Einladung: Glaubensseminar 2008

Glaubensseminar zur Fastenzeit 2008:
‚Antonius von Padua – Lichtgestalt des Glaubens’

Liebe Pfarrgemeinde!

In der diesjährigen Fastenzeit möchten wir Ihnen seitens des Pfarrgemeinderates wiederum ein Glaubensseminar anbieten. Verschiedene Referenten werden uns an drei Abenden eine ansprechende Seminarreihe schenken, die wir unter das Leitwort: „Antonius von Padua – Lichtgestalt des Glaubens’ gestellt haben.

Menschen begegnen ist nie ganz ohne Abenteuer. Nur selten wird uns dies bewusst. Vorherrschend ist die Neugier. Mit wem habe ich es zu tun? Was ist das für ein Typ?

Der Hl. Antonius von Padua ist ein solcher Mensch. Vor über 800 Jahren geboren, ist er auch heute noch nicht tot. Wie aber dem Heiligen begegnen. Nur historisch? Nur in seinen Legenden? Nein – beides: Geschichte und Legende müssen miteinander verbunden werden, dann werden sie sich mit Leben füllen.

Um dieses Leben und um die Verbindung unseres Pfarrpatrons mit unserem persönlichen Leben wird es in dieser Seminarreihe gehen, zu der wir Sie ganz herzlich einladen.

Die Abende möchten Ihnen Lebenshilfe auf Ihrem Weg als Christ im Alltag hin zu Gott anbieten.

Beginnen Sie, den Hl. Antonius v. Padua mit neuen Augen sehen zu lernen und Sie werden auf diese Weise manche Anregung für Ihren ganz persönlichen Lebensweg finden.

Ihr Pfarrer Rudolf Liebig

Die Termine des Glaubensseminars 2008:

Donnerstag, 14. Februar 2008 – 20.00 Uhr – Pfarrsaal TMH
„Antonius v. Padua – Lichtgestalt des Glaubens’
Seine Geschichte – auch heute zeitgemäß
Referent: Prof. Dieter Wagner

Mittwoch, 20. Februar 2008 – 20.00 Uhr – Pfarrsaal TMH
„Antonius v. Padua – Lichtgestalt des Glaubens’
Seine Verkündigung – auch heute eine Hilfe im Alltag
Referentin: Pfarrhelferin Hildegard Lubnow

Donnerstag, 28. Februar 2008 – 20.00 Uhr – Pfarrsaal TMH
„Antonius v. Padua – Lichtgestalt des Glaubens’
Seine Seelsorge – auch heute gefragt
Referent: Pfr. Rudolf Liebig


Einladung als PDF-Flyer

Pfarrbrief 02/08

Der neue Pfarrbrief ist erhältlich. Sie können ihn hier im druckerfreundlichen PDF-Format herunterladen. – Wird der Pfarrbrief nicht angezeigt, benötigen Sie den Adobe Reader (Download: ca. 25 MB!), den Sie hier kostenlos erhalten. – Eine deutlich kleinere (2,3 MB) und ebenfalls kostenlose Alternative stellt der Foxit Reader dar, den Sie hier downloaden können.

Anschreiben 02/08

Liebe Pfarrgemeinde!

Durch die Wüste gehen – 40 Tage Wüstenerfahrung – davon hören wir am 1. Fastensonntag im Evangelium. Das ist ein Weg, der ein ‚Passionsweg’ ein ‚Leidensweg’ sein kann. Es ist aber ein Weg, der uns zu uns und zu unserem Gott führen will. Vierzig Tage können wir das ‚Weitergehen’ einüben. Wir können den Weg vom Ich zur Ich-Befreiung einschlagen.

Lassen Sie uns diese 40 Tage nutzen, um leer zu werden in einer Welt, die einem alles bietet. – Abschalten lernen in einer Welt voller Vergnügungen. – Sich Begrenzen in einer Welt ohne Grenzen. – Einfach Loslassen lernen.

Doch erkennen wir: nur, was ich habe, kann ich loslassen. Deshalb muss ich den Weg zu mir antreten, in mein Inneres. Und wenn ich Gott finden will, darf ich dann nicht bei mir stehen bleiben. Der Weg geht weiter. Der Weg geht tiefer. In mich hinein. Durch mich hindurch. Gott fordert keine Erfolge, aber er verlangt, dass wir uns nicht schonen, dass wir unser Bestes geben. Das ist das Ziel dieser 40 Tage der Wüstenerfahrung.

