Zur Einstimmung in den Advent verbrachten die Kinder unserer Gemeinden St. Antonius und St. Pius am Samstag, den 29.11.08 einen ganzen Tag im Thomas- Morus Haus. 30 Kinder näherten sich besinnlich und kreativ dem Thema des Tages “Unterwegs zum Kind”. In wechselnden Gruppen konnten die Kinder verschiedene Wege erspüren “Mit Maria durchs Gebirge”, ein “Lichtweg” und “Mit Lukas durch den Advent”. Die gestalteten Figuren des Lukasweges sind für die diesjährige Adventzeit in den Raum der Stille der Don-Bosco-Schule gewandert, wo sie im Rahmen des Unterrichts aufgegriffen werden. Dank sei auch der Unterstützung von Neugefirmten und unseren Gruppenleitern für ihre Spiele, ihre Unterstützung und den guten Umgang mit den Kindern. In der Vorabendmesse brachten sich die Kinder ein mit einem Lichtertanz “Mache Dich auf und werde Licht”.
Beiträge vom Dezember 2008
Kinderadventtag 2008
Firmung in St. Antonius
Einen lebendigen Gottesdienst mit engagierten jungen Christen konnten die Gemeinden St. Antonius und St. Pius am Samstag, dem 15.11.08 erleben. 26 Jugendliche aus St. Antonius und drei aus St. Pius wurden von Prof. Dr. Kathrein in der Piuskirche gefirmt.
“Mit Gott auf dem Weg” – dieses Thema präsentierten Firmlinge: Der Weg den sie bislang gegangen sind mit prägenden Erfahrungen durch Elternhaus, Gemeinde und persönliche Erfahrungen; die Firmung als Tor, gestärkt mit den sieben Gaben Geistes und das vor ihnen liegende Leben, in dem Gott an ihrer Seite stehen wird und in dem sie sich an Ihm ausrichten wollen.
Herr Prof. Kathrein stellte in seiner Predigt das Leben dar als eines, in das man als Kind “hineingeht” und in das unsere Firmlinge nun “hinausgehen” – immer an Seiner Hand.
Eine besondere Freude waren die engagiert vorgetragenen Lieder der ” Firmband”, einer Gruppe von Firmlingen und Jugendlichen, die sich für diesen Gottesdienst zusammengefunden hatte. Zur Gabenbereitung sangen sie ihren “Erstkommunionschlager” “Eine Handvoll Erde” und zum Zwischengesang “We want so see Jesus”.
Einige von der Taizé-Reise inspirierte Firmlinge brachten zum Dank einen Tanz dar: “Aber du weißt den Weg”. Dank sei auch der versierten musikalischen Gestaltung durch die Schola von St. Pius und St. Antonius.
Am Ende des Gottesdienstes dankte Herr Pfr. Liebig allen, die zum Gelingen dieses “geistreichen” Gottesdienstes beigetragen hatten, insbesondere den Firmkatechetinnen für ihren Einsatz im ganzen Jahr.
Der Firmung war eine zehnmonatige Vorbereitung vorausgegangen. Vor den Sommerferien füllten Projekte die Vorbereitung, die dem gegenseitigen Kennenlernen und dem Austausch dienten. Auch soziale Projekte konnten gewählt werden, wie z.B. ein Tag im Haus Stephanus, ein Babysitterkurs und die Hilfe bei der Fuldaer Tafel. Nach den Sommerferien schloss sich der Glaubenskurs in 10 Einheiten an, der in drei Gruppen von Fr. Fladung, F. Heil, Fr. Liebig und Fr. Nebel geleitet wurde.
Unsere “Firmband” hoffen wir noch einmal im Advent in St. Antonius zu hören.
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Kirchenmusikalische Andacht am 1. Advent
Es handelt sich wohl um ein „von Gott gegebenes Talent“, wenn Menschen das richtige Gespür für Rhythmus haben und ein Instrument oder die eigene Stimme zum Klingen bringen können.
Musik kann erheitern, ermutigen, uns zum Tanzen und Lachen bringen und sogar trösten. Musik kann motivieren, unsere Vorfreude steigern und Wartezeit verkürzen. Jedes Ereignis erhält seinen ganz besonderen Rahmen durch und mit Musik. Genauso empfinde ich es auch in der Adventszeit. Diese vier Wochen des Wartens, die uns mit vielen „Leckereien“ für Augen, Nase, Gaumen und Ohr auf das Weihnachtsfest einstimmen, wecken die Sehnsucht auf den, der uns verheißen ist. Und so wurde auch in diesem Jahr die traditionelle, kirchenmusikalische Andacht der St. Antonius-Gemeinde Künzell zu einer wahren Quelle der (Vor-)Freude.
Mit stimmungsvollen Melodien inspirierte uns das Akkordeonorchester Fulda, der Musikverein St. Antonius und unser Nachwuchsorganist Johannes Heil zum „Innehalten“. Der Junge Chor „vocal voices“ ließ mit seinem einfühlsamen Gesang das herannahende Licht bereits für einen kurzen Augenblick aufscheinen. Meditative Texte erinnerten daran, wachsam zu sein. Im Advent geht es nicht allein um die äußeren Vorbereitungen für das große Fest. Es geht vielmehr darum, die Zeit zu nutzen um im eigenen Herzen Raum zu schaffen für IHN, damit er Herberge finden kann, in mir.
Bei den abschließenden feierlichen Klängen des traditionellen Adventsliedes „Wachet auf“ konnten alle Anwesenden spüren, dass es eine durch und durch erfüllte Stunde des Wartens und Hoffens war, die manches Herz zum Klingen brachte.
Allen Mitwirkenden ein herzliches Dankeschön für die geschenkte Zeit…….
Bericht: K. Schmidt






















