Katholische Pfarrgemeinde St. Antonius Künzell

Keuloser Straße 24, 36093 Künzell

Telefon: 0661/9339150, Fax: 0661/9339152

E-Mail: info@St-Antonius-Kuenzell.de


Herzliche Einladung zu unseren regelmäßigen Gottesdiensten - z.B. samstags um 18:15 Uhr und sonntags um 9:30 Uhr!
Die Öffnungszeiten unseres Sekretariates: Montag und Dienstag 9.00–12.00 Uhr, Donnerstag 16.00-18.00 Uhr.

Beiträge vom Februar 2009

EU-Parlamentsinitiative begrüßt

Aus Anlass des «internationalen Tages des freien Sonntags» rufen Katholikenrat Fulda und der Diözesanverband der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) alle Menschen dazu auf, sich für die Erhaltung des arbeitsfreien Sonntags einzusetzen.

„Gerade in Zeiten wie diesen, in denen die gesamte Weltwirtschaft aus den Fugen geraten ist und uns drastisch vorgeführt wird, dass Konsum nicht alles ist, sollten die Menschen sich bewusst machen, was uns der Sonntag bietet. Es ist an der Zeit, den Sonntag wieder stärker als Tag wertzuschätzen, der es Menschen ermöglicht, Gott zu danken und gemeinschaftlich Familie und Freunde zu erleben. Wir sollten uns daran erinnern, dass unser Herrgott nach sechs Tagen, in denen er die “Erde“ schuf, diese Schöpfung mit einem Tag der Ruhe krönte und uns damit den Sonntag schenkte“, so Richard Pfeifer (Biebergemünd-Kassel), Vorsitzender des Katholikenrates.

An die kulturelle Bedeutung der Sonntagsruhe erinnert KAB Diözesansekretär Michael Schmitt. „Der «internationale Tag des freien Sonntags» ist auf maßgebliche Beteiligung der KAB entstanden. Die Sonntagsruhe ist der KAB heilig und eines ihrer großen Anliegen. Gehen sie nicht einkaufen oder ‚shoppen’! Nutzen sie den arbeitsfreien Sonntag dafür, wozu er gedacht ist, zum Innehalten und zur Pflege zwischenmenschlicher Beziehungen“, so Schmitt weiter.

Derzeit laufe im Europäischen Parlament die Frist zur Unterzeichnung einer Erklärung „Zum Schutz des arbeitsfreien Sonntags als tragendem Element des europäischen Sozialmodels und Teil des europäischen Kulturerbes“. Die Parlamentarier seien aufgefordert, bis spätestens zum 7. Mai eine Erklärung zu unterzeichnen, die den Sonntag als besonders schutzwürdigen Tag innerhalb der EU qualifiziert. Gelinge es, dass die Erklärung von der Mehrheit der Abgeordneten unterzeichnet wird, erhält sie den Status einer offiziellen Verlautbarung des Europäischen Parlaments. „Wir unterstützen diese Erklärung, weil es im Prozess der europäischen Einigung notwendig wird, dass wir uns länderübergreifend für den Schutz und die religiösen Gefühle unserer Bürger stark machen und werden alle hessischen Europaabgeordneten entsprechend anschreiben“, so Richard Pfeifer und Michael Schmitt abschließend.

Quelle: Presseerklärung des Katholikenrats im Bistum Fulda vom 25.2.2009

Messdienerfastnacht

Beitrag von Eva-Maria Konsek am 26. Februar 2009  |  Kommentieren  |

Eine ausgelassene Messdienerfastnacht feierten die Messdiener von St.. Antonius und St. Pius am Tag der Weiberfastnacht. Alles begann um 16.00Uhr mit einem Wortgottesdienst, zu dem alle Kinder und Jugendlichen verkleidet erschienen. Auch das Kinderprinzenpaar zogen mit Gefolge ein, Prinz Nico von der quietschenden Trompete, Prinzessin Melina vom fröhlichen Galopp mit ihrem Adjutanten Benedikt und dem Funkenmariechen Lia. Im Saal wurde direkt danach weitergefeiert. Das gesamte Programm war von den Messdienergruppen selbst vorbereitet, diverse Sketsche und einer Musikshow. Auch die Lollipops und die Sternschnuppen tanzten um die Wette. Wie immer standen Mütter bereit, die für das leibliche Wohl sorgten. Eine Büttenrede für die Messdiener rundete das Programm ab.

