Pfarrbrief 11/07

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Anschreiben 11/07

Liebe Pfarrgemeinde,

in der vergangenen Woche hatte ich eine anonyme Beerdigung. Wenn ich ehrlich bin, ist mir diese Beerdigung sehr schwer gefallen. Sicherlich hatten die Angehörigen dafür bestimmt Gründe, die tragen und wichtig sind, davon gehe ich aus. – Und ich kann auch nur sagen, dass dies mein persönliches Empfinden war.

Diese Beerdigung führt uns hin zu dem Fest Allerheiligen, ein Fest eben gegen die Anonymität des Todes: Denn jede und jeder Tote trägt ein Gesicht und einen Namen, den Gott nicht vergessen kann und wird. Denn jeder Mensch lebt bei ihm weiter, davon sind wir überzeugt. Und genau das ist die Allerheiligenbotschaft. Wüchse das Gras auf den Gräberwiesen so, dass es Zeugnis von diesem Glauben geben könnte, dann trüge jede längst vergessene Grabstatt deutlich ein Gesicht.

Tragen wir, wenn wir auf den Gräbern Lichter entzünden, unsere Verstorbenen im Herzen und geben ihnen dadurch ein Gesicht.

Am 10. und 11. November ist nun die Pfarrgemeinderatswahl. Ich möchte allen von Herzen danken, die sich als Kandidatinnen und Kandidaten zur Verfügung gestellt haben. Diese Frauen und Männer werden das Leben der Pfarrgemeinde im Bereich der Seelsorge maßgeblich mitbestimmen und mitprägen.

Meine Bitte: Gehen Sie zur Wahl. Wir haben uns in diesem Jahr dazu entschlossen, die Wahl in der Kirche durchzuführen, somit haben Sie kurze Wege. Helfen Sie mit, denn – so heißt der Slogan zur Wahl des Pfarrgemeinderates: ‚Unsere Gemeinde sucht Ihren Rat’. Vielen Dank! Genaueres entnehmen Sie bitte der Information im Pfarrbrief 11/07.

Ein weiteres wichtiges Ereignis ist am 18. November die Firmung mit unserem Bischof Heinz Josef Algermissen. Er wird 42 Firmbewerbern, die sich fast ein ganzes Jahr auf die Firmung vorbereitet haben, das Sakrament der Firmung spenden. Wir heißen ihn ganz herzlich willkommen in unserer Pfarrgemeinde St. Antonius.

Ich möchte Sie alle, die ganze Pfarrgemeinde, um 17.00 Uhr zu dieser Feier einladen. Schließlich geht es hier auch um die letztendliche Aufnahme junger Christen in unsere Pfarrgemeinde, worüber wir uns alle freuen dürfen.

Ihr Pfarrer Rudolf Liebig

Predigt – Kirchweih-Jahresgedächtnis 2007 (1): Mit guten Antworten Geschichte schreiben

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Evangelium (Mt 16,13-19): [In jener Zeit, als] Jesus in das Gebiet von Cäsarea Philippi kam, fragte er seine Jünger: Für wen halten die Leute den Menschensohn? Sie sagten: Die einen für Johannes den Täufer, andere für Elija, wieder andere für Jeremia oder sonst einen Propheten. Da sagte er zu ihnen: Ihr aber, für wen haltet ihr mich? Simon Petrus antwortete: Du bist der Messias, der Sohn des lebendigen Gottes! Jesus sagte zu ihm: Selig bist du, Simon Barjona; denn nicht Fleisch und Blut haben dir das offenbart, sondern mein Vater im Himmel. Ich aber sage dir: Du bist Petrus und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen. Ich werde dir die Schlüssel des Himmelreichs geben; was du auf Erden binden wirst, das wird auch im Himmel gebunden sein, und was du auf Erden lösen wirst, das wird auch im Himmel gelöst sein.

Liturgische Texte des Tages ((Wegen Kirchweih wurden heute andere Lesungstexte vorgetragen: 1. Lesung: Ez 47,1f.8-12, 2. Lesung: 1 Petr 2,4-9, Evangelium: Mt 16,13-19))
Pfarrer Liebig: Einleitung (MP3)
Pfarrer Liebig: Evangeliums-Vortrag (MP3)
Pfarrer Liebig: Predigt (MP3)
Pfarrer Liebig: Vermeldungen, Segen & Sendung (MP3)

Predigt: Gott vertrauend begegnen

Evangelium (Lk 18,1-8): [In jener Zeit] sagte Jesus ihnen durch ein Gleichnis, dass sie allezeit beten und darin nicht nachlassen sollten: In einer Stadt lebte ein Richter, der Gott nicht fürchtete und auf keinen Menschen Rücksicht nahm. In der gleichen Stadt lebte auch eine Witwe, die immer wieder zu ihm kam und sagte: Verschaff mir Recht gegen meinen Feind! Lange wollte er nichts davon wissen. Dann aber sagte er sich: Ich fürchte zwar Gott nicht und nehme auch auf keinen Menschen Rücksicht; trotzdem will ich dieser Witwe zu ihrem Recht verhelfen, denn sie lässt mich nicht in Ruhe. Sonst kommt sie am Ende noch und schlägt mich ins Gesicht. Und der Herr fügte hinzu: Bedenkt, was der ungerechte Richter sagt. Sollte Gott seinen Auserwählten, die Tag und Nacht zu ihm schreien, nicht zu ihrem Recht verhelfen, sondern zögern? Ich sage euch: Er wird ihnen unverzüglich ihr Recht verschaffen. Wird jedoch der Menschensohn, wenn er kommt, auf der Erde (noch) Glauben vorfinden?

Liturgische Texte des Tages
Pfarrer Liebig: Einleitung (MP3)
Pfarrer Liebig: Evangeliums-Vortrag (MP3)
Pfarrer Liebig: Predigt (MP3)
Pfarrer Liebig: Hirtenbrief, Vermeldungen, Segen & Sendung (MP3)

Predigt: Tore öffnen

Evangelium (Lk 17,11-19): Auf dem Weg nach Jerusalem zog Jesus durch das Grenzgebiet von Samarien und Galiläa. Als er in ein Dorf hineingehen wollte, kamen ihm zehn Aussätzige entgegen. Sie blieben in der Ferne stehen und riefen: Jesus, Meister, hab Erbarmen mit uns! Als er sie sah, sagte er zu ihnen: Geht, zeigt euch den Priestern! Und während sie zu den Priestern gingen, wurden sie rein. Einer von ihnen aber kehrte um, als er sah, dass er geheilt war; und er lobte Gott mit lauter Stimme. Er warf sich vor den Füßen Jesu zu Boden und dankte ihm. Dieser Mann war aus Samarien. Da sagte Jesus: Es sind doch alle zehn rein geworden. Wo sind die übrigen neun? Ist denn keiner umgekehrt, um Gott zu ehren, außer diesem Fremden? Und er sagte zu ihm: Steh auf und geh! Dein Glaube hat dir geholfen.

Liturgische Texte des Tages
Pfarrer Liebig: Einleitung (MP3)
Pfarrer Liebig: Evangeliums-Vortrag (MP3)
Pfarrer Liebig & Kinder: Predigtgespräch (MP3)
Pfarrer Liebig: Vermeldungen, Segen & Sendung (MP3)