Katholische Pfarrgemeinde St. Antonius Künzell

Keuloser Straße 24, 36093 Künzell

Telefon: 0661/9339150, Fax: 0661/9339152

E-Mail: info@St-Antonius-Kuenzell.de


Herzliche Einladung zu unseren regelmäßigen Gottesdiensten - z.B. samstags um 18:15 Uhr und sonntags um 9:30 Uhr!
Die Öffnungszeiten unseres Sekretariates: Montag und Dienstag 9.00–12.00 Uhr, Donnerstag 16.00-18.00 Uhr.

Beiträge zum Thema ‘Gruppen’

Firmvorbereitung 2010

Beitrag von Eva-Maria Konsek am 13. September 2010  |  Kommentieren  |

Am 04. September stellten sich unsere Firmbewerber in der Vorabendmesse vor. Seit Februar diesen Jahres stimmen sich 27 Jugendliche aus St. Antonius und sieben aus St. Pius auf dem Empfang des Firmsakramentes am 13. November ein. Im Gottesdienst erzählten sie von ihrer Vorbereitung.

Die ersten drei Firmstunden dienten dem Kennenlernen, der eigenen Person und der anderen Firmbewerber. Im Mai kamen die Malteser zu Besuch und wir versuchten durch schlechte Brillen und Hörmuscheln nachzuempfinden, wie es alten Menschen geht, deren Möglichkeiten sich einschränken. Seit Anfang Juni treffen wir uns einmal in der Woche in unserer Firmgruppe. Unsere Themen waren bisher Gottesbilder, Gebet, Jesus Christus, Kirche und den Sonntag gestalten.

Jeder hat drei Projekte gewählt. Ein soziales Projekt, ein Projekt „Glauben leben in Gemeinschaft“ und ein Projekt „Gottesdienstvorbereitung“. – Als soziales Projekt konnte man wählen: „Mithelfen bei der Fuldaer Tafel“, „zwei Nachmittage im Haus Stephanus“ oder den Besuch im Taubblindenheim. Projekte der Gemeinschaft waren das Firmwochenende, die Fahrt zum Bonifatiuskloster nach Hünfeld und in den Herbstferien fährt eine kleine Gruppe vier Tage nach Taizé.

Viele der Firmbewerber hatten schon lange nicht mehr gebeichtet, aber in diesem Jahr hatte man schon dreimal Gelegenheit: in der Gemeindeerneuerung, vor Ostern und bei der Nacht der Versöhnung. Langsam hat man sich wieder daran gewöhnt.

Auch der ökumenische Jugendkreuzweg, die Bittprozession, die Jugendstunde des Ewigen Gebetes und der Besuch des Lobpreisgottesdienstes in der Michaelskirche gehören zum Programm.

Vor den Sommerferien haben wir uns mit unserem Firmspender Prälat Hofmann getroffen und anschließend einen Gottesdienst mit ihm gefeiert. Er ist ein sehr väterlicher Mensch, und wir freuen uns auf die Firmung mit ihm.

Nun wenden wir uns demnächst der Vorbereitung unseres Firmgottesdienstes zu. Die Firmvorbereitung endet mit dem Tag der Versöhnung, der Gelegenheit zur Firmbeichte gibt.

So freuen wir uns auf die Firmung am Samstag, den 13. November um 17 Uhr in der Kirche St. Pius.

Eva-Maria Konsek und Firmkatecheten

Nachlese: Zeltlager 2010

Beitrag von Matthias Heil am 12. August 2010  |  Kommentieren  |

„Zeltlager am Totnansberg, am Totnansberg da ist was los!“ –auch in diesem Jahr machten sich 61 Kinder, 11 Betreuer, unser lieber Herr Pfarrer und unser gut eingespieltes Küchenteam auf den Weg, um gemeinsam eine schöne Zeit zu verbringen. Thema des Lagers basierte auf dem Motto „Mit meinem Gott überspringe ich Mauern“. Jeder Tag wurde entsprechend unter einen Leitspruch gestellt, auf dem das Programm aufgebaut war.

