Regenbogen Hoffnungszeichen

Lesung: Genesis 9,13-16
Evangelium: Lukas 22,14-20
Sprechspiel und Predigtgespräch (mp3, ca. 4,5 MB)

“Sechs Farben hat der Regenbogen. Wenn er als leuchtender Bogen in den Wolken steht, erinnert er uns an den Bund zwischen Gott und den Menschen. Er ist das Zeichen der Versöhnung zwischen Himmel und Erde. Er wurde in Jesus erneuert. Wer zur heiligen Kommunion gehen möchte, muss bereit sein, sich zu versöhnen. Nur dann kann Jesus uns mit Gott und den Menschen verbinden. Darum steht der Regenbogen als leuchtendes Zeichen vor Brot und Wein: Wir sind eingeladen zum Mahl der Versöhnung…” (aus dem Sprechspiel der Kommunionkinder)

Gott begegnen

ANSPRACHE ZUM 3. SONNTAG DER OSTERZEIT – LESEJAHR A
(SONNTAG, 10. APRIL 2005)

Liebe Schwestern und Brüder!

I. Die beiden Emmausjünger sind eigentlich zu beneiden. Sie sind dem Auferstandenen begegnet. Sie haben dadurch die Gewissheit erhalten: Er lebt! Und nicht nur das: Sie wurden von ihm auch unterwiesen und verstanden, dass sein Tod nicht sinnlos war. Diese Begegnung war für sie unvergesslich.

Können wir auch heute noch dem Auferstandenen auf ähnliche Weise begegnen? Wie kann eine solche Begegnung geschehen? Dieser Frage möchte ich heute ein wenig nachgehen.

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Glauben ist…

ANSPRACHE ZUM 2. SONNTAG DER OSTERZEIT – LESEJAHR A
(SONNTAG, 3. APRIL 2005)

Liebe Schwestern und Brüder!

Das heutige Evangelium dürfte uns allen sehr sympathisch sein, denn im Zweifler Thomas finden wir uns in so mancherlei Lebenssituation wieder.

Wer von uns nimmt denn alles vertrauensselig hin. wer glaubt schon alles. Und dann – Zweifel hat doch wohl nichts mit Unglaube zu tun. Und so einfach geht das auch nicht, indem man einfach sagt: „Wir haben den Herrn gesehen.“ – Das mag zwar sein. Aber könnten wir ihn hören, sehen, ja fühlen, das wäre schon etwas anderes.

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Anschreiben 04/2005

Liebe Pfarrgemeinde,

jetzt, wo es Frühling wird, packt uns die Lust nach neuen Kleidern.

Jetzt, wo die Tage wieder wärmer werden, möchten wir einfach die schwere Kluft der kalten Tage ablegen, damit wir die Sonne auf unserer Haut spüren und die frische Luft.

Zu kaufen gibt es alles Mögliche, den „neuen Menschen“ allerdings nicht, denn den können wir uns nur schenken lassen, indem wir hellsichtig werden für Gottes Bild in unserer Welt. Diese Helligkeit wird uns nirgends so deutlich vor Augen geführt, wie bei der Taufe eines Kindes oder bei der Erstkommunion der Kinder in weißen Kleidern.

Dieses Bild zeigt uns, so bist du!

Und so kannst du immer wieder werden, wenn du dich an deine Taufe erinnerst!

Der Weiße Sonntag ist ein solcher Erinnerungstag, durch den wir uns „wie neu geboren“ fühlen dürfen.

Dieser Tag ist eine Erinnerung für die Seele, wer wir vor Gott wirklich sind.

Ihr Pfarrer Rudolf Liebig

Pfarrbrief 04/2005

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