Katholische Pfarrgemeinde St. Antonius Künzell

Keuloser Straße 24, 36093 Künzell

Telefon: 0661/9339150, Fax: 0661/9339152

E-Mail: info@St-Antonius-Kuenzell.de


Herzliche Einladung zu unseren regelmäßigen Gottesdiensten - z.B. samstags um 18:15 Uhr und sonntags um 9:30 Uhr!
Die Öffnungszeiten unseres Sekretariates: Montag und Dienstag 9.00–12.00 Uhr, Donnerstag 16.00-18.00 Uhr.

Beiträge vom Dezember 2006

Weihnachtsbrief des Freundeskreises

Beitrag von Wolfgang Fladung am 8. Dezember 2006  |  Kommentieren  |

Im November 2006 – Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden

Liebe Mitglieder, Freunde, Verwandte und Gönner des Freundeskreises!

Wir vom Vorstand des Freundeskreises grüßen Sie Alle ganz herzlich und möchten zuerst für Ihre Mithilfe danken, finanziell wie auch im Gebet. Ein besonderer Dank geht an die Pfarrei St. Antonius Künzell, Herrn Pfarrer Liebig, dass wir für alle Treffen die Räumlichkeiten im Thomas-Morus-Haus nutzen dürfen.

Unsere Vorstandssitzung war am 24. März, die Jahreshauptversammlung am 23. April.

Der Höhepunkt des Jahres war der Besuch Bischof Norman Kingòo Wambua am 23. und 24. September in Künzell. Die Hl. Messe feierten wir mit Bischof Norman am So. 24. Sept. Beim anschließenden Treffen im Thomas-Morus-Haus berichtete er von den Aktivitäten und Problemen in seiner Diözese Bungoma; so auch von Sr. Thereses selbstlosem und kompetenten Wirken in ihren 3 Krankenstationen. Er sagte u. A.: “Sie ist Vorbild, Beraterin in Hygiene, Ernährungslehre, Vorbeugungsmaßnahmen und gibt ihr Wissen im Rahmen der Erwachsenenbildung weiter. Insgesamt leistet sie Hilfe zur Selbsthilfe. So berät und ermutigt Sr. Therese häufig Patienten einen Aids-Test machen zu lassen. Aids-Test wie auch die Behandlung sind kostenlos. Es erfordert aber sehr großer Ermutigung in Einzelgesprächen.“

Hier sind Sr. Thereses beste Sprach- und Menschenkenntnisse sehr hilfreich.

Im Frühjahr mussten in allen Krankenstationen die Untergrundwassertanks für Regenwasser abgedichtet bzw. repariert werden. Insgesamt waren es 7.

Die teilweise gestohlene Solaranlage in Wokape wurde nicht neu installiert. Sr. Therese schrieb, dass den Dieben so kein Anreiz mehr gegeben wird. Die Angst der Mädchen um Leib und Leben sei nicht unbegründet. Jetzt sorgen Petroleumlampen für Licht. Von den Schulmädchen, Sr. Therese zahlt das Schulgeld, hat jetzt Betty ihr Abschlussexamen gemacht.

Von den 8 Kindern die mit in der Großfamilie leben hat ja ein Jedes ein trauriges Schicksal. Von dem kleinen Omondi haben wir schon öfter berichtet. Vom eigenen Vater verstümmelt, konnte er im Januar in Saragossa/Spanien operiert/rekonstruiert werden. (Ärzte ohne Grenzen) Mit Teilen des Oberarms etc. hat er jetzt wieder eine neue „Harnleitung“. Bis vor Wochen war es aber ein Auf und Ab. Jetzt hörten wir, dass die Fieberschübe ausblieben.

In der Chelelemuk- Krankenstation laufen derzeit umfangreiche fachärztliche Patientensprechstunden. Ärzte der Augenklinik Sabatia, südlich von Chelelemuk, untersuchten 70 Patienten. 20 Patienten sind zur Star-Operation angemeldet.

Die neue Frauenärztin vom Nangina- Krankenhaus (finanziert von der Diözese) macht regelmäßig Sprechstunde. Leider hat sie am 9. Nov. Bei 19 Frauen Gebärmutterkrebs (hoffnungslos!) festgestellt. Am 21. und 22. Nov. wurden 615 Patienten mit körperlichen Beschwerden und 600 Augen-Patienten kostenlos untersucht und behandelt. Dies alles wurde vom Lions-Club finanziert.

In allen Briefen von Sr. Therese entnimmt man „viel Arbeit“ und man wünscht, dass sie mit ihrem Team von derzeit 8 Lehrlingen und 4 Festangestellten all die Aufgaben bewältigen kann.

Mit diesen Infos möchten wir Sie und Ihre Familien herzlich grüßen, nochmals Danke sagen und Ihnen eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit und ein friedvolles Jahr 2007 wünschen.

Für den Vorstand des Freundeskreises
gez. Heide Bubeck und Prof. Dr. Konrad Schwanitz

Weihnachtsbrief von Schwester Therese

Beitrag von Wolfgang Fladung am 8. Dezember 2006  |  Kommentieren  |

Meine Lieben alle,

CHRIST DER RETTER IST DA.
Oh, wie sehr brauchen wir IHN an allen Ecken und Enden!
Trauen wir IHM.

Euch und Ihnen allen wünsche ich ein Frohes, gnadenreiches Weihnachtsfest und Gottes Segen im neuen Jahr 2007.

Mein herzlicher Dank für die guten Gedanken und Gebete, die treue Mithilfe hier.

Lichtblicke gibt es. Die sieben reparierten Untergrund-Wassertanks sind dicht und voll.

 

 

Regenwasser ist unser einziges Wasser. Auf der Station St. Boniface regnete es weniger.

Die Betreuung der HIV/AIDS-Patienten ist in unserem Gebiet gut organisiert. Manche Patienten in Behandlung haben bis zu 25 Kg zugenommen und arbeiten fleißig.

Sorge macht uns die Politik im Lande, die Unsicherheit, die Arbeitslosigkeit, die Perspektivlosigkeit der Jugend, die Korruption, der Zulauf zu den wie Pilze aus dem Boden schießenden Sekten, die kahlen Hügel und Berge. Armut macht noch mehr Armut. Die letzten Bäume werden umgehauen, zu Holzkohle gemacht und verkauft, um überleben zu können.

Nach der Hunger- und Dürrekatastrophe im Norden und Nordosten Kenias leiden diese Gebiete zur Zeit unter Überschwemmung.

2007 sind in Kenia Wahlen. Da ist Gebet nötig.

Mir geht es, Gott sei Dank, gut. Das Gleiche wünsche ich Euch und Ihnen.

Lebt alle wohl und seid herzlich gegrüßt von Eurer
Sr. Therese Vogel

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