Neujahr 2018: Alles beim Alten?

Quelle/Klick: “Old and news leaves” von Sue Todd auf Flickr.com
Ob im neuen Jahr alles beim Alten bleibe, so Pfarrer Liebig in seinen einleitenden Worten zu Neujahr, liege nicht am Kalender, sondern daran, ob wir Menschen bereit seien, einen neuen Anfang miteinander und mit Gott zu wagen. Wir blickten an diesem Oktavtag von Weihnachten auf Maria, die genau dies getan habe: sie habe sich auf Gott eingelassen und mit ihm einen neuen Beginn gewagt. Ihr sei klar gewesen: mit Gott kann sie zum Segen werden. Wenn wir wollten, dass dieses Jahr nicht nur neu, sondern auch gesegnet sei, müssten wir uns ändern, zu neuen Menschen werden. Doch liege es nicht allein in unserer Hand, dass dies gelinge, sondern in der Hand Gottes, der weiterhin an unserer Seite sein wolle und werde…

Erste Lesung: Numeri 6,23-27 – (Der Herr sprach zu Mose:) Sag zu Aaron und seinen Söhnen: So sollt ihr die Israeliten segnen; sprecht zu ihnen: Der Herr segne dich und behüte dich. Der Herr lasse sein Angesicht über dich leuchten und sei dir gnädig. Der Herr wende sein Angesicht dir zu und schenke dir Heil. So sollen sie meinen Namen auf die Israeliten legen, und ich werde sie segnen.
Zweite Lesung: Gal 4, 4-7 – Als aber die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau und dem Gesetz unterstellt, damit er die freikaufe, die unter dem Gesetz stehen, und damit wir die Sohnschaft erlangen. Weil ihr aber Söhne seid, sandte Gott den Geist seines Sohnes in unser Herz, den Geist, der ruft: Abba, Vater. Daher bist du nicht mehr Sklave, sondern Sohn; bist du aber Sohn, dann auch Erbe, Erbe durch Gott.
Evangelium: Lukas 2,16-21 – So eilten sie hin und fanden Maria und Josef und das Kind, das in der Krippe lag. Als sie es sahen, erzählten sie, was ihnen über dieses Kind gesagt worden war. Und alle, die es hörten, staunten über die Worte der Hirten. Maria aber bewahrte alles, was geschehen war, in ihrem Herzen und dachte darüber nach. Die Hirten kehrten zurück, rühmten Gott und priesen ihn für das, was sie gehört und gesehen hatten; denn alles war so gewesen, wie es ihnen gesagt worden war. Als acht Tage vorüber waren und das Kind beschnitten werden sollte, gab man ihm den Namen Jesus, den der Engel genannt hatte, noch ehe das Kind im Schoß seiner Mutter empfangen wurde.

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