Pfarrbrief 08/08

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Anschreiben 08/08

Liebe Pfarrgemeinde!

Der Monat August bringt für unsere Kinder und Jugendlichen einen neuen Anfang in der Schule. Diese Tage erinnern uns daran, dass Schule der ‚Ernst des Lebens’ ist, aber ein Ernst, der auch richtig Freude machen kann. So wünsche ich allen viel Freude und Erfolg im nun beginnenden neuen Schuljahr.

Am 15. August feiern wir das Fest Maria Himmelfahrt. Wir begehen dieses Fest in unserem Pastoralverbund Florenberg-Ziehers Süd mit einem Festgottesdienst und sich anschließender Prozession um 19.00 Uhr am Florenberg, wozu ich Sie ganz herzlich einladen möchte.

In diesem Gottesdienst werden wiederum Kräuter geweiht, die Sie mit nach Hause nehmen können. Maria Himmelfahrt ist der Auftakt zur Kräutersammelzeit im Jahresverlauf. Heilpflanzen, die während dieser Zeitspanne gesammelt werden, übertreffen alle Kräuter an Kraft. Es müssen immer sieben Kräuter sein, wobei auch die Zahlen 9, 12, 15 oder 19 eine Rolle spielen.

Die Kräutersammlung zum Himmelfahrtstag hat natürlich einen tiefen religiösen Sinn, wenn auch manche ‚magischen’ Vorstellungen hereinspielen. Maria ist nämlich der ganz heile Mensch. Deshalb konnte sie Gott in sich aufnehmen. Weil sie auf Erden Gott in sich aufnahm, so nahm Gott seinerseits Maria an ihrem Lebensende in den Himmel auf. Die Heilkräuter sind ein Sinnbild für das ganzheitliche Leben, denn sie verweisen uns auf das leibliche wie auch geistliche Heilsein im Glauben. Deshalb segnen wir an diesem Tage auch Kräuter, denn in Maria ist uns ein Kraut geschenkt gegen den Tod, von dem man normalerweise meint, gegen ihn sei kein Kraut gewachsen.

So wünsche ich uns allen einen gesegneten Himmelfahrtstag.

Ihr Pfarrer Rudolf Liebig

50. Geburtstag von Pfr. Liebig: Dank

Liebe Pfarrgemeinde,

Am 30. Mai durfte ich meinen 50. Geburtstag feiern, das ist nun schon eine Weile her und er ist mir noch in sehr guter Erinnerung. Ich möchte diesen Pfarrbrief zum Anlass nehmen, um Ihnen ein herzliches ‚Vergelt’s Gott’ zu sagen für alle Aufmerksamkeiten jeglicher Art zu diesem Fest.

Viele Grüße waren sehr persönlich gehalten und von einer großen Dankbarkeit über meinen Weg der vergangenen Jahre in der Pfarrgemeinden St. Antonius und St. Pius geprägt. Es sei aber auch gesagt, dass mein Leben keine ‚Einbahnstraße’ war und ist, so möchte ich nicht vergessen, Ihnen für Ihr Mitsein und bisheriges Mitgehen zu danken, denn sonst wären manche Wege in meinem Leben anders verlaufen.

Im Namen der pfarrgemeindlichen Gremien von St. Antonius möchte ich mich auch für das große Geldgeschenk bedanken, – es kamen 5.830 € zusammen -. Es soll ja der Mitfinanzierung des neuen Altarbildes in unserer St. Antoniuskirche in Künzell dienen und wird ein bleibendes Andenken an meinen 50. Geburtstag sein.

Eine große Freude war für mich und für alle meine Gäste, dass so viele Vereine zur Gestaltung des Abends beigetragen haben. Mit dieser so hohen Wertschätzung hätte ich nicht gerechnet. So möchte ich Ihnen und nicht zu letzt dem lieben Gott sagen: ‚Nur danken, mehr doch kann ich nicht…’
Ein besonderes Dankeschön soll auch den beiden Kindergärten St. Michael u. St. Pius gesagt sein. Ihr Besuch war von einer großen Herzensgüte geprägt, die seines gleichen sucht.

Nicht zuletzt möchte ich auch allen Helferinnen und Helfern aus den Familienkreisen St. Bonifatius, Künzell und dem Familienkreis III aus Steinhaus/Steinau danken; den zahlreichen Helfern aus dem Pfarrgemeinde- und Verwaltungsrat und meinen Mitarbeitern aus dem Team von St. Antonius. Ohne Sie wäre dieser Festtag nicht so gelungen!

Allen ein herzliches vergelt’s Gott.

