Katholische Pfarrgemeinde St. Antonius Künzell

Keuloser Straße 24, 36093 Künzell

Telefon: 0661/9339150, Fax: 0661/9339152

E-Mail: info@St-Antonius-Kuenzell.de


Herzliche Einladung zu unseren regelmäßigen Gottesdiensten - z.B. samstags um 18:15 Uhr und sonntags um 9:30 Uhr!
Die Öffnungszeiten unseres Sekretariates: Montag und Dienstag 9.00–12.00 Uhr, Donnerstag 16.00-18.00 Uhr.

Beiträge zum Thema ‘Familiengottesdienst’

Evangelium (Joh 1, 6-8.19-28): Es trat ein Mensch auf, der von Gott gesandt war; sein Name war Johannes. Er kam als Zeuge, um Zeugnis abzulegen für das Licht, damit alle durch ihn zum Glauben kommen. Er war nicht selbst das Licht, er sollte nur Zeugnis ablegen für das Licht. Dies ist das Zeugnis des Johannes: Als die Juden von Jerusalem aus Priester und Leviten zu ihm sandten mit der Frage: Wer bist du?, bekannte er und leugnete nicht; er bekannte: Ich bin nicht der Messias. Sie fragten ihn: Was bist du dann? Bist du Elija? Und er sagte: Ich bin es nicht. Bist du der Prophet? Er antwortete: Nein. Da fragten sie ihn: Wer bist du? Wir müssen denen, die uns gesandt haben, Auskunft geben. Was sagst du über dich selbst? Er sagte: Ich bin die Stimme, die in der Wüste ruft: Ebnet den Weg für den Herrn!, wie der Prophet Jesaja gesagt hat. Unter den Abgesandten waren auch Pharisäer. Sie fragten Johannes: Warum taufst du dann, wenn du nicht der Messias bist, nicht Elija und nicht der Prophet? Er antwortete ihnen: Ich taufe mit Wasser. Mitten unter euch steht der, den ihr nicht kennt und der nach mir kommt; ich bin es nicht wert, ihm die Schuhe aufzuschnüren. Dies geschah in Betanien, auf der anderen Seite des Jordan, wo Johannes taufte.

Liturgische Texte des Tages
Tierfabel (Frau Schwiesow) & Predigtgespräch (Pfr. Liebig)

Jugendgottesdienst: WJT-Nachlese

Beitrag von Matthias Heil am 9. Oktober 2005  |  Kommentieren  |

Evangelium (Mt 22, 1-10): In jener Zeit erzählte Jesus den Hohenpriestern und den Ältesten des Volkes das folgende Gleichnis: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem König, der die Hochzeit seines Sohnes vorbereitete. Er schickte seine Diener, um die eingeladenen Gäste zur Hochzeit rufen zu lassen. Sie aber wollten nicht kommen. Da schickte er noch einmal Diener und trug ihnen auf: Sagt den Eingeladenen: Mein Mahl ist fertig, die Ochsen und das Mastvieh sind geschlachtet, alles ist bereit. Kommt zur Hochzeit! Sie aber kümmerten sich nicht darum, sondern der eine ging auf seinen Acker, der andere in seinen Laden, wieder andere fielen über seine Diener her, misshandelten sie und brachten sie um. Da wurde der König zornig; er schickte sein Heer, ließ die Mörder töten und ihre Stadt in Schutt und Asche legen. Dann sagte er zu seinen Dienern: Das Hochzeitsmahl ist vorbereitet, aber die Gäste waren es nicht wert, eingeladen zu werden. Geht also hinaus auf die Straßen und ladet alle, die ihr trefft, zur Hochzeit ein. Die Diener gingen auf die Straßen hinaus und holten zusammen, die sie trafen, Böse und Gute, und der Festsaal füllte sich mit Gästen.

Liturgische Texte des Tages
Gottesdienstplanung als PDF-Dokument
Gesang: Historymaker (Jugendliche)
Einleitung (Pfr. Liebig)
Lesung: Alles vermag ich durch ihn (Frau Schmidt)
Gesang: Lumière de Monde (Das Licht der Erde) (Jugendliche)
Evangelium: Königliches Hochzeitsmahl (Pfr. Liebig)
Anspiel: WJT und die Folgen (Jugendliche)
Predigt: WJT-Nachlese (Pfr. Liebig)
Vater Unser – Unterbrich mich nicht, ich bete
Gesang: Closer Walk with Thee
Schlussgebet (Jugendliche)

