Katholische Pfarrgemeinde St. Antonius Künzell

Keuloser Straße 24, 36093 Künzell

Telefon: 0661/9339150, Fax: 0661/9339152

E-Mail: info@St-Antonius-Kuenzell.de


Herzliche Einladung zu unseren regelmäßigen Gottesdiensten - z.B. samstags um 18:15 Uhr und sonntags um 9:30 Uhr!

Beiträge zum Thema ‘Gemeindeerneuerung 2010’

Nach 2 Jahren intensiver Vorbereitung und engagiertem Einsatz der Pfarrgemeinderäte von St. Antonius und St. Pius war es in der Fastenzeit 2010 endlich soweit. Viele erwartungsvolle Gesichter verfolgten andächtig die feierliche Zeremonie des Eröffnungsgottesdienstes am 27. Februar in St. Antonius, in dessen Rahmen die beiden Pfarrgemeinden durch Herrn Pfarrer Liebig dem Missionsteam anvertraut wurden.

Die heilige Messe mit tiefen symbolischen Elementen und die charismatische Ausstrahlung der sechs Missionare weckte sogleich eine ansteckende Vorfreude auf die vor uns liegende Zeit. Jeder der nun folgenden Tage stand unter einem besonderen Leitwort, das sich wie ein roter Faden durch das 14-tägige Programm der Gemeindeerneuerung zog. In Frühschicht, Laudes, eucharistischer Anbetung, Gebetsschule, Versöhnungsseminar und den Hausgesprächskreisen wurde deutlich, wie vielseitig die Wege zu Gott – zur Quelle des Lebens – sein können.

Im Fokus der jeweiligen Tages-Themen wurde in kleinen Gruppen gesungen, gebetet, meditiert, gelehrt und diskutiert. Dabei kamen Sinn und Widersinn von Leid und Krankheit, offene Kritik an der Institution Kirche und unsere christliche Verantwortung im Alltag genauso zur Sprache wie die Trennung der christlichen Konfessionen oder die Trennung von Ehepaaren und deren Folgen. Es gab einen Kinder-, Jugend- und Seniorentag und bald teilten jung und alt miteinander die motivierende Erfahrung, dass der persönliche Beitrag jedes Einzelnen unverzichtbar ist, um christliche Gemeinschaft im Sinne Jesu, unseres Herrn, für uns und andere erfahrbar zu machen. Eine lebendige Gemeinde, die trägt, braucht ein festes Fundament und das Mittun jedes Gläubigen. Die unterschiedlichen Talente sind dabei von großer Bedeutung und ermöglichen es, zu einer lebendigen, hoffnungsvollen und glaubensstarken Gemeinschaft zusammen zu wachsen.

Es ist wichtig, die Irrungen und Wirrungen unserer Zeit wahrzunehmen und die damit verbundenen Nöte der Menschen nicht „unter den Teppich zu kehren“ sondern miteinander nach Lösungen zu suchen. Dazu gab es täglich vielfältige Gelegenheiten. Am Missionstelefon bot man uns ein offenes Ohr für persönliche Anliegen, im Beichtgespräch konnten wir belastende Schuld loswerden, in der eucharistischen Anbetung erfuhren wir die tröstende Gewissheit des „Angenommenseins“. Antworten auf die Fragen und Zweifel unserer Zeit finden wir nicht zuletzt im Gebet. In unserer Geschäftigkeit müssen wir wieder lernen, einmal inne zu halten, ruhig zu werden, in sich zu gehen, hinzuhören. Wie aufbauend und wohltuend kann dann Stille sein. Die Gottesdienste in St. Antonius und St. Pius mit viel Musik, Gesang und Bewegung ließen die beiden Pfarrgemeinden näher zusammenrücken und machten die Gemeindeerneuerung wahrlich zu einem „Fest des Glaubens“.

In der Feier der heiligen drei Tage – mit IHM Mahl halten und alle Sorgen mitbringen, um sie von ihm wandeln zu lassen; mit IHM den Leidensweg gehen, um sich angesichts seiner großen Liebe mal klein zu machen; mit IHM Licht werden, um sich von ihm senden zu lassen – erreichten wir den Höhepunkt unseres christlichen Glaubens – die Quelle des Lebens-. In tiefer Verbundenheit mit Gott und miteinander endeten die Tage der Gemeindeerneuerung.

Was bleibt? Jesu Auftrag: „Folgt mir nach“, um weiterzuführen, was ER begonnen und vollendet hat. Nur so kann unser Glaube Früchte tragen, besonders für jene, die IHN noch nicht erfahren haben.

Allen, die diese segensreichen Tage der Gemeindeerneuerung auf so vielfältige Weise unterstützten, ein herzliches „Vergelt´s Gott“. Besonderer Dank gebührt dem „geistreichen“, so erfrischenden Missionsteam unter Leitung von Pater Max Rademacher vom Kloster Frauenberg und dem Initiator Herrn Pfarrer Liebig, für sein engagiertes, zielstrebiges, mitreißendes Vorangehen auf dem Weg zur Mission.

Text: Katja Schmidt



Hauptbeitrag zur Gemeindemission 2010


Gemeindeerneuerung 2010

Beitrag von Matthias Heil am 27. Februar 2010  |  1 Kommentar  |


Vielen Dank für die Collagen an Christiana Fischer!


