Katholische Pfarrgemeinde St. Antonius Künzell

Keuloser Straße 24, 36093 Künzell

Telefon: 0661/9339150, Fax: 0661/9339152

E-Mail: info@St-Antonius-Kuenzell.de


Herzliche Einladung zu unseren regelmäßigen Gottesdiensten - z.B. samstags um 18:15 Uhr und sonntags um 9:30 Uhr!
Die Öffnungszeiten unseres Sekretariates: Montag und Dienstag 9.00–12.00 Uhr, Donnerstag 16.00-18.00 Uhr.

Beiträge vom Februar 2006

Seminarreihe: Geistliche Bewegungen

Beitrag von Matthias Heil am 19. Februar 2006  |  Kommentieren  |

Lebendige Glaubens- und Wegerfahrungen mit den Geistlichen Bewegungen in unserer Zeit: Seminarreihe 2006 der KAB Künzell über Leben und Wirken der Geistlichen Bewegungen im Bistum Fulda

Veranstaltungs-Flyer im druckerfreundlichen PDF-Format

Im Bistum Fulda haben zwölf Geistliche Gemeinschaften ihre Heimat gefunden und sind in einem Gesprächskreis miteinander verbunden. Unser verstorbener Papst Joh. Paul II, schrieb in seiner Missionsenzyklika Redemptor Missio folgendes: „Innerhalb der Kirche bieten sich verschiedene Arten des Dienstes, der Funktionen, der Ämter und der Formen der Hinführung zum christlichen Leben an. Ich denke dabei an die Neuheit in der jüngsten Zeit in nicht wenigen Kirchen: an die große Entfaltung von ‚kirchlichen Bewegungen’, die von einer starken missionarischen Kraft geprägt sind. … Die Bewegungen bilden ein wahres Gottesgeschenk für die Neuevangelisierung und Missionsarbeit im eigentlichen Sinne des Wortes. Ich empfehle daher, sie zu verbreiten und sie in Anspruch zu nehmen, um vor allem unter den Jugendlichen dem christlichen Leben und der Evangelisierung neue Kraft zu verleihen.“

Die Geistlichen Gemeinschaften haben an Einfluss vor allem im Bereich der Jugendarbeit und in der Familienseelsorge gewonnen und können hier wesentliche Hilfestellung geben und dadurch nicht zuletzt auch bei der Verlebendigung von Pfarrgemeinde behilflich sein. Von daher halten wir diese Seminarreihe für eine große Hilfe auch im pastoralen Prozess.

Wir in der KAB Künzell haben uns deshalb überlegt, Ihnen die Spiritualität und das Leben dieser Gemeinschaften etwas näher zu bringen. Dies soll in einer Seminarreihe in unserem Thomas-Morus-Haus in Künzell und im Erleben der Gemeinschaften an ihren Zentren vor Ort möglich sein. Wenn Sie interessiert sind, dann lesen Sie bitte weiter und merken sich die einzelnen Abende schon jetzt vor.

Termine:

Montag, 06. Februar 2006 – 20.00 Uhr im Thomas-Morus-Haus, Künzell: Die „Charismatische Erneuerung in der katholischen Kirche“ und die „Schönstattbewegung“ stellen sich vor.

Donnerstag, 02. März 2006 – 20.00 Uhr im Thomas-Morus-Haus, Künzell: Die „Gemeinschaft Geist und Sendung“ und die „Franziskanische Gemeinschaft“ stellen sich vor.

Montag, 24. April 2006 – 19.00 Uhr Gebetszeit mit der Franziskanischen Gemeinschaft und Besuch des Franziskanerklosters am Frauenberg

Samstag, 20. Mai 2006 (Treffpunkt Parkplatz TMH) 8.30 Uhr Fußwallfahrt zum Schönstattzentrum in Dietershausen – 11.00 Uhr Führung am Schönstattzentrum – 12.00 Uhr Mittagessen – 14.00 Uhr Maiandacht anschl. Kaffeetafel

Montag, 12. Juni 2006 – 20.00 Uhr – Lobpreisgottesdienst mit der Charismatischen Erneuerung in der St. Michaelskirche Neuhof

Donnerstag. 13. Juli 2006 – 19.00 Uhr – Gebetszeit mit der Gemeinschaft Geist und Sendung und Besuch ihres Geistlichen Zentrumsin der Steubenallee 4, Fulda