Nach der herzlichen Begrüßung durch die Betreuer und zahlreichen Bremsen musste der Zeltplatz erst einmal heimisch eingerichtet werden. Die Lagerfahne wurde gemalt und am Mast befestigt, der Altar musste zusammengebaut werden und der in diesem Jahr neu eingeführte Glockenturm wurde neben den Zelten aufgestellt. Auch der heißgeliebte Pool der Kinder, der an den heißen Tagen viel Spaß und Abkühlen bot, fand seinen Platz. Nach einer aufregenden und spannenden Nachtwanderung, die in diesem Jahr in zwei Gruppen aufgeteilt wurde, war der erste Tag auch schon vorbei.

Am Vormittag der restlichen Tage wurden Workshops angeboten, in denen die Kinder entweder ein Bild zum Tagesmotto malten, Schutzengel bastelten, Postkarten an die Eltern schrieben, ein Theaterstück sich ausdachten, einen Barfußpfand gestalteten oder das Zeltlagerlied sich überlegten. Nach der kreativen Phase am Morgen konnten die Kinder am Nachmittag ihre sportlichen Fähigkeiten bei Ballspielen, der Lagerolympiade und dem Erkundungs- und Schweinchenspiel testen. Natürlich durfte der traditionelle Besuch im Schwimmbad nicht fehlen. Der Tag wurde beim Abendlob und anschließendem Lagerfeuer gemeinsam beendet.

Ein weiteres Highlight in unserem diesjährigen Zeltlager war das gemeinsame Fußballhören im Radio am Lagerfeuer. Damit nicht nur die Ohren gefüllt wurden, hatten unsere Küchenfrauen Stockbrot vorbereitet, welches während des Spieles im Lagerfeuer gebacken wurde. Trotz Niederlage der Deutschen war es ein sehr schöner Abend.

Auch ein großes Dankeschön an Frau Lubnow, Frau Fladung und Frau Brähler, deren Essen jedem Kind schmeckte. Aber auch für die Unterstützung und die mütterlichen Ratschläge wollen wir Ihnen „Danke“ sagen.

Zum Abschluss wurde den Eltern ein Einblick in die Zeltlagerwoche gegeben. Außerdem wurde das Theaterstück aufgeführt und das Zeltlagerlied gemeinsam gesungen. Es war eine wunderschöne, aufregende und erlebnisreiche Woche.

Bericht: Alina Opitz

Bericht: Romfahrt 2010

Beitrag von Eva-Maria Konsek am 11. August 2010  |  Kommentieren  |



Aufnahmen von Frau Konsek

„Wie ein euphorischer Strom zogen sieben MinistrantInnen“

Wie ein euphorischer Strom zogen sieben MinistrantInnen aus St. Antonius eine Woche von Kirche zu Kirche und durch Rom. Gemeinsam mit 400 Messdienern aus dem Bistum nahmen wir teil am Internationalen Ministrantentreffen vom 31.07. – 08.08.10, zu dem 55.000 Ministranten aus ganz Europa angereist waren. Mit dieser großen Gruppe erlebten wir ein gemeinsames Abendgebet am Dienstag und die begeisterte Papstaudienz, in der der Heilige Vater den Messdienern für ihren Dienst dankte und aufrief:

„Tut der Welt großzügig euren Dienst an Jesus, der in der Eucharistie gegenwärtig ist! Das ist eine wichtige Aufgabe, die euch erlaubt, besonders nahe beim Herrn zu sein und in einer tiefen und wirklichen Freundschaft zu ihm zu wachsen. Bewahrt diese Freundschaft voll Eifer in eurem Herzen!“.

