Katholische Pfarrgemeinde St. Antonius Künzell

Keuloser Straße 24, 36093 Künzell

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Herzliche Einladung zu unseren regelmäßigen Gottesdiensten - z.B. samstags um 18:15 Uhr und sonntags um 9:30 Uhr!
Die Öffnungszeiten unseres Sekretariates: Montag und Dienstag 9.00–12.00 Uhr, Donnerstag 16.00-18.00 Uhr.

Beiträge vom November 2008

Predigt: Leben in sorgsamer Wachbereitschaft

Beitrag von Matthias Heil am 16. November 2008  |  Kommentieren  |

Evangelium (Mt 25,14-30): [In jener Zeit erzählte Jesus seinen Jüngern das folgende Gleichnis:] Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Mann, der auf Reisen ging: Er rief seine Diener und vertraute ihnen sein Vermögen an. Dem einen gab er fünf Talente Silbergeld, einem anderen zwei, wieder einem anderen eines, jedem nach seinen Fähigkeiten. Dann reiste er ab. Sofort begann der Diener, der fünf Talente erhalten hatte, mit ihnen zu wirtschaften, und er gewann noch fünf dazu. Ebenso gewann der, der zwei erhalten hatte, noch zwei dazu. Der aber, der das eine Talent erhalten hatte, ging und grub ein Loch in die Erde und versteckte das Geld des Herrn. Nach langer Zeit kehrte der Herr zurück, um von den Dienern Rechenschaft zu verlangen. Da kam der, der die fünf Talente erhalten hatte, brachte fünf weitere und sagte: Herr, fünf Talente hast du mir gegeben; sieh her, ich habe noch fünf dazugewonnen. Sein Herr sagte zu ihm: Sehr gut, du bist ein tüchtiger und treuer Diener. Du bist im Kleinen ein treuer Verwalter gewesen, ich will dir eine große Aufgabe übertragen. Komm, nimm teil an der Freude deines Herrn! Dann kam der Diener, der zwei Talente erhalten hatte, und sagte: Herr, du hast mir zwei Talente gegeben; sieh her, ich habe noch zwei dazugewonnen. Sein Herr sagte zu ihm: Sehr gut, du bist ein tüchtiger und treuer Diener. Du bist im Kleinen ein treuer Verwalter gewesen, ich will dir eine große Aufgabe übertragen. Komm, nimm teil an der Freude deines Herrn! Zuletzt kam auch der Diener, der das eine Talent erhalten hatte, und sagte: Herr, ich wusste, dass du ein strenger Mann bist; du erntest, wo du nicht gesät hast, und sammelst, wo du nicht ausgestreut hast; weil ich Angst hatte, habe ich dein Geld in der Erde versteckt. Hier hast du es wieder. Sein Herr antwortete ihm: Du bist ein schlechter und fauler Diener! Du hast doch gewusst, dass ich ernte, wo ich nicht gesät habe und sammle, wo ich nicht ausgestreut habe. Hättest du mein Geld wenigstens auf die Bank gebracht, dann hätte ich es bei meiner Rückkehr mit Zinsen zurückerhalten. Darum nehmt ihm das Talent weg und gebt es dem, der die zehn Talente hat! Denn wer hat, dem wird gegeben, und er wird im Überfluss haben; wer aber nicht hat, dem wird auch noch weggenommen, was er hat. Werft den nichtsnutzigen Diener hinaus in die äußerste Finsternis! Dort wird er heulen und mit den Zähnen knirschen.


Liturgische Texte des Tages


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Pater Raphael: Einleitung (MP3)


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Pater Raphael: Evangeliums-Vortrag (MP3)


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Pater Raphael: Predigt (MP3)


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Lektor/Pater Raphael: Vermeldungen, Gebet, Segen & Sendung (MP3)


