Roth mit Ehefrau eintrafen, machte sich bei manchen Kindern die Aufregung bemerkbar. Doch dies war unbegründet. Die Aufführung klappte perfekt. Sowohl wir Betreuer als auch die Kinder konnten sehr stolz darauf sein, eine so tolle Aufführung auf die Beine gestellt zu haben, wobei jeder eingespannt wurde. Anschließend richtete Herr Pfarrer Liebig noch ein paar Worte an uns und an die Eltern und die Kinder bekamen bei einer Siegerehrung Urkunden und kleine Geschenke. Bei gemeinsamen Kaffee und Kuchen wurde noch ein wenig die gut gelungene Aufführung gefeiert, bis schließlich der weniger schöne Teil des Tages kam: Abschied.

So ging eine wunderschöne Woche mit sehr leckerem Essen ( vielen Dank noch mal an die Köche ), keinen großen Zwischenfällen, vielen Überfallen, relativ gutem Wetter, schönen Spielen und vor allem tollen Kindern zu ende. Wir hoffen, dass nächstes Jahr wieder viele Kinder mitfahren und wir wieder eine so tolle Gemeinschaft erleben dürfen.

Kontakt: Daniel Bott

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