Anschreiben 03/2009

Beitrag von Matthias Heil am 24. Februar 2009  |  Kommentieren  |

Liebe Pfarrgemeinde!

Mit dem Monat März beginnt nun die Fastenzeit oder besser die österliche Bußzeit. Es ist in unserer Pfarrgemeinde immer wieder eine sehr dichte Zeit, die geprägt ist von vielen Aktivitäten und großen liturgischen Feiern, wozu ich Sie schon jetzt recht herzlich einladen möchte. Genaueres können Sie dem erstmals beiliegenden Faltblatt entnehmen, das Sie über die Veranstaltungen bis zum Osterfest in einem Teil unseres Pastoralverbundes ausgiebig informiert.

‚Fastenzeit’ – was meint dieses Wort eigentlich? In meinen jungen Jahren verband ich damit eher eine Last ‚etwas hinkriegen zu müssen’ oder ‚Fasten als Verzicht’. – Und das soll dann die Vorbereitung auf Ostern sein?

Ich denke, das kann nicht der rechte Weg sein, sich auf die Auferstehung Jesu vorzubereiten. Es muss vielmehr ein ‚Lebensweg’ sein oder ein ‚Aufbruch’. So ist für mich in den letzten Jahren ein anderer Gedanke wichtig geworden, mit dem ich mehr anfangen kann: Mein Leben läuft in gewissen Strukturen, in gewissen Ordnungen ab. Die sind oft sehr hilfreich und können mich dabei unterstützen mein Leben im Sinne eines neuen Aufbruchs oder als eine ‚Quelle des Lebens’ – wie es unser Jahresleitwort ausdrückt – zu gestalten.

Strukturen neigen nämlich dazu, sich zu verfestigen, und dann können Dinge, die einmal hilfreich waren, schnell zu ‚Gefängnissen’ meines Lebens werden. Dann sind die Strukturen plötzlich keine Hilfe mehr, sondern werden zur Fessel.

Und genau das ist für mich die Herausforderung, die Fastenzeit eigentlich meint: Etwas an meinen bestehenden Ordnungen ändern, damit mein Leben wieder neu in Bewegung kommt und sich damit vielleicht neu ordnen kann.

Es geht in der Fastenzeit nict um ein Verzichten um des Verzichtens willen, sondern es geht darum, das neu einzuüben, was mir im Alltag hilft, lebendiger zu werden.

Das kann für diejenigen, die viel arbeiten, ein Spaziergang sein, für einen anderen die Gelegenheit den Fernseher abzustellen und ein Buch zu lesen. Den Einfällen sind hier keine Grenzen gesetzt.

Nutzen Sie diese Zeit einfach als eine Herausforderung, als eine Chance, etwas von dem wegzunehmen, was uns von Gott trennt. Eine Chance, etwas anders zu machen, damit etwas anders werden kann.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine gesegnete österliche Bußzeit. Möge es für Sie eine Zeit des neuen Aufbruchs werden.

Das wünscht Ihnen Ihr Pfarrer
Rudolf Liebig

Pfarrbrief 03/2009

Beitrag von Matthias Heil am 24. Februar 2009  |  Kommentieren  |

Der neue Pfarrbrief ist erhältlich. Sie können ihn durch Klick auf das Bild oder hier im druckerfreundlichen PDF-Format herunterladen. – Wird der Pfarrbrief nicht angezeigt, benötigen Sie den Adobe Reader (Download: ca. 25 MB!), den Sie hier kostenlos erhalten. – Eine deutlich kleinere (2,3 MB) und ebenfalls kostenlose Alternative stellt der Foxit Reader dar, den Sie hier downloaden können.

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