Katholische Pfarrgemeinde St. Antonius Künzell

Keuloser Straße 24, 36093 Künzell

Telefon: 0661/9339150, Fax: 0661/9339152

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Herzliche Einladung zu unseren regelmäßigen Gottesdiensten - z.B. samstags um 18:15 Uhr und sonntags um 9:30 Uhr!
Die Öffnungszeiten unseres Sekretariates: Montag und Dienstag 9.00–12.00 Uhr, Donnerstag 16.00-18.00 Uhr.

Beiträge zum Thema ‘Predigten’

Predigtgespräch: Verklärung Jesu

Beitrag von Matthias Heil am 8. März 2009  |  Kommentieren  |

Evangelium (Mk 9,2-10): [In jener Zeit] nahm Jesus Petrus, Jakobus und Johannes beiseite und führte sie auf einen hohen Berg, aber nur sie allein. Und er wurde vor ihren Augen verwandelt; seine Kleider wurden strahlend weiß, so weiß, wie sie auf Erden kein Bleicher machen kann. Da erschien vor ihren Augen Elija und mit ihm Mose, und sie redeten mit Jesus. Petrus sagte zu Jesus: Rabbi, es ist gut, dass wir hier sind. Wir wollen drei Hütten bauen, eine für dich, eine für Mose und eine für Elija. Er wusste nämlich nicht, was er sagen sollte; denn sie waren vor Furcht ganz benommen. Da kam eine Wolke und warf ihren Schatten auf sie, und aus der Wolke rief eine Stimme: Das ist mein geliebter Sohn, auf ihn sollt ihr hören. Als sie dann um sich blickten, sahen sie auf einmal niemand mehr bei sich außer Jesus. Während sie den Berg hinabstiegen, verbot er ihnen, irgendjemand zu erzählen, was sie gesehen hatten, bis der Menschensohn von den Toten auferstanden sei. Dieses Wort beschäftigte sie, und sie fragten einander, was das sei: von den Toten auferstehen.



Liturgische Texte des Tages


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Pfr. Liebig: Einleitung (MP3)


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Pfr. Liebig: Evangeliums-Vortrag (MP3)


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Pfr. Liebig: Predigtgespräch (MP3)


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Pfr. Liebig: Vermeldungen, Segen und Sendung (MP3)

Evangelium (Mk 1,12-15): [In jener Zeit] trieb der Geist Jesus in die Wüste. Dort blieb Jesus vierzig Tage lang und wurde vom Satan in Versuchung geführt. Er lebte bei den wilden Tieren, und die Engel dienten ihm. Nachdem man Johannes ins Gefängnis geworfen hatte, ging Jesus nach Galiläa; er verkündete das Evangelium Gottes und sprach: Die Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist nahe. Kehrt um, und glaubt an das Evangelium!

Liturgische Texte des Tages


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Pfr. Liebig: Einleitung (MP3)


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Pfr. Liebig: Evangeliums-Vortrag (MP3)


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Pfr. Liebig: Predigt (MP3)


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Pfr. Liebig: Vermeldungen, Segen und Sendung (MP3)


PDF-Download: Fastenhirtenbrief 2009
(Bischof Heinz Josef Algermissen)

Prinz beugt des Pfarrers Knie

Beitrag von Matthias Heil am 24. Februar 2009  |  Kommentieren  |

fasching01

Künzeller Kirche voller Karnevalisten (von Hermann Diel) – Für ungewohnte Klänge und eine volle Sonntagskirche sorgte das Prinzenpaar Sandra II und Simon LV samt Gefolge in der St. Antonius Pfarrei in Künzell. Am Fastnachtssonntag wird das Hochamt traditionell vom Geselligkeitsverein GVK mitgestaltet. Dank der frommen Narren waren die Bänke bestens besetzt. Pfarrer Rudolf Liebig erwies sich dabei ebenfalls als großer Karnevalist, machte die Kanzel zur Bütt und predigte in Reimform. Eines der vielen Zeichen der Verbundenheit von Karneval und Kirche in Künzell: Zahlreiche Gardisten und Musiker der GVK Musiktruppe sind Messdiener, ebenso das Kinderprinzenpaar. Vor diesen Tollitäten ging Pfarrer Rudolf Liebig gar in die Knie. Allerdings nicht, um zu huldigen, sondern um einen Orden entgegen zu nehmen. Das Kinderprinzenpaar Melina und Nico zeichnete den Pfarrer mit einer Anstecknadel aus – und bedankte sich bei den GVK-Musikern und dem Organisten Jürgen Mackenrodt für die Gottesdienstgestaltung. Eines aber blieb auch am Fastnachtssonntag in Künzell wie gewohnt: Am Ende hieß es „Amen“ und nicht „Helau“.

fasching02

Zum Nachlesen: Die Büttenpredigt von Pfarrer Rudolf Liebig:

Liebe Schwestern und Brüder, es ist wieder soweit
Ringsherum ist Fastnachtszeit:
Tagaus, tagein hört man von Klagen
Und quält sich mit des Lebens Plagen.
Da ist es gut, vom Herrn zu hören,
dass nicht die Last soll uns betören
um all die Dinge, die im Leben
uns sorgen und geh’n auch daneben.
Er hält uns fest in seiner Hand,
wie’s Väter tun – das ist bekannt.
Wenn wir uns daran oft erinnern,
dann kann es uns doch wohl gelingen,
auch mal ein Lächeln zu riskieren
und Freud’ zu finden –schon hernieden!

