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Liebe Pfarrgemeinde!
Ostern feiern heißt für mich: Gott erkennen. Erkennen, dass derjenige, der Leid und Tod hinter sich gelassen hat, uns vorausgegangen ist zum Vater. Dieses Erkennen schafft Befreiung und Freiheit zugleich. Als lichtspendender und mitziehender Gott in meinem Leben, was seinen Ausdruck in der Lichtfeier der Osternacht findet, geht er ähnlich wie dem Volk Israel auch uns voran in mancher Wüstenerfahrung unseres Lebens.
In der Hingabe Jesu am Kreuz erfährt er diese Wüste und erwirkt uns die totale Freiheit der Liebe und den Exodus (Auszug) auch aus dem Tod. So ist Ostern nicht in erster Linie Erinnerung an das, was vor 2000 Jahren geschehen ist. Dieses Osterfest entfaltet sich in den Eucharistiefeiern des Jahres, vor allem denen des Sonntags, als ein kleines Osterfest. So ist Ostern vom Leben in Fülle geprägt. Die Emmausjünger auf dem Titelblatt unseres Pfarrbriefes haben diese Tatsache erkannt, nachdem sie dem Auferstandenen begegnet sind. Jetzt, da sie den Auferstandenen getroffen haben, sind sie offen für Begegnungen, offen für das neue Leben aus dem Tod. Ich wünsche uns allen diese Offenheit und reichen Segen des Auferstandenen.
Ihr Pfarrer
Rudolf Liebig
45 Kinder der Katholischen Pfarrgemeinde St. Antonius bereiten sich auf das Sakrament der Heiligen Kommunion vor.

Am vergangenen Sonntag stellten sich die Kommunionbewerberinnen und -bewerber im Gottesdienst der Gemeinde vor. Unter anderem war zu erfahren, was ihnen am laufenden Vorbereitungskurs bisher am besten gefallen hat. Häufig genannt wurde das gemeinsame Wochenende am Michaelshof, das dortige Wandern und Verlaufen, aber auch der Umgang mit biblischen Texten, das Basteln von Osterkerzen und die Erfahrung des Beichtens, die einen “so leicht wie eine Feder” mache. – Audiomitschnitte des Gottesdienstes finden Sie wie gewohnt auf unserer Gemeinde-Homepage: http://www.St-Antonius-Kuenzell.de
Es bereiten sich vor: Niklas Alt, Konstantin Arend, Christina Becker, Hendrik Becker, Daniel Bickel, Leon Böhm, Anna Breunung, Antonia Dörr, Annika Felzmann, Lena Galasso, Sofia Hahner, Ann-Kristin Heil, Phillip Heil, Julian Hillenbrand, Domenik Jahn, Max Jarka, Florian Klitsch, Kristin Kreß, Enrico Lomb, Luisa Lomb, Pascal Martin, Selina Masar, Leonie Meier, Matthias Menz, Richard Mötzung, Sebastian Muth, Dylan Paltra, Theresa Reith, Justus Rippert, Niklas Roth, Julia Rützel, Helena Rygol, Julia Schaab, Leonie Schäfer, Marcel Schweding, Brian Simon, Pauline Sippel, Lara Targosz, Leonard Walter, Teresa Walter, Darian Wellnitz, Raphael Wiegand, Annika Wiesner, René Witzel und Lisa Zentgraf.
Die Feier der 1. Heiligen Kommunion findet am Sonntag, den 6. Mai, um 9:30 Uhr in St. Antonius statt.
Evangelium (Joh 12,21-36): [In jener Zeit traten einige Griechen, die beim Osterfest in Jerusalem Gott anbeten wollten, an Philippus heran] der aus Betsaida in Galiläa stammte, und sagten zu ihm: Herr, wir möchten Jesus sehen. Philippus ging und sagte es Andreas; Andreas und Philippus gingen und sagten es Jesus. Jesus aber antwortete ihnen: Die Stunde ist gekommen, dass der Menschensohn verherrlicht wird. Amen, amen, ich sage euch: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein; wenn es aber stirbt, bringt es reiche Frucht. Wer an seinem Leben hängt, verliert es; wer aber sein Leben in dieser Welt gering achtet, wird es bewahren bis ins ewige Leben. Wenn einer mir dienen will, folge er mir nach; und wo ich bin, dort wird auch mein Diener sein. Wenn einer mir dient, wird der Vater ihn ehren. Jetzt ist meine Seele erschüttert. Was soll ich sagen: Vater, rette mich aus dieser Stunde? Aber deshalb bin ich in diese Stunde gekommen. Vater, verherrliche deinen Namen! Da kam eine Stimme vom Himmel: Ich habe ihn schon verherrlicht und werde ihn wieder verherrlichen. Die Menge, die dabeistand und das hörte, sagte: Es hat gedonnert. Andere sagten: Ein Engel hat zu ihm geredet. Jesus antwortete und sagte: Nicht mir galt diese Stimme, sondern euch. Jetzt wird Gericht gehalten über diese Welt; jetzt wird der Herrscher dieser Welt hinausgeworfen werden. Und ich, wenn ich über die Erde erhöht bin, werde alle zu mir ziehen. Das sagte er, um anzudeuten, auf welche Weise er sterben werde.
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