Katholische Pfarrgemeinde St. Antonius Künzell

Keuloser Straße 24, 36093 Künzell

Telefon: 0661/9339150, Fax: 0661/9339152

E-Mail: info@St-Antonius-Kuenzell.de


Herzliche Einladung zu unseren regelmäßigen Gottesdiensten - z.B. samstags um 18:15 Uhr und sonntags um 9:30 Uhr!
Die Öffnungszeiten unseres Sekretariates: Montag und Dienstag 9.00–12.00 Uhr, Donnerstag 16.00-18.00 Uhr.

Beiträge zum Thema ‘Leitungsteam’

Anschreiben 05/2011

Beitrag von Matthias Heil am 26. April 2011  |  Kommentieren  |

Liebe Pfarrgemeinde!

Wir kennen in unserem Leben verschiedene Zeichen, die uns auf etwas hinweisen oder an etwas erinnern. Der Wegweiser zeigt uns, in welche Richtung wir fahren sollen, um das Ziel zu erreichen. Die Wegmarkierung zeigt dem Wanderer, wie sein Weg verläuft. Der sprichwörtliche Knoten im Taschentuch bewahrt uns vor dem Vergessen.

Ein wichtiges Zeichen sowohl im Monat Mai als auch in der österlichen Zeit ist für uns Maria.

Sie erinnert uns an Jesus und seine Auferstehung. Sie zeigt uns ihren Sohn als unseren Herrn und Erlöser, aber auch Bruder und Freund. Sooft wir gerade im Monat Mai bei der Verehrung Mariens ihr Bild sehen, werden wir durch sie an Christus erinnert und auf ihn verwiesen. Die orthodoxe Kirche nennt Maria auch als ‚Muttergottes des Zeichens’.

So lade ich Sie ganz herzlich ein, sich dieses Zeichen zu eigen zu machen, und würde mich freuen, wenn wie in jedem Jahr recht viele von Ihnen unsere Maiandachten besuchen würden. Herzlich seien Sie eingeladen jeweils sonntags und mittwochs um 18.00 Uhr. Genaueres entnehmen Sie bitte dem Pfarrbrief.

Ein besonderer Höhepunkt ist dann sicherlich der Abschluss des Maimonates, wenn unser Weihbischof Prof. Dr. Karlheinz Diez am 31. Mai um 19.00 Uhr die neu gestaltete Fatimaschlucht segnen wird. Auch dazu lade ich Sie schon jetzt ganz herzlich und sage allen ‚Danke’ die dafür viel gespendet und durch ihrer Hände Arbeit sich dafür eingesetzt haben.
Ihnen einen gesegneten Maimonat.

Ihr Pfarrer
Rudolf Liebig

Gottesdienstordnung in den Sommerferien

Beitrag von Matthias Heil am 27. März 2011  |  Kommentieren  |

Liebe Mitglieder unseres Pastoralverbundes Florenberg – Ziehers-Süd!

Die Pastorale Dienstgemeinschaft (Gemeinschaft der hauptamtlichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen) im Pastoralverbund hat gemeinsam überlegt, wie es möglich werden kann, dass während der Urlaubszeit in den Sommerferien mit jeweils zwei Priestern alle Gottesdienste im Pastoralverbund Florenberg – Ziehers-Süd gehalten werden können, ohne eine Vertretung von außen zu benötigen.

Deshalb ist – nach Rücksprache in den Pfarrgemeinderäten – folgende Sommerferienregelung für das Jahr 2011 beschlossen worden:

  • In St. Antonius, Künzell bzw. Maria Hilf, Bachrain wird der sonntägliche Gottesdienst um 9.30 Uhr alle zwei Wochen entfallen.
  • Die Vorabendmesse in Hl. Dreifaltigkeit Pilgerzell wird grundsätzlich entfallen, da sonntags die Abendmesse auf dem Florenberg stattfindet.
  • Werktags entfällt in St. Antonius, Künzell donnerstags die Hl. Messe um 9.00 Uhr und in Maria Hilf, Bachrain dienstags um 19.00 Uhr.
  • Am Herz-Jesu-Freitag im Juli und August wird in St. Antonius, Künzell um 18.30 Uhr ebenfalls die Hl. Messe entfallen.

Da in der Urlaubszeit in den Sommerferien der Gottesdienstbesuch – bedingt dadurch, dass viele Gemeindemitglieder selbst in Ferien sind – geringer ist, denken wir, dass diese Regelung während dieser Zeit auf Ihr Verständnis trifft.

Wir bedanken uns für Ihr Mitgehen.

Ihr
Pfarrer Rudolf Liebig,
Moderator des Pastoralverbundes

Anschreiben 03/2011

Beitrag von Matthias Heil am 22. Februar 2011  |  Kommentieren  |

Liebe Pfarrgemeinde!

In der diesjährigen ‚österlichen Bußzeit’ oder auch von vielen ‚Fastenzeit’ genannt, möchte ich Sie einladen, sich mit Christus auf den Weg zu machen. Die liturgische Farbe der Fastenzeit violett wird aus rot und blau gemischt und steht sowohl für Besonnenheit, maßvolles Verhalten, für den Hinübergang, die Transzendenz.