Predigt: Die 10 Jungfrauen

Beitrag von Matthias Heil am 9. November 2008  |  Kommentieren  |

Evangelium (Mt 25,1-13): Dann wird es mit dem Himmelreich sein wie mit zehn Jungfrauen, die ihre Lampen nahmen und dem Bräutigam entgegengingen. Fünf von ihnen waren töricht und fünf waren klug. Die törichten nahmen ihre Lampen mit, aber kein Öl, die klugen aber nahmen außer den Lampen noch Öl in Krügen mit. Als nun der Bräutigam lange nicht kam, wurden sie alle müde und schliefen ein. Mitten in der Nacht aber hörte man plötzlich laute Rufe: Der Bräutigam kommt! Geht ihm entgegen! Da standen die Jungfrauen alle auf und machten ihre Lampen zurecht. Die törichten aber sagten zu den klugen: Gebt uns von eurem Öl, sonst gehen unsere Lampen aus. Die klugen erwiderten ihnen: Dann reicht es weder für uns noch für euch; geht doch zu den Händlern und kauft, was ihr braucht. Während sie noch unterwegs waren, um das Öl zu kaufen, kam der Bräutigam; die Jungfrauen, die bereit waren, gingen mit ihm in den Hochzeitssaal und die Tür wurde zugeschlossen. Später kamen auch die anderen Jungfrauen und riefen: Herr, Herr, mach uns auf! Er aber antwortete ihnen: Amen, ich sage euch: Ich kenne euch nicht. Seid also wachsam! Denn ihr wisst weder den Tag noch die Stunde.


Liturgische Texte des Tages


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Pfr. Liebig: Einleitung (MP3)


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Pfr. Liebig: Evangeliums-Vortrag (MP3)


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Pfr. Liebig: Predigt (MP3)


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Pfr. Liebig: Gebet, Vermeldungen, Segen & Sendung (MP3)


[Anmerkung: Die in dem Beitrag erwähnten Bilder finden Sie auf dieser Seite; ein Klick auf die jeweilige Verkleinerung dort öffnet ein besser einsehbares Format]

Am Donnerstag, den 2. November 2008 war es endlich soweit: Der Kreis Junger Erwachsener machte sich auf die Reise in die “Ewige Stadt”. Neun junge und jung gebliebene Leute bestiegen um 20.00 Uhr in Frankfurt a. M. die Maschine der „Alitalia“ nach Rom. Zweieinhalb Stunden später waren wir schon unterwegs im Taxi, auf nächtlicher Stadtrundfahrt zu unserer Unterkunft, des in der Nähe des Hauptbahnhofs „Stazione Termini“ gelegenen „Two Ducks Hostel“. (Bild 1)

Nach erster Erkundung der sehr minimalistisch eingerichteten Unterkunft ging es in eine nahegelegene Trattoria, wo wir noch einen Absacker nahmen. Für die Männer in der Runde gab es „a Maß“, mitten in Rom. Hier wurden wir sogar von einem italienischen Chor begrüßt. Am nächsten Morgen, nachdem wir uns mit abgepackten Croissants, Zwieback und Orangensaft gestärkt hatten (in einem Cafè in der Nähe gab’s dann erst mal einen richtigen Kaffee!), machten wir uns daran, die Stadt zu Fuß zu erkunden. Als erste Basilika stand „Santa Maria Maggiore“ (Maria Schnee) auf dem Programm. (Bild 2)

Sie birgt viele Reichtümer und ist ein Ort, wo Kunst und Spiritualität eine perfekte Vereinigung eingehen und dem Besucher den einzigartigen Eindruck großer Meisterwerke vermitteln, die von Gott inspiriert wurden. – Dann ging es weiter zu „Santa Prassende“, einer Kirche, die in der Krypta noch Überreste aus karolingischer Zeit birgt. (Bild 3) – Nun führte uns unser Weg in das „alte Rom“. (Bild 9)

Vorbei am „Kolosseum“ und dem „Forum Romanum“ steuerten wir auf die Basilika „San Pietro in Vincoli“ (Sankt Petrus in Ketten) zu. Hier gibt es u.a. die Ketten zu sehen, mit denen Petrus im Marmertinischen Kerker gefesselt gewesen sein soll. Außerdem findet man hier Michelangelos Grabmal für Papst Julius II. mit der berühmten Moses-Statue. (Bild 4 und Bild 5)

Als nächstes ging es am „Forum Romanum“ vorbei zum Kapitolinischen Hügel, wo sich auf dem von Michelangelo entworfenen Platz u.a. das berühmte Reiterstandbild des Kaisers Mark Aurel befindet. Hier kann man auch das prunkvolle Denkmal des ehem. italienischen Königs Vittorio Emmanuele III. bewundern. (Bilder 6-8)