Anschreiben 02/2006

Beitrag von Matthias Heil am 4. Februar 2006  |  Kommentieren  |

Liebe Pfarrgemeinde,

Am Fest Maria Lichtmess ruft Simeon aus: „Meine Augen haben das Heil gesehen, das du vor allen Völkern bereitet hast, ein Licht, das die Heiden erleuchtet und Herrlichkeit für dein Volk Israel.“ – Am Fest Maria Lichtmess erinnern wir durch die Kerzenweihe an Jesus Christus, das Licht der Welt, das uns 40 Tage zuvor an Weihnachten Freude und Leben geschenkt hat. So dürfen wir uns anfragen lassen: Lassen wir dieses Licht leuchten, indem wir Anderen davon erzählen, was es für unser Leben und das Leben des Nächsten bedeuten kann? – Dieses Licht möchte auch Freude verbreiten, die wir gerade in diesen frohen Faschingstagen selbst erleben und Anderen mitteilen können. – Diese Freude wünsche ich uns allen – auch bei den Feiern unserer Pfarrgemeinde.

Ihr Pfarrer
Rudolf Liebig

Pfarrbrief 02/2006

Beitrag von Matthias Heil am 4. Februar 2006  |  Kommentieren  |

Der neue Pfarrbrief ist erhältlich. Sie können ihn hier im druckerfreundlichen PDF-Format herunterladen. – Wird der Pfarrbrief nicht angezeigt, benötigen Sie den Adobe Reader, den Sie hier kostenlos erhalten.

Als Ergänzung bieten wir Ihnen hier wieder das Kinder- und Jugendpfarrblatt – ebenfalls im PDF-Format.

Bonhoeffer

Beitrag von Matthias Heil am 4. Februar 2006  |  Kommentieren  |

Christ im Widerstand – Am 4. Februar 1906 wurde Dietrich Bonhoeffer geboren – Der Theologe Dietrich Bonhoeffer opferte für den Kampf gegen das Hitler-Regime sein Leben. In der Evangelischen Kirche in Deutschland, mehr noch in Großbritannien und den USA, wird Bonhoeffer heute verehrt wie kaum ein anderer Christ des 20. Jahrhunderts. Vor 100 Jahren wurde Bonhoeffer geboren. Im Berliner Haus seiner Eltern zog er sich zurück und traf sich mit anderen Widerständlern – Dietrich Bonhoeffer war kein Asket, aber immer konzentriert auf das Wesentliche. Nach dem Theologiestudium in Tübingen und Berlin, nach Auslandsaufenthalten in Barcelona und New York, war er Privatdozent an der Berliner Universität, dann Studentenpfarrer, nach 1933 zwei Jahre lang Pfarrer an der deutschen Gemeinde in London. 1935 gründete er in Finkenwalde bei Stettin ein Predigerseminar der oppositionellen Bekennenden Kirche. Hier übte der Theologe mit seinen Vikaren das “gemeinsame Leben”. Im Predigerseminar herrschte strenge Disziplin: Schweigen nach dem Aufstehen, eine dreiviertelstündige Andacht vor dem Frühstück, Bibelmeditation. [...] 1940 ließ sich Bonhoeffer von der Auslandsabwehr der Wehrmacht um den Admiral Wilhelm Canaris verpflichten. Seine Reisen – offiziell im Dienste des kriegführenden Staates – nutzte er dazu, im Ausland Nachrichten über den deutschen Widerstand innerhalb und außerhalb der Wehrmacht weiterzugeben. Außerdem überbrachte er den Verschwörern in Deutschland Informationen aus der Schweiz, Schweden, Norwegen und Italien. [...] Aber die Gestapo kam Bonhoeffer auf die Spur. Am 5. April 1943 gegen 16.00 Uhr wurde er abgeholt. Die nächsten zwei Jahre, bis zu seiner Ermordung am 9. April im Konzentrationslager Flossenbürg, verbrachte er im Gefängnis. [...] Bonhoeffer hatte sich zum Ziel gesetzt, züchtig zu leben – ein Vorsatz der schon in den 30er und 40er Jahren des 20. Jahrhunderts antiquiert erschien. Gegen die Übermacht des nationalsozialistischen Regimes aber waren Bonhoeffers strenge Ethik und seine unerschütterliche Konsequenz ein wirksames Mittel. Dietrich Bonhoeffer machte ernst mit einem Christentum, das sich nicht im religiösen Kult erschöpft. Er verstand es als gelebte Nachfolge auf dem Weg Jesu Christi. – (Quelle: dradio.de) – Audio-Fassung dieses Beitrags (MP3)

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