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Fairer Handel: Wahrer Nikolaus setzt sich durch

Wuppertal. Immer mehr Menschen legen zu Nikolaus und in der Adventszeit Wert auf den wahren Nikolaus: Die Schokoladenfigur mit Mitra und Bischofsstab soll an den heiligen Namensgeber aus Myra erinnern und auf die Ursprünge des Nikolaustages aufmerksam machen, der durch den Weihnachtsmann im rot-weißen Pelzmantel oft in Vergessenheit gerät.

So konnte das Fair Handelshaus gepa [im Jahr 2006] 110 000 faire Schokobischöfe überwiegend über die Weltläden und kirchlichen Aktionsgruppen verkaufen, dabei splittet sich die Zahl in 75 000 für die Vollmilch- und 35 000 für die Bittervariante. Vor zwei Jahren, als die gepa auf Anregung vieler kirchlicher Gruppen und Initiativen zum ersten Mal die fairen Nikoläuse in Bischofsgestalt auf den Markt brachte, gab es nur die Vollmilchvariante mit erst 30 000, dann in Nachproduktion noch 15 000 Stück. Da die Nachfrage in diesem Jahr so stark war, dass die Nikoläuse bereits Ende November ausverkauft waren, plant die gepa, ihr Sortiment mit einer neuen Variante des Schokobischofs im nächsten Jahr noch auszuweiten.

Auch der faire Adventskalender mit Krippenmotiv stieß mit etwa 65 000 Stück, die in Deutschland verkauft wurden, wieder auf gutes Echo. Hinzu kommen noch 28 000 für europäische Partnerorganisationen in Österreich, der Schweiz und Italien produzierte Kalender. Auf der Vorderseite sind Krippenfiguren aus Ton abgebildet, die die gepa von der peruanischen Organisation Allpa bezieht. Außerdem kann man auf der Innenseite der Türchen die biblische Darstellung der Geburt Christi nachlesen

Quelle: gepa.de

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