Schließlich kamen wir zur „Fontana di Trevi“, dem berühmten Trevibrunnen, den wir schon hören konnten, bevor wir ihn sahen. Umringt von sehr vielen Touristen konnten wir den Anblick nur schwer genießen. (Bilder 10 und 11)

Danach ging es weiter zum Pantheon, dem ersten heidnischen Gebäude, das zur Kirche geweiht wurde. Das Pantheon war für mehr als 1600 Jahre die größte Kuppel der Welt gemessen am Innendurchmesser, der ca. 43 Meter beträgt. Die neun Meter große Öffnung in der Kuppel dient als einzige Lichtquelle.

Nachdem wir uns mit unserem ersten römischen Eis gestärkt hatten, ging es ums Pantheon herum zur Basilika „Santa Maria sopra Minerva“, vor welcher der obeliskentragende Elefant von Bernini steht. Besonders sehenswert in dieser Basilika ist die Sternendecke. (Bild 12)

Nun ging es zur Piazza Navona, wo wir den Tag gemütlich ausklingen lassen wollten. Vorher jedoch folgten wir der Einladung unseres „Gastro-Führers“ Daniel Göller, eines fuldischen Priesterseminaristen, der gerade sein Auslandssemester in Rom verbringt, in die deutsche Nationalkirche „Santa Maria dell´Anima“, wo wir die deutsche Abendmesse mitfeierten.

Nach einem echt italienischen Abendessen lud Daniel uns noch in das Verbindungshaus seiner Studentenverbindung ein, wo wir einen sehr interessanten und lustigen Abend verbrachten. (Bilder 13 und 14)

Am Samstag machten wir uns nun per Bus auf den Weg zum Vatikan. Nachdem es uns im wahrsten Sinne des Wortes den Morgen verhagelt hatte, ging es zum Petersdom. Auf der „Via della Conziliazione“ hatten wir das große Glück, den Heiligen Vater, der gerade auf dem Weg zu Präsident Berlusconi war, aus nächster Nähe zu erleben. (Bilder 15 und 18)

Nach der Besichtigung der Petersbasilika und der Papstgräber konnten wir auch die Schweizer Garde ganz aus der Nähe erleben. (Bilder 16 und 17)

Nach diesen eindrucksvollen Ereignissen machten wir uns auf die „abenteuerliche“ Reise zu den Domitilla-Katakomben vor den Mauern der Stadt. Durch eine Demo in der Nähe des Bahnhofs wurden wir in unserem – zugegebenermaßen recht straffen – Zeitplan etwas zurückgeworfen. Dank der netten Patres aus Trier, die die Katakomben verwalten, konnten wir jedoch trotz unseres verspäteten Eintreffens die Katakomben besichtigen und dort, umgeben von frühchristlicher Geschichte eine Messe feiern. (Bild 19) – Den Abend beendeten wir in einer – zu Recht – preisgekrönten Pizzeria.

Am Sonntagmorgen machten wir uns auf zur Bischofskirche des Papstes, der Lateranbasilika, die u. a. eine sehr sehenswerte Kassettendecke besitzt. Das heute achteckige Baptisterium (die Taufkapelle) des Lateran ist wohl das älteste der Christenheit. (Bilder 20 und 21) – Hier auf dem Gelände des Lateran findet man auch die „Scala Santa“, die Heilige Treppe, die angeblich aus dem Palast des Pontius Pilatus stammt, und die Jesus bei seinem Prozess betreten haben soll.

Zur Mittagszeit fuhren wir nun wieder zum Vatikan, um am Angelusgebet des Papstes teilzunehmen. (Bild 22) – Anschließend ging es zu Fuß an der Engelsburg vorbei, über die Engelsbrücke und dann am Tiber entlang zur „Basilica di Santa Maria in Cosmedin“, wo man auch „La bocca della Verità“, den Mund der Wahrheit findet. Am Tempel der Vestalinnen vorbei ging es dann zu den Basiliken „San Anselmo“ und „Santa Sabina“ hinauf. Hier konnten wir einen wundervollen Blick über Rom genießen. (Bilder 23 und 24) – Nachdem wir am Circus Maximus vorbeigegangen waren, nahmen wir den Bus zur Basilika „St. Paul vor den Mauern“. In dieser eindrucksvollen Basilika durften wir in einer Seitenkapelle einen Gottesdienst feiern, was ein ganz besonderes Erlebnis war. (Bilder 25 und 26) – Den Abend verbrachten wir diesmal in Trastevere, dem Vergnügungsviertel Roms. Bei gutem Essen und gutem Wein ließen wir uns verwöhnen.