Auch mit der Bistumsgemeinschaft feierten wir zwei schöne Gottesdienste und einen besinnlichen Lobpreisabend in der Kirche Santa Maria sopra Minerva. Es wurde viel gesungen, gebetet und gebeichtet. So weitete sich unser Horizont von St. Antonius über die Kirche im Bistum Fulda bis hin zur Weltkirche mit ihren vielen Nationen und ihrer traditionsreichen Geschichte. Wir bestaunten die Kunstwerke der Hauptkirchen, gingen den Apostelfürsten Petrus und Paulus auf die Spur, aber für ein stilles Gebet, in dem man die mit nach Rom gebrachten Anliegen vor Gott tragen kann, mussten wir die kleineren Kirchen aufsuchen, die leider nicht durchgängig geöffnet haben. Einen Tag „Baden am Meer in Ostia“ gönnten wir uns, um einmal dem Millionenbetrieb in Rom zu entfliehen. Auf dem Campingplatz am Stadtrand von Rom waren wir gut untergebracht in Mobilhomes, in denen wir auch gemeinsam kochten, abends noch einmal in den Pool springen konnten und Gelegenheit hatten die Nachbarschaften unserer Bistumsgruppe zu kontaktieren. So kehren wir heim mit vielen Bildern im Kopf von Rom, seinen Kirchen und den Treffen auf dem Petersplatz, mit Freude im Herzen und Dankbarkeit für die Gemeinschaft unserer kleinen Gruppe aus St. Antonius, der Gemeinschaft mit den Pilgern aus unserem Bistum und der Verbundenheit mit der Kirche Gottes. Der Dank gilt all denen, die die Reise ermöglicht haben und nicht zuletzt unserem Herrn und Meister, der uns gut geführt hat.

Am Sonntag, dem 02.05.2010, traf sich der Familienkreis St. Bonifatius zu einem Ausflug ins Hünfelder Land. Zunächst wurde im St. Bonifatius Kloster in Hünfeld ein gemeinsames Mittagessen eingenommen. Danach führte uns Pater Dirk Fey durch die Klosterkirche. In einer sehr ansprechenden und eine gute Stunde dauernden Führung ging er auf viele Einzelheiten in der Klosterkirche ein. So wurden vor allem die 11 anwesenden Kinder immer wieder durch Fragen miteinbezogen. Er erklärte uns einige Kunstwerke der Kirche, z.B. auch die vielen bunten Kirchenfenster. Nach einem Besuch in der Sakristei, wo auch über die Struktur des Ordens OMI (Oblaten der Makellosen Jungfrau Maria) informiert wurde, besuchten wir noch die hauseigenen Kapelle, in der mit ca. 80 Personen Gottesdienst gefeiert werden kann.

Anschließend stand der Besuch von Point Alpha auf dem Plan. Hier war für uns ebenfalls eine Führung reserviert worden. Hr. Vögler aus Großentaft informierte uns in ca. 2,5 Stunden sehr umfassend und voller Herzblut über die Vorgänge in der Zeit des „Kalten Krieges“ und des „Fulda-Gap“. Dabei wurde den Eltern erst bewusst, dass die Kinder eigentlich gar keine Berührungspunkte bzw. emotionale Erinnerungen an diese uns doch sehr prägende Zeit haben und die Erinnerung an diese „Zeit der Mauer und des Stacheldrahts“ eine wichtige Mahnung für zukünftige Generationen darstellt. Einigen Teilnehmern, die zum ersten Male diese Gedenkstätte besuchten, wurde die große Gefahr eines Kriegsausbruches in den 70er bis 80er Jahren in unserer Region mit fatalen Folgen durch den möglichen Einsatz von nuklearen Waffen erst richtig bewusst.

Am Ende waren dann alle Teilnehmer um viele Informationen und Erfahrungen reicher und vor allem die Kinder wollten nach diesem anstrengenden Tag einem gemeinsamen Abschluss verständlicherweise nicht mehr zustimmen.

An dieser Stelle sei den Organisatoren nochmals herzlich Dank gesagt.

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