Ihr Pfarrer Rudolf Liebig

Wanderfreizeit im Gadertal/Südtirol

Öffne uns, Gott, die Augen für die Schönheit deiner Welt – und die Ohren für die Stimmen deiner Schöpfung – und das Herz für die Menschen, mit denen wir auf dem Weg sind.

Anfang Juli brach eine kleine Reisegruppe aus Jugendlichen und Erwachsenen unserer Gemeinde gemeinsam mit Herrn Pfr. Liebig zu einer Wanderfreizeit nach Wengen im Gadertal auf.

Nach einem kurzen Gebet und dem Reisesegen starteten wir gegen 4:30 Uhr Richtung Süden. An unserem Ziel angekommen, wurden sofort die Wanderschuhe geschnürt und los ging es auf unseren ersten Berg, die Kreuzspitze in 1934 m Höhe. Es sollte noch höher hinauf gehen. Bei einer Wanderung zur Pralongia-Hütte auf den Piz La Villa (2157 m), durch die Peitlerscharte rund um den Peitlerkofel (2357 m) und bei einer Wanderung über die Gardenazzahütte (2050 m) zur Puezhütte (2475 m). Auch wenn der Aufstieg manchmal schwierig war, der Atem kürzer wurde und der Schweiß aus allen Poren brach, so lohnte es sich doch, oben angekommen, die herrliche Aussicht zu genießen.

Hier konnte man wirklich sagen, wir waren dem Himmel ein kleines Stückchen näher. Es gab viele Gelegenheiten, die Schönheit von Gottes Schöpfung zu genießen. Man erzählte uns, dass in diesem Jahr die Blumenwiesen in den Bergen so schön blühen wie lange nicht mehr. Dank der schönen Unterkunft und dem guten Essen von unseren netten Gastgebern, der Familie Rubatscher, waren wir immer wieder schnell fit für die nächste Tour.

Alles in Allem war es eine wunderschöne Wanderfreizeit mit guten Gesprächen, gemeinsamem Gebet und Gottesdiensten, nicht zu vergessen die schönen Stunden bei Spiel und Spaß. Danke unseren beiden umsichtigen Fahrern, die uns wieder gesund nach Hause gebracht haben. Allen, die dabei waren, ein herzliches Vergelt´s Gott für die schöne gemeinsame Zeit.

Text: Christa Fladung; Fotos: Pfr. Rudolf Liebig, Johannes Heil

Bilderstrecke: weitere Aufnahmen zur Wanderfreizeit auf Flickr

Predigt: Vertrauen und Mut zum Wachstum

Evangelium (Mt 13,1-9): An jenem Tag verließ Jesus das Haus und setzte sich an das Ufer des Sees. Da versammelte sich eine große Menschenmenge um ihn. Er stieg deshalb in ein Boot und setzte sich; die Leute aber standen am Ufer. Und er sprach lange zu ihnen in Form von Gleichnissen. Er sagte: Ein Sämann ging aufs Feld, um zu säen. Als er säte, fiel ein Teil der Körner auf den Weg, und die Vögel kamen und fraßen sie. Ein anderer Teil fiel auf felsigen Boden, wo es nur wenig Erde gab, und ging sofort auf, weil das Erdreich nicht tief war; als aber die Sonne hochstieg, wurde die Saat versengt und verdorrte, weil sie keine Wurzeln hatte. Wieder ein anderer Teil fiel in die Dornen, und die Dornen wuchsen und erstickten die Saat. Ein anderer Teil schließlich fiel auf guten Boden und brachte Frucht, teils hundertfach, teils sechzigfach, teils dreißigfach. Wer Ohren hat, der höre!

Zu Gast war im heutigen Gottesdienst seit Jahrzehnten mit Pfarrer Liebig verbundene Neupriester Holger Heil (Berichte zur Priesterweihe: Fuldaer Zeitung, Bistum Fulda, Bild: Priesterseminar Fulda), der mit Wirkung vom 1. August zum Kaplan in der Pfarrei St. Anna in Freigericht-Somborn mit der Pfarrkuratie Maria, Hilfe der Christen, in Hasselroth-Neuenhaßlau ernannt worden ist.


Liturgische Texte des Tages


[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20080713einleitung.mp3] Pfr. Heil/Pfr. Liebig: Einleitung (MP3)


[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20080713evangelium.mp3] Pfr. Liebig: Evangeliums-Vortrag (MP3)


[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20080713predigt.mp3] Pfr. Heil: Predigt (MP3)


[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20080713schluss.mp3] Pfr. Heil/Pfr. Liebig: Gebet, Anmerkungen, Segen & Sendung (MP3)