Pfarrbrief 06/08

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Anschreiben 06/08

Liebe Pfarrgemeinde!

Der Monat Juni bringt uns – vor allem den Kindern und Jugendlichen – die langersehnten Sommerferien. Nach einer dichten Zeit der Feiern im Kirchenjahr suchen viele die Ruhe und manche zieht es in die Ferne. – Meine Erfahrung ist, wer weggeht, kommt als ein anderer zurück. Und oft bringen wir auch Fremdes mit. Ob wir nun unterwegs sind oder zu Hause bleiben, wichtig ist, wir werden durch die Erfahrungen zu anderen, zu neuen Menschen. Die Zeit der Ruhe und des Wegseins, die Zeit der Ferien verwandelt sowohl die Aufbrechenden als auch die Heimkehrenden. – Ich wünsche Ihnen in dieser Zeit eine Zeit der guten Erfahrungen und der Wandlung. Möge es eine schöne Zeit werden.

Ihr Pfarrer Rudolf Liebig

Maria am Tresen

Am Sonntag, den 25. Mai, wollte die Pfarrgemeinde eigentlich am Muttergottesbildstock in Keulos Gottesdienst feiern. Doch Regenwolken trieben die Gemeinde aus der Flur hinein ins Dorfgemeinschaftshaus – und sorgten so für einen stimmungsvollen Gottesdienst besonderer Art.

Die freiwillige Feuerwehr hatte ihrem Ruf als Retter in der Not Rechnung getragen und im Handumdrehen das Bürgerhaus zum Kirchraum umgebaut. Pfarrer Rudolf Liebig zog mit 15 Messdienern ein, am Altar waren bereits die zwei Dutzend Musiker der Musikvereins St. Antonius versammelt. Dazu kamen weit über 100 Gemeindemitglieder zum Gottesdienst. Die Gläubigen standen in den Flur bis nach draußen und selbst am und hinter dem Tresen. So wurde zum Beginn „o Maria Hilf“ auch über den Zapfhahn hinweg angestimmt.

„Bete Dein Leben“, rief Pfarrer Liebig der Gemeinde gleich zu Beginn der Messe zu, die eigentlich als eher romantischer Natur-Gottesdienst am Bildstock geplant war. Nun aber wurde im Haus gebetet. Im Saal werden sonst Feste gefeiert, die politische Gemeinde informiert über neue Umgehungsstraßen und nebenan steht normal die Feuerwehrausrüstung für den Notfall bereit. „Bete Dein Leben“ – für diese Losung war der Ort also bestens für den Gottesdienst geeignet. Und: Die Gemeinde ist zusammen gerückt. Gekommen waren nicht nur Katholiken aus Keulos, auch viele Künzeller waren bei der Feier dabei. Gekommen waren sie für ein religiöses Erlebnis in der Natur, erlebt haben sie einen Gottesdienst im richtigen Leben.

Text: Hermann Diel
Bilder: Christiana Fischer

Predigt: Darum Fronleichnamsprozession:
Danken/Denken – Bitten – Bekennen!

Evangelium (Joh 6,51-58): [In jener Zeit sprach Jesus zu der Menge:] Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Wer von diesem Brot isst, wird in Ewigkeit leben. Das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch, ich gebe es hin für das Leben der Welt. Da stritten sich die Juden und sagten: Wie kann er uns sein Fleisch zu essen geben? Jesus sagte zu ihnen: Amen, amen, das sage ich euch: Wenn ihr das Fleisch des Menschensohnes nicht esst und sein Blut nicht trinkt, habt ihr das Leben nicht in euch. Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, hat das ewige Leben, und ich werde ihn auferwecken am Letzten Tag. Denn mein Fleisch ist wirklich Speise, und mein Blut ist wirklich Trank. Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der bleibt in mir, und ich bleibe in ihm. Wie mich der lebendige Vater gesandt hat und wie ich durch den Vater lebe, so wird jeder, der mich isst, durch mich leben. Dies ist das Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Mit ihm ist es nicht wie mit dem Brot, das die Väter gegessen haben; sie sind gestorben. Wer aber dieses Brot isst, wird leben in Ewigkeit.

Bilder und Panorama-Collagen von Christiana Fischer zur diesjährigen Fronleichnamprozession: Link zur DiashowLink zur Einzelübersicht (Klick auf die Verkleinerungen führt bis hin zur Druckauflösung der Aufnahmen und Collagen)


Liturgische Texte des Tages


[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20080522einleitung.mp3] Pfr. Liebig: Einleitung (MP3)


[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20080522evangelium.mp3] Pfr. Liebig: Evangeliums-Vortrag (MP3)


[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20080522predigt.mp3] Pfr. Liebig: Predigt (MP3)


Predigt: Heilige Dreifaltigkeit

Evangelium (Joh 3,16-18): Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass es seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat. Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richtet, sondern damit die Welt durch ihn gerettet wird. Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer nicht glaubt, ist schon gerichtet, weil er an den Namen des einzigen Sohnes Gottes nicht geglaubt hat.


Liturgische Texte des Tages


[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20080518einleitung.mp3] Pater Raphael: Einleitung (MP3)


[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20080518evangelium.mp3] Pater Raphael: Evangeliums-Vortrag (MP3)


[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20080518predigt.mp3] Pater Raphael: Predigt (MP3)


Die Geschichte von den drei Männern im Feuerofen, auf die Pater Raphael hinweist, können Sie hier nachlesen…


[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20080518schluss.mp3] Lektor/Pater Raphael: Vermeldungen, Gebet, Segen & Sendung (MP3)


[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20080518komplett.mp3] Komplettaufnahme des heutigen Gottesdienstes (MP3)