An Fastnacht, so ist es Brauch,
sagt man mit einem Lächeln auch,
was alles so im Lebenslauf
nicht korrekt und auch worauf
man andere doch mal will bringen,
ja, mit Humor sie etwas zwingen.

Ich denk’ an das, was heut und morgen
Bei manchen so vertrieb die Sorgen
Und was sie – irrig – nennen Spaß;
Sie meinen, Alkohol ohne Maß,
hätt’ mit der Freude was zu tun
und sei – wer glaubt das wirklich nun? –
ein Mittel, womit jedem klar,
dass man ein Kind der Freude war.

Doch das, ihr Lieben, stimmt doch nicht!
Blickt man doch nur in ihr Gesicht,
das von Alkohol verzerrt,
hört ihre Stimme, die nur plärrt,
was man sollt besser überhören,
wofür sie selbst sich morgen schämen –
dann sag’ ich: Nein, ich danke schön!
Ich will ganz gerne widersteh’n
Der Sorte traurigen Humor!

Das stell ich mir ganz anders vor,
wenn Menschen aus des Herzens Freude
an allen Tage – drum auch heute –
nicht brauchen Unmengen von Nass,
um aller Welt zu zeigen, dass
es sich fürwahr für jeden lohnt
zu leben, und trotz aller Not,
Vertrauen in das Morgen haben.
An dem Humor kann ich mich laben!

Ich denk’, ihr werdet’s mir verzeih’n,
wenn ich die Christen aus unsern Reih’n,
auch einmal ganz besonders mahne,
- besonders die Junge -
ganz allgemein bei frohen Tagen,
wenn sie bis früh am Morgen toben,
am Sonntag trotzdem Gott zu loben.
Denn das – gebt’s zu – sind keine Sachen,
wenn Zeit man hat für Feier, Lachen,
doch dann, beim Gottesdienst verhindert,
den Tag des Herrn mit Kater schindet!

Ich denk’ auch an so manche Christen,
die prinzipiell, als ob sie’s müssten,
zu jeder Messe sind zu spät.
Wer unter uns wohl jemals rät,
warum die Uhren mancher Leute
zu spät geh’n, nicht per Zufall heute,
jedoch bestimmt an allen Tagen,
wo Gott sie lädt zum heil’gen Mahle?
Verpassen sie doch den Beginn,
erfahren nie, worin der Sinn
gerade dieser Feier liegt.

Dazu kommt auch noch, dass es stört,
wenn immer noch die Türen knalle,
wenn längst die Feier angefangen!
Zum Mittagessen – wetten, dass? –
Sich keiner verdirbt den Spaß,
nicht prinzipiell sein Schritt erst hallt,
wenn die Suppe längst schon kalt!

Und schließlich dacht’ ich mir, beim Euro
Müsst es doch anders sein, das Geld sei nicht mehr klein.
Aber was seh’ ich die Roten doch noch im Klingelbeutel liegen.
Was kann man selbst beim Euro noch dafür kriegen?!
Kein’ Liter Heizöl, keine Kerze!
Vielleicht geschieht es auch zum Scherze,
weil man sich selbst pfiffig glaubt
und denkt: Ich bin ’ne schlaue Haut
und muss ja absolut nicht wisssen,
dass andere durch Spenden büßen,
was ich zu wenig sonntags geb.

Denn Inflation und Euro-Teuro, blieb auch nicht steh’n
Vor unser aller Kirchenpforte.
Die Inflation ist von der Sorte,
dass hier wie draußen ist ebenso wie an der Mark am Euro
auch nicht mehr viel dran!

Evangelium (Mk 1,40-45): [In jener Zeit] kam ein Aussätziger zu Jesus und bat ihn um Hilfe; er fiel vor ihm auf die Knie und sagte: Wenn du willst, kannst du machen, dass ich rein werde. Jesus hatte Mitleid mit ihm; er streckte die Hand aus, berührte ihn und sagte: Ich will es – werde rein! Im gleichen Augenblick verschwand der Aussatz, und der Mann war rein. Jesus schickte ihn weg und schärfte ihm ein: Nimm dich in acht! Erzähl niemand etwas davon, sondern geh, zeig dich dem Priester und bring das Reinigungsopfer dar, das Mose angeordnet hat. Das soll für sie ein Beweis meiner Gesetzestreue sein. Der Mann aber ging weg und erzählte bei jeder Gelegenheit, was geschehen war; er verbreitete die ganze Geschichte, so dass sich Jesus in keiner Stadt mehr zeigen konnte; er hielt sich nur noch außerhalb der Städte an einsamen Orten auf. Dennoch kamen die Leute von überallher zu ihm.

Liturgische Texte des Tages


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Pfr. Liebig: Einleitung (MP3)


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Pfr. Liebig: Evangeliums-Vortrag (MP3)


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Pfr. Liebig: Predigt (MP3)


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