Geprägt ist diese Zeit auch durch das Kreuz. Das Brett von der Krippe an Weihnachten (Sie erinnern sich vielleicht) symbolisiert für uns den vertikalen Balken des Kreuzes und wird damit zu einem Wegweiser in den Himmel. Am Karfreitag wollen wir dann den horizontalen Balken hinzufügen, nachdem wir mit unserem ‚Leben auf dem Fastenweg’ einen guten Beitrag zur Fastenzeit geleistet haben.

Die beiden ersten Fastensonntage bilden eine Einheit:
Im Mittelpunkt des 1. Fastensonntages steht Jesus, wie er im Kampf gegen den Widersacher die Oberhand behält. Die Evangelisten setzen diesen Abschnitt vor den Beginn des öffentlichen Wirkens Jesu, weil hierin schon das Ziel sichtbar wird: Jesus als der österliche Sieger. Wir hören davon, dass Jesus vierzig Tage in der Wüste fastete. Und so dauert die Fastenzeit 40 Tage, denn 40 Tage fastete der Herr, vierzig Jahre verbringt das Gottesvolk in der Wüste, vierzig Tage weilt Mose auf dem Berg Sinai, innerhalb von vierzig Tagen gelangt Elija in der Kraft von Brot und Wasser zum Gottesberg Horeb. Die Zahl 40 bezeichnet eine Zeit der Umkehr und der Buße, in der wir uns auf unserem Fastenweg gut auf das Osterfest hin vorbereiten können. Das Symbol für den 1. Fastensonntag wird also die Zahl ‚40’ sein.

Am 2. Fastensonntag stehen die Verklärung und die Leidensankündigung vor uns. Jesus begegnet seinem Vater. Im jüdischen Denken wirst du sterben, wenn du Gott begegnest. Jesus aber sagt: Lass dich auf deinem Weg von Gott berühren, indem du dich auf den Heilsweg mit ihm begibst. Das Symbol für diesen 2. Fastensonntag wird ein weißes Tuch sein – Zeichen der Verklärung.

Die drei weiteren Sonntage bauen aufeinander auf und führen ein in das Geheimnis der Taufe. So hören wir am 3. Fastensonntag von der Begegnung Jesu mit der samaritischen Frau am Jakobsbrunnen. Es geht um das Wasser zum Leben und dem lebendigen Wasser auf dem Weg – um das Wasser der Taufe. So ist ein Krug Zeichen für das Lebens spendende Wasser.

Am 4. Fastensonntag begegnen wir dem Blinden am Teich Schiloach. Waschung und Salbung sind die Stichworte dieses Sonntages. Ist es doch der Wille Jesu, allen Menschen die Augen zu öffnen. So steht das Auge als Zeichen für diesen Sonntag.

Der 5. Fastensonntag führt uns in der ‚Auferstehung des Lazarus’ vor Augen, dass Jesus der ‚Herr über Leben und Tod ist’. Jesus hat mit uns Menschen Erbarmen und führt uns zu einem neuen Leben durch die österlichen Sakramente. Stein und Leinentuch weisen schon jetzt als Symbole auf die Auferstehung hin.

‚Leben auf dem Fastenweg’ ist auch ein Mitgehen des Leidensweges. Das zeigt uns der Palm-Sonntag: Dem Herrn auf seinem Leidensweg folgen und an seinem Kreuz teilnehmen, damit wir auch Anteil erhalten an seiner Auferstehung. Das bringt am besten die Prozession an diesem Tage zum Ausdruck. So grüßen wir Christus, den König mit dem Zeichen des Sieges, den Palmen. So stehen als Symbole für diesen Tag die Palmzweige und die Krone.

Seien Sie eingeladen zu einem ‚Leben auf dem Fastenweg’ und lassen sie uns in dieser gesegneten Zeit mit Christus neue Wege gehen.

Ihr Pfarrer Rudolf Liebig

Anschreiben 02/2011

Beitrag von Matthias Heil am 25. Januar 2011  |  Kommentieren  |

Liebe Pfarrgemeinde,

der Monat Februar bringt auf der einen Seite für die Narren die ‚fünfte Jahreszeit’, auf der anderen Seite ist er auch die Schwelle zum beginnenden Frühling. Die Tage werden wieder länger und so ist das Fest Maria Lichtmess am 2. Februar gleichsam das Eingangstor des Monats.

An diesem Festtag wird das ‚Licht’ nicht nur im wörtlichen Sinne verstanden, sondern auch im übertragenen Sinn für einen ein-zelnen Menschen, der ‚helle’ ist und dem ein Licht aufgeht. In der Bibel ist das Licht ein Symbol für die Begabung eines jeden Menschen – Blinde werden geheilt, niemand soll sein Licht ‚unter den Scheffel stellen’. Es ist ein Auftrag an uns Christen: Licht in die Welt zu bringen …

Wer mit Christus unterwegs ist, der bringt Licht in die Welt durch sein Sein und Wollen. Nehmen wir diesen Auftrag ernst und machen uns auf den Weg.

Ihr Pfarrer Rudolf Liebig

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