Katholische Pfarrgemeinde St. Antonius Künzell

Keuloser Straße 24, 36093 Künzell

Telefon: 0661/9339150, Fax: 0661/9339152

E-Mail: info@St-Antonius-Kuenzell.de


Herzliche Einladung zu unseren regelmäßigen Gottesdiensten - z.B. samstags um 18:15 Uhr und sonntags um 9:30 Uhr!
Die Öffnungszeiten unseres Sekretariates: Montag und Dienstag 9.00–12.00 Uhr, Donnerstag 16.00-18.00 Uhr.

Beiträge zum Thema ‘Leitungsteam’

Anschreiben 02/2012

Beitrag von Matthias Heil am 27. Januar 2012  |  Kommentieren  |

Liebe Pfarrgemeinde!

Der Februar ist zum einen von der Fastnachtszeit und zum anderen von der beginnenden Fastenzeit geprägt.

So wünsche ich Ihnen eine christliche Freude, die von innen her getragen ist, eine Freude, die ihren Ursprung im Osterfest hat.

Denn schließlich erschließt sich sowohl die Fastnachtszeit, als auch die Fastenzeit nur von der österlichen Freude her. Geht es doch letztlich für einen Christen auf dem Weg um die Erkenntnis, dass das Leben stärker ist als der Tod und dass unser Gott größer ist als alle Mächte des Bösen.

Deshalb geht es in den vierzig Tagen der Fastenzeit nicht darum, den Winterspeck loszuwerden, sich zu quälen um des Quälens willen. Geht es doch darum, Ostern ‚einzuüben’, das heißt: lebendiger zu werden – und den Mächten des Todes auch in meinem Leben eine Absage zu erteilen.

Manchmal braucht man dazu Impulse und Fragen von außen, die auch einmal meine eingefahrenen Spuren verlassen, die auf den ersten Blick ein wenig sperrig und anders sind als das, was meinen Alltag normalerweise ausmacht.

Deshalb laden wir Sie jetzt schon zu unseren Gottesdiensten, zu den schön gestalteten Kreuzwegen, den Exerzitien im Alltag, unserem Oasentag am 17. März (Genaueres können Sie der Beilage dieses Pfarrbriefes entnehmen) und zu vielem mehr ein.

Diese Ereignisse können Ihnen auf Ihrer Lebenslandkarte zu einer Standortbestimmung verhelfen, die Ihnen die Fragen beantworten helfen: ‚Wer bist du – und wo bist du’. …,damit Ostern werden kann.

Ihnen viel Freude und Gottes Segen in diesen Tagen des Februars.

Ihr Pfarrer Rudolf Liebig

Anschreiben 01/2012

Beitrag von Matthias Heil am 20. Dezember 2011  |  Kommentieren  |

Liebe Pfarrgemeinde!

Januar ein neues Jahr 2012 – Aufbrechen, losgehen – um mich und Gott zu finden. Das ist die Einladung in das Neue Jahr hinein zum ‚Abenteuer Leben mit Gott’.

Wie aber kann das Abenteuer gelingen, wie geht man das Leben im Neuen Jahr 2012 an? Wie werde ich lebendiger? Wer aufbrechen und losgehen will, der muss zuerst ein Ziel vor Augen haben, ein Ziel, für das es sich zu leben lohnt. Ich muss wissen, wo ich hin will. Mark Twain schreibt dazu einmal: ‚Als wir das Ziel aus den Augen verloren hatten, verdoppelten wir unsere Anstrengungen.’ Wenn ich nicht weiß, wo ich hin will, werde ich halbherzig einen Schritt mal in die eine, mal in die andere Richtung machen – und doch nicht vom Fleck kommen. Wer sein Ziel vor Augen hat, der kann gelassen sein, der braucht nicht zu hetzen, sondern kann zielstrebig seinen Schritt, sein Tempo finden.

Wir brauchen eine Vision, ein Zielbild einer anderen Wirklichkeit, für die es sich zu leben lohnt, eine Vision, die unseren Schritten eine Richtung gibt, die uns ‚ausrichtet’. In der Bildersprache der Bibel ist diese Vision das ‚himmlische Jerusalem’, das Leben in und mit Christus in einer neuen Zeit, auf die wir zugehen. Und nur, wenn ich ein solches Ziel vor Augen habe, kann ich entscheiden, ob meine Schritte im neuen Jahr 2012 zielführend sind, und ob sie mich meiner Vision näher bringen.

So wünsche ich uns allen im Neuen Jahr einen guten gemeinsamen Weg.

Ihr Pfarrer
Rudolf Liebig

Anschreiben 12/2011

Beitrag von Matthias Heil am 29. November 2011  |  Kommentieren  |

Liebe Pfarrgemeinde!

