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Anschreiben 03/2006

Liebe Schwestern und Brüder!

40 oder auch 46 Tage (wenn man die Sonntage mitrechnet) der Fastenzeit oder auch genannt “österliche Bußzeit” liegen vor uns. Diese Zeit lädt uns dazu ein, uns auf einen Weg der Einkehr und Umkehr zu begeben. Diese Zeit ist voller Zeichen, die uns immer wieder daran erinnert, in welcher besonderen Zeit wir uns befinden. Dazu zählen in den Gottesdiensten zum Beispiel: 1) die liturgische Farbe Violett; 2) der Verzicht auf Blumenschmuck im Kirchenraum und 3) der Verzicht auf den Gesang des feierlichen “Halleluja” und des Gloria. – Auch das Aschenkreuz zum Beginn dieser Zeit möchte uns an unsere Vergänglichkeit erinnern und gleichsam unsere Augen öffnen für den Blick auf die Auferstehung, dem Ziel der österlichen Bußzeit. Die Kargheit dieser Zeit mag abschrecken und genau das ist ihr Ziel: die Sinne zu schärfen für das Wesentliche und die Aufmerksamkeit hinzulenken auf Christus.

So lade ich Sie ein, sich auch durch unser diesjähriges Glaubensseminar, das unter dem Leitwort steht: “Aus der Versöhnung leben” und durch die Feier des Kreuzweges an jedem Freitag ebenfalls neu beflügeln zu lassen auf das Wesentliche hin.

So wünsche ich Ihnen eine gesegnete Fastenzeit

Ihr Pfarrer
Rudolf Liebig

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