Katholische Pfarrgemeinde St. Antonius Künzell

Keuloser Straße 24, 36093 Künzell

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Beiträge zum Thema ‘Leitungsteam’

Anschreiben 03/2010

Beitrag von Matthias Heil am 23. Februar 2010  |  Kommentieren  |

Liebe Pfarrgemeinde!

‚Österliche Bußzeit’ nennt man die 40 Tage vor Ostern. Das Wort ‚Buße’ ist nicht sehr beliebt, es hört sich nämlich nach Strafe an für begangene Fehler. Gemeint sind aber mehr die Umkehr von falschen Wegen und das Anders-Handeln.

Und in dem Wort ‚österlich’ deutet sich schon an, warum wir anders handeln wollen: um aus dem Dunkel unserer Schwachheit einen Schritt zum Licht des Lebens – auf die Auferstehung hin zu tun.

Ob man nun ‚Fastenzeit’ oder ‚Bußzeit’ sagt, es geht um das Ganze. Weil das bei beiden Worten nicht sofort klar ist, bedient sich die Kir-che eines anderen Wortes: ‚Quadragesima’ nennt sie diese Zeit, was man mit ‚40 Tage’ übersetzen kann.

Damit erinnert sie sich an gewisse Ereignisse: 40 Jahre ist das Volk Israel nach dem Auszug aus Ägypten durch die Wüste gewandert. 40 Tage hat Mose auf dem Berg Sinai verbracht, 40 Tage fastete Jesus in der Wüste.

Die 40 Tage stehen für eine Zeit, in der Menschen um ihr Verhältnis zu Gott ringen, in der sie ablegen, was der Gottesbegegnung im Wege stehen kann, was sie hindert. Geht es doch darum, sich in diesen 40 Tagen neu auf das in der Taufe geschenkte Leben zu besinnen.

Wir wollen dies in diesem Jahr in besonderer Weise in 14 geistlichen Tagen der Gemeindeerneuerung tun, denn wir wissen ‚Christus ist die Quelle des Lebens’. Zu diesen Tagen lade ich Sie zusammen mit meinen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen und dem Pfarrgemeinderat ein.

So wünsche ich uns allen gnadenreiche Tage, die uns auf die Begegnung mit Christus, der Quelle des Lebens in der Oster-nacht vorbereiten werden.

Ihr Pfarrer
Rudolf Liebig

Anschreiben 02/2010

Beitrag von Matthias Heil am 26. Januar 2010  |  Kommentieren  |

Liebe Pfarrgemeinde,

der Monat Februar ist geprägt von der Faschingszeit und der beginnenden Fastenzeit mit der Gemeindeerneuerung, die am 27. Februar beginnen wird. – Fasching: eines der prägendsten Merkmale des Christentums ist die Freude. Ich wünsche Ihnen, dass diese Freude für Sie zu einer inneren Herzensfreude wird, die trägt – vor allem trägt in der Vorbereitungszeit, der Fastenzeit, auf Ostern hin. – Diese Freude wird uns dann auch helfen, in der Fastenzeit umzukehren und den einen oder anderen Nagel im persönlichen Leben ganz neu in die Wand zu schlagen. – Solch eine Freude soll auch unsere Gemeindeerneuerung verbreiten. Das Gemeindeerneuerungsteam von 6 Missionaren (3 Franziskanerpatres aus Fulda, Paderborn und Waren/Müritz, 2 Schwestern aus der Gemeinschaft der Franziskanerinnen in Gengenbach und ein Mitglied aus der Franziskanischen Gemeinschaft in Fulda) möchte ich ganz herzlich in unseren Pfarrgemeinden St. Antonius und St. Pius begrüßen. – Wir haben diese Tage unter das Motto: ‚Christus –Quelle des Lebens’ gestellt. Ich würde mich freuen, wenn Ihnen das vielseitige Programm zusagt und Sie diese Tage für sich ganz persönlich zur inneren Erneuerung in der diesjährigen Fastenzeit nutzen. Das eigens für diese Tage erstellte Programmheft wird Ihnen im Laufe des Februars zugehen, so dass Sie auswählen und sich gut informieren können. – Ich möchte an dieser Stelle auch ganz herzlich unsere evangelischen Mitchristen zu diesen Tagen einladen. Möge diese gemeinsame Zeit auch neue Wege in der Ökumene zeigen.

So wünsche ich Ihnen eine gesegnete Fastenzeit und damit eine gute Vorbereitung auf das Osterfest.

Ihr Pfarrer Rudolf Liebig

Anschreiben 01/2010

Beitrag von Matthias Heil am 21. Dezember 2009  |  Kommentieren  |

Liebe Pfarrgemeinde!

Wenn wir einander ein ‚gutes neues Jahr’ oder ein ‚gesegnetes neues Jahr’ wünschen, dann wünschen wir einander, dass das Jahr nur Gutes bringt. Alles, was wir in die Hand nehmen, möge gesegnet sein und Segen bringen.

Wir wissen zu Beginn des neuen Jahres nicht, was es bringen wird. Aber unser Wünschen birgt die Hoffnung, dass alles, was geschehen wird, für uns letztlich gut wird und Segen bringt. Denn unsere Erfahrung sagt uns, dass wir keine Garantie haben. Wir können krank werden, Krisen können uns treffen und erschüttern, wir können liebe Menschen durch den Tod verlieren.

Der Segen, den wir uns für das neue Jahr 2010 wünschen, möchte ausdrücken, dass es nichts gibt, was nicht zum Segen werden kann. Der Glaube an den Segen Gottes, der seine Hand schützend über uns hält, entlastet uns. Denn wir wissen: Was auch immer kommt – nichts kann uns trennen von der Liebe Gottes. Nichts kann uns zerbrechen, weil wir mit unserer Gebrechlichkeit und Gebrochenheit unter Seinem Segen stehen.

So wünsche ich Ihnen ein gesegnetes neues Jahr 2010, damit Sie voll Vertrauen Ihren Weg gehen, in der Gewissheit, dass alle Schritte, die Sie tun, gesegnet sind und Segen bringen.

Ihr Pfarrer
Rudolf Liebig

“Eine Handvoll Lego”

Beitrag von Eva-Maria Konsek am 9. Dezember 2009  |  Kommentieren  |

“Eine Handvoll Lego” ist eine Aktion der Messdiener von St. Antonius/Künzell und St. Pius/Fulda in Zusammenarbeit mit dem Förderverein Sr. Therese Vogel. – Auch in Kenia bauen die Kinder gern mit Lego. In der Missionsstation bei Sr. Therese haben die Kinder Schutz und Heimat gefunden. Für diese Kinder ist es sehr wichtig etwas lernen zu können, damit sie sich später einmal selbst versorgen können. Wichtig ist aber auch das Spiel. Wer spielt, der träumt, der baut an einer neuen Welt, der vergisst, was er Schlimmes erlebt hat. In den Pfarreien St. Antonius und St. Pius und den Kindergärten St. Michael und St. Pius haben groß und klein Lego gesammelt, und es konnten einige Kisten gefüllt werden. Um einen sicheren Transport zu garantieren, wird das Lego in den nächsten Wochen auf verschiedenen Wegen zu Sr. Therese gebracht. Allen Spendern sei ganz herzlich Dank gesagt! – Und: wichtiger als eine Handvoll Lego ist eine Handvoll Beten!

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