Für die meisten Menschen ist der Advent einfach die Zeit vor Weihnachten. Das sind die Wochen vom 1. Adventssonntag bis zum Heiligen Abend, eine Zeit mit Plätzchen und Einkaufen, Stress, Weihnachtpost, Adventskranz und… ‚Wir sagen euch an’ …

Das stimmt alles – und doch ist Advent mehr als eine Zeit, mehr als die Wochen vor Weihnachten, Advent – das ist eine Einstellung zum Leben, eine Haltung, und die gilt 365 Tage im Jahr. Advent – das ist sehnsüchtig sein nach mehr Leben und Lebendigkeit. Advent – das ist Ausschau halten, nach dem, was mehr als alles ist. Advent – das ist staunen können. Advent – das ist wach sein, hellwach und hinschauen auf mein Leben, auf diese Welt. Advent – das ist suchen und sich auf den Weg machen.

Und so können wir mit unserem neuen Jahresleitwort: “Mit Christus Wege finden, entfalten, vernetzen” uns auf diesen Weg in den Advent machen. Christus ist der Gesalbte, der absolut heile Gott und Mensch. Er ruft uns zu: ‚Mach doch die Augen auf … ich bin bei dir’. Er ist bei uns – trotz oder gerade – wegen unserer allzu menschlichen Gebrochenheit und nimmt uns mit auf den Weg seit unserer Taufe und Firmung.

Wenn wir das Bild zu unserem neuen Jahresleitwort anschauen, dann bemerken wir, dass die Beschaffenheit des Weges offen bleibt. Wenn aber Christus mit uns unterwegs ist, dann kann uns nichts geschehen, denn mit ihm ‚überspringen wir Mauern’. Wir dürfen auf diesem Weg mit ihm gehen – Wege unserer Sehnsucht. Allerdings nimmt er uns nicht die Entscheidung ab, nach welchen Kriterien wir welche Wegbiegungen nehmen.

Wenn wir uns auf diesen Weg machen, dann werden wir ihn finden und wir werden unsere eigenen Fähigkeiten immer mehr entdecken, einbringen, Verantwortung wahrnehmen und Stärken entwickeln. Auf diesem Weg wird er uns all unsere Ängste vor dem Ungewohnten nehmen. Es wird uns immer mehr ‚zufallen’ und wir werden das uns Zugefallene im Sinne der Entfaltung immer mehr ‚wert-schätzen und achten’.

Entfaltung bedeutet dann auch für einen Jeden von uns: ‚Du darfst etwas tun’. Du darfst deinen eigenen Stil in praktischer Zusammenarbeit bei unterschiedlichen Interessen einbringen oder auch zurücknehmen. Dann wird Gemeinde entstehen.

Die Gemeinde wird uns dann auch zeigen: ‚Du bist nicht allein’. Du bist in einem Netz der je unterschiedlichen Gemeindeglieder geborgen. Ist doch „vernetzen“ etwas Aktives. Ich weiß, wer den Knoten macht, wo er ihn macht und ich stimme dem Knoten zu! In einem Netz hat man Kommunikationsmöglichkeiten und man kann von nun ab etwas gemeinsam tun. Und eines dürfen wir nicht vergessen: Im Netz habe ich die ‚Verbindung durch den Faden nach oben’.

Ein solcher Weg wird uns frei machen und zu einer neuen Liebe befähigen. Unser neues Jahresleitwort fordert heraus. Ja – wir geben uns nicht zufrieden mit dem, was ist, sondern wir strecken uns aus nach dem, was noch nicht ist und was sein könnte. Alle Zeichen und Symbole, die ursprünglich mit dem Advent verbunden sind, wollen darauf hindeuten – und die Lieder des Advents sind Lieder der Hoffnung und der Sehnsucht.

Dumm wären wir, diese Sehnsucht nach Leben auf einige Wochen im Jahr zu begrenzen, die zudem noch oft genug geprägt sind von Umtrieb und Hektik. Adventlich wollen wir leben, deshalb soll unser Jahrsleitwort 366 Tage gelten im Jahr 2011/2012. So brauchen wir auf diesem Weg die Zeichen, die biblischen Texte der Verheißung, das Licht der Kerzen, die Lieder des Advents, um uns zu erinnern – an das, was sein könnte.

Wir brauchen den Advent, um adventlich leben zu können – 366 Tage im Jahr.

Rufen wir es uns zu im Advent und im neuen Jahr 2012: Mit Christus Wege finden – entfalten – vernetzen.

So wünsche ich Ihnen zusammen mit meinen Mitarbeiterinnen ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest 2011.

Ihr Pfarrer
Rudolf Liebig

Unser neuer Pfarrgemeinderat

Beitrag von Matthias Heil am 9. November 2011  |  Kommentieren  |

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