So wünsche ich uns allen eine tiefe Wüstenerfahrung in diesen Wochen auf Ostern hin. Ich wünsche uns allen eine gnadenreiche Fastenzeit!

Ihr Pfarrer Rudolf Liebig

Predigt: Aufbruch in die Nachfolge

Evangelium (Mt 4,12-23): Als Jesus hörte, dass man Johannes ins Gefängnis geworfen hatte, zog er sich nach Galiläa zurück. Er verließ Nazaret, um in Kafarnaum zu wohnen, das am See liegt, im Gebiet von Sebulon und Naftali. Denn es sollte sich erfüllen, was durch den Propheten Jesaja gesagt worden ist: Das Land Sebulon und das Land Naftali, die Straße am Meer, das Gebiet jenseits des Jordan, das heidnische Galiläa: das Volk, das im Dunkel lebte, hat ein helles Licht gesehen; denen, die im Schattenreich des Todes wohnten, ist ein Licht erschienen. Von da an begann Jesus zu verkünden: Kehrt um! Denn das Himmelreich ist nahe. Als Jesus am See von Galiläa entlangging, sah er zwei Brüder, Simon, genannt Petrus, und seinen Bruder Andreas; sie warfen ihre Netze in den See, denn sie waren Fischer. Da sagte er zu ihnen: Kommt her, folgt mir nach! Ich werde euch zu Menschenfischern machen. Sofort ließen sie ihre Netze liegen und folgten ihm. Als er weiterging, sah er zwei andere Brüder, Jakobus, den Sohn des Zebedäus, und seinen Bruder Johannes; sie waren mit ihrem Vater Zebedäus im Boot und richteten ihre Netze her. Er rief sie, und sogleich verließen sie das Boot und ihren Vater und folgten Jesus. Er zog in ganz Galiläa umher, lehrte in den Synagogen, verkündete das Evangelium vom Reich und heilte im Volk alle Krankheiten und Leiden.


Liturgische Texte des Tages


Pfr. Liebig: Einleitung (MP3)
[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20080127einleitung.mp3]
Pfr. Liebig: Evangeliums-Vortrag (MP3)
[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20080127evangelium.mp3]
Pfr. Liebig: Predigt (MP3)
[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20080127predigt.mp3]
Pfr. Liebig: Vermeldungen, Segen & Sendung (MP3)
[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20080127schluss.mp3]

Ergänzungen (kath.de):
Exegetisch-theolog. Kommentar zum Evangelium (perikopen.de, Franz Jung)
Kommentare der Kirchenväter zum Evangelium (Catena aurea)
Eines Sinnes sein – wie geht das? (Jürgen Kuhlmann)
Aufbruch – Hotel Mama – Ausbruch (Martin Löwenstein SJ)
Auf Gottes Agenda (Markus Bolowich)

Predigt: Geistliche Ökumene (Bischofswort)

Evangelium (Joh 1,29-34): [In jener Zeit] sah Johannes der Täufer Jesus auf sich zukommen und sagte: Seht, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinwegnimmt. Er ist es, von dem ich gesagt habe: Nach mir kommt ein Mann, der mir voraus ist, weil er vor mir war. Auch ich kannte ihn nicht; aber ich bin gekommen und taufe mit Wasser, um Israel mit ihm bekannt zu machen. Und Johannes bezeugte: Ich sah. dass der Geist vom Himmel herabkam wie eine Taube und auf ihm blieb. Auch ich kannte ihn nicht; aber er, der mich gesandt hat, mit Wasser zu taufen, er hat mir gesagt: Auf wen du den Geist herabkommen siehst und auf wem er bleibt, der ist es, der mit dem Heiligen Geist tauft. Das habe ich gesehen. und ich bezeuge: Er ist der Sohn Gottes.


Liturgische Texte des Tages


Pfr. Liebig: Einleitung (MP3)
[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20080120einleitung.mp3]
Pfr. Liebig: Evangeliums-Vortrag (MP3)
[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20080120evangelium.mp3]
Pfr. Liebig: Predigt/Hirtenwort zur Fastenzeit 2008 (MP3)
[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20080120predigt.mp3]
Pfr. Liebig: Schlussgebet, Segen & Sendung (MP3)
[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20080120schluss.mp3]

Hirtenwort in Schriftform (Bistum Fulda)
Zusammenfassung