Erntedank 2005

Beitrag von Matthias Heil am 2. Oktober 2005  |  Kommentieren  |

Evangelium – Das Gleichnis von den bösen Winzern (Mt 21, 33-44): In jener Zeit sprach Jesus zu den Hohenpriestern und den Ältesten des Volkes: Hört noch ein anderes Gleichnis: Es war ein Gutsbesitzer, der legte einen Weinberg an, zog ringsherum einen Zaun, hob eine Kelter aus und baute einen Turm. Dann verpachtete er den Weinberg an Winzer und reiste in ein anderes Land. Als nun die Erntezeit kam, schickte er seine Knechte zu den Winzern, um seinen Anteil an den Früchten holen zu lassen. Die Winzer aber packten seine Knechte; den einen prügelten sie, den andern brachten sie um, einen dritten steinigten sie. Darauf schickte er andere Knechte, mehr als das erste Mal; mit ihnen machten sie es genauso. Zuletzt sandte er seinen Sohn zu ihnen; denn er dachte: Vor meinem Sohn werden sie Achtung haben. Als die Winzer den Sohn sahen, sagten sie zueinander: Das ist der Erbe. Auf, wir wollen ihn töten, damit wir seinen Besitz erben. Und sie packten ihn, warfen ihn aus dem Weinberg hinaus und brachten ihn um. Wenn nun der Besitzer des Weinbergs kommt: Was wird er mit solchen Winzern tun? Sie sagten zu ihm: Er wird diesen bösen Menschen ein böses Ende bereiten und den Weinberg an andere Winzer verpachten, die ihm die Früchte abliefern, wenn es Zeit dafür ist. Und Jesus sagte zu ihnen: Habt ihr nie in der Schrift gelesen: Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, er ist zum Eckstein geworden; das hat der Herr vollbracht, vor unseren Augen geschah dieses Wunder? Und wer auf diesen Stein fällt, der wird zerschellen; auf wen der Stein aber fällt, den wird er zermalmen. Darum sage ich euch: Das Reich Gottes wird euch weggenommen und einem Volk gegeben werden, das die erwarteten Früchte bringt.

Liturgische Texte des heutigen Sonntags
Audio-Aufnahme des Evangeliums (gelesen von Pfr. Liebig)
Audio-Aufnahme des Predigtgesprächs
Weitere Bilder: 12345alle in XXL bei Flickr

Predigtgespräch: Gebetshaltung

Beitrag von Matthias Heil am 11. September 2005  |  Kommentieren  |

Bildquelle: Let us pray - von ocellnuri - auf Flickr.com: http://flickr.com/photos/ocell/16430182/

Evangelium: Wenn ihr betet, macht es nicht wie die Heuchler. Sie stellen sich beim Gebet gern in die Synagogen und an die Straßenecken, damit sie von den Leuten gesehen werden. Amen, das sage ich euch: Sie haben ihren Lohn bereits erhalten. Du aber geh in deine Kammer, wenn du betest, und schließ die Tür zu; dann bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist. Dein Vater, der auch das Verborgene sieht, wird es dir vergelten. Wenn ihr betet, sollt ihr nicht plappern wie die Heiden, die meinen, sie werden nur erhört, wenn sie viele Worte machen. Macht es nicht wie sie; denn euer Vater weiß, was ihr braucht, noch ehe ihr ihn bittet. So sollt ihr beten: Unser Vater im Himmel, / dein Name werde geheiligt, dein Reich komme, / dein Wille geschehe / wie im Himmel, so auf der Erde. Gib uns heute das Brot, das wir brauchen. Und erlass uns unsere Schulden, / wie auch wir sie unseren Schuldnern erlassen haben. Und führe uns nicht in Versuchung, / sondern rette uns vor dem Bösen. Denn wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt, dann wird euer himmlischer Vater auch euch vergeben. Wenn ihr aber den Menschen nicht vergebt, dann wird euch euer Vater eure Verfehlungen auch nicht vergeben. – (Matthäus 6,5-15)

Audio-Aufnahmen: EinleitungEvangeliumPredigtgespräch

Auswahl an bekannten Gebetshaltungen: STEHEN (aufrecht, gut geerdet: Füße in Hüftbreite, Arme herabhängend, Kopf aufrecht, Blick geradeaus): Ich stehe vor Gott. Gott schaut mich an. Ich erwidere seinen Blick. Ich stehe vor Gott zu mir selbst: Hier bin ich . – STEHEN MIT GEFALTETEN HÄNDEN UND GESENKTEM HAUPT: Ich biete Gott meine Dienste an und unterwerfe mich unter seinen Willen. – KREUZUNG DER HÄNDE VOR DER BRUST, LEICHT GEBEUGTER RUMPF: Wehrlos und voller Vertrauen überlasse ich mich Gott. – KNIEN (mit lose hängenden Armen oder gekreuzt vor der Brust): In Ehrfurcht und Anbetung vor dem großen Gott. – PROSKINESE (lang hingestreckt auf dem Bauch liegend) – PROSTRATIO (Stirn auf den zusammengelegten Handrücken): Ich falle vor Gott nieder: Völlige Hingabe und Unterwerfung, Demut – Erwartung, dass alles von Gott kommt, was mich lebendig macht und wieder aufrichtet. – Aus der Proskinese/Prostratio wieder in den FERSENSITZ und von da aus zum KNIEN, AUFSTEHEN und ARME ZUM KREUZ ausbreiten: Ich trage meine Kreuz mit mir. Ich bin mein eigenes Kreuz, angenagelt an mich selbst. Ich bin schutzlos, verwundbar, dabei auch offen und empfänglich. – ORANTEHALTUNG (Arme weit ausgestreckt erheben, Handflächen noch oben geöffnet): Ich fühle mich offen und frei. Ich lobe und preise Gott. Ich empfange Kraft von oben. – Aus dem Knien in den FERSENSITZ und von da aus in die EMBRYONALHALTUNG: Vor Gott bin ich klein, ohnmächtig und wehrlos – aber auch geborgen und beschützt… – (Quelle: Anselm Grün OSB/ Michael Reepen OSB, Gebetsgebärden. Münsterschwarzacher Kleinschriften 14) Vier- Türme-Verlag, 2002)

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