Am Montag ging es morgens in Grüppchen los zum Shoppen und gemütlichem Stadtbummel. Während unser Pfarrer Liebig sich als neuer „Easy Rider“ zum „Klerikalshopping“ aufmachte, ging es für uns zur spanischen Treppe. Nach einem guten Frühstück dort machten wir die Läden unsicher und erkundeten nebenbei ein uns noch unbekanntes Viertel. (Bilder 27 und 28)

Am Mittag ging es dann mit dem Zug in die Albaner Berge nach Frascati. Nach einem Stadtbummel und einer ausgedehnten Kaffeepause, bei der schon mal das eine oder andere Erlebnis der letzten Tage reflektiert wurde, kamen wir zu „Charly“ (Carlos), der uns ein Riesen-Versperpaket mit dem berühmten „Porchetta“ (Schwein am Stück) für den Abend packte. In einer Osteria mit einem sehr interessanten Wirtepaar konnten wir diese Leckereien dann mit süffigem Frascati genießen. (Bilder 29 und 30)

Nach unserer Ankunft im Hostel durften wir noch Pfarrer Oswald aus Johannisberg auf unserem Balkon begrüßen und wir kamen in den Genuss einer klerikalen „Modenschau“.

Am Dienstag schließlich, nachdem die Koffer wieder gepackt waren, ging es zur letzten Kirche, die wir besichtigen wollten, die Kirche „Il Gesù“, die Johann Dientzenhofer als Vorbild für den Fuldaer Dom gedient hat. Insofern war diese Kirche natürlich besonders interessant für uns. Gewisse Ähnlichkeiten mit unserem „Haus- und Hofdom“ sind durchaus erkennbar. (Bilder 31 und 32)

Und nun machten wir uns schon wieder auf den Weg zum Flughafen. Eine erlebnisreiche, eindrucksvolle und lustige Zeit ging zu Ende, an die wir uns mit Sicherheit noch lange erinnern werden.

Wir waren eine tolle Gruppe, die gemeinsam ein paar sehr schöne Tage in der „Ewigen Stadt“ verbringen durfte. Unser besonderer Dank gilt Herrn Pfarrer Liebig, der uns kompetent mit vielen Hintergrundinformationen versorgt hat. (Bild 33)

Predigt: Allerseelen – todbewusst leben!

Beitrag von Matthias Heil am 2. November 2008  |  Kommentieren  |

Evangelium (Joh 11,17-27): Als Jesus ankam, fand er Lazarus schon vier Tage im Grab liegen. Betanien war nahe bei Jerusalem, etwa fünfzehn Stadien entfernt. Viele Juden waren zu Marta und Maria gekommen, um sie wegen ihres Bruders zu trösten. Als Marta hörte, dass Jesus komme, ging sie ihm entgegen, Maria aber blieb im Haus. Marta sagte zu Jesus: Herr, wärst du hier gewesen, dann wäre mein Bruder nicht gestorben. Aber auch jetzt weiß ich: Alles, worum du Gott bittest, wird Gott dir geben. Jesus sagte zu ihr: Dein Bruder wird auferstehen. Marta sagte zu ihm: Ich weiß, dass er auferstehen wird bei der Auferstehung am Letzten Tag. Jesus erwiderte ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt, und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird auf ewig nicht sterben. Glaubst du das? Marta antwortete ihm: Ja, Herr, ich glaube, dass du der Messias bist, der Sohn Gottes, der in die Welt kommen soll.


Liturgische Texte des Tages


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Pater Raphael: Einleitung (MP3)


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Pater Raphael: Evangeliums-Vortrag (MP3)


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Pater Raphael: Predigt (MP3)


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