Evangelium (Lk 9,28-36): [In jener Zeit] nahm Jesus Petrus, Johannes und Jakobus beiseite und stieg mit ihnen auf einen Berg, um zu beten. Und während er betete, veränderte sich das Aussehen seines Gesichtes und sein Gewand wurde leuchtend weiß. Und plötzlich redeten zwei Männer mit ihm. Es waren Mose und Elija; sie erschienen in strahlendem Licht und sprachen von seinem Ende, das sich in Jerusalem erfüllen sollte. Petrus und seine Begleiter aber waren eingeschlafen, wurden jedoch wach und sahen Jesus in strahlendem Licht und die zwei Männer, die bei ihm standen. Als die beiden sich von ihm trennen wollten, sagte Petrus zu Jesus: Meister, es ist gut, dass wir hier sind. Wir wollen drei Hütten bauen, eine für dich, eine für Mose und eine für Elija. Er wusste aber nicht, was er sagte. Während er noch redete, kam eine Wolke und warf ihren Schatten auf sie. Sie gerieten in die Wolke hinein und bekamen Angst. Da rief eine Stimme aus der Wolke: Das ist mein auserwählter Sohn, auf ihn sollt ihr hören. Als aber die Stimme erklang, war Jesus wieder allein. Die Jünger schwiegen jedoch über das, was sie gesehen hatten, und erzählten in jenen Tagen niemand davon.

27.02.2010 – Liturgische Texte des Abends


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27.02.2010 – Pfr. Liebig: Einleitung


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27.02.2010 – Pfr. Liebig: Übergabe an das Gemeindeerneuerungs-Team


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27.02.2010 – Pater Wolfgang: Evangeliums-Vortrag


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27.02.2010 – Pater Wolfgang: Predigt (identisch mit den am 28.2. in St. Pius und in St. Antonius gehaltenen Predigten)


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27.02.2010 – Chor St. Pius/St. Antonius: Unser Haus


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27.02.2010 – Pfr. Liebig & Gemeindeerneuerungs-Team: Gebet, Kerzenübergabe, Vermeldungen, Segen & Sendung


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28.02.2010 – Pater Max: Einleitung


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28.02.2010 – Pfr. Liebig & Gemeindeerneuerungs-Team: Gebet, Vermeldungen, Segen & Sendung



Sonntag, 14. März 2010:
Nachfolge aus Betroffenheit


Vielen Dank für die Collagen an Christiana Fischer!


Evangelium (Joh 9,1.6-9.13-17.34-38): [In jener Zeit] sah Jesus [unterwegs] einen Mann, der seit seiner Geburt blind war. [... Jesus] spuckte er auf die Erde; dann machte er mit dem Speichel einen Teig, strich ihn dem Blinden auf die Augen und sagte zu ihm: Geh und wasch dich in dem Teich Schiloach! Schiloach heißt übersetzt: Der Gesandte. Der Mann ging fort und wusch sich. Und als er zurückkam, konnte er sehen. Die Nachbarn und andere, die ihn früher als Bettler gesehen hatten, sagten: Ist das nicht der Mann, der dasaß und bettelte? Einige sagten: Er ist es. Andere meinten: Nein, er sieht ihm nur ähnlich. Er selbst aber sagte: Ich bin es. [...] Da brachten sie den Mann, der blind gewesen war, zu den Pharisäern. Es war aber Sabbat an dem Tag, als Jesus den Teig gemacht und ihm die Augen geöffnet hatte. Auch die Pharisäer fragten ihn, wie er sehend geworden sei. Der Mann antwortete ihnen: Er legte mir einen Teig auf die Augen; dann wusch ich mich und jetzt kann ich sehen. Einige der Pharisäer meinten: Dieser Mensch kann nicht von Gott sein, weil er den Sabbat nicht hält. Andere aber sagten: Wie kann ein Sünder solche Zeichen tun? So entstand eine Spaltung unter ihnen. Da fragten sie den Blinden noch einmal: Was sagst du selbst über ihn? Er hat doch deine Augen geöffnet. Der Mann antwortete: Er ist ein Prophet. [...] Sie entgegneten ihm: Du bist ganz und gar in Sünden geboren und du willst uns belehren? Und sie stießen ihn hinaus. Jesus hörte, dass sie ihn hinausgestoßen hatten, und als er ihn traf, sagte er zu ihm: Glaubst du an den Menschensohn? Der Mann antwortete: Wer ist das, Herr? (Sag es mir,) damit ich an ihn glaube. Jesus sagte zu ihm: Du siehst ihn vor dir; er, der mit dir redet, ist es. Er aber sagte: Ich glaube, Herr! Und er warf sich vor ihm nieder.

14.03.2010 – Liturgische Texte des Abends


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14.03.2010 – Pater Max: Einleitung


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14.03.2010 – Pater Othmar: Evangeliums-Vortrag


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14.03.2010 – Pater Max: Predigt


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14.03.2010 – Pfr. Liebig & Gemeindeerneuerungs-Team: Gebet, Vermeldungen, Verabschiedung des Teams, Segen & Sendung

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