Pfarrbrief 11/2008

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Anschreiben 11/08

Liebe Pfarrgemeinde!

Den Monat November bezeichnen wir oft als den “Totenmonat”, weil wir mehr als sonst mit unseren Gedanken bei denen sind, die vor uns waren. Die Festtage Allerheiligen und Allerseelen, der Volkstrauertag oder auch der Totensonntag lassen uns diese Verbindung zu unseren Verstorbenen leichter finden.

In diesem Monat ist unser Glaube an die Auferstehung gefordert. Dieser Glaube gibt uns die befreiende Gewissheit, dass nichts, was wir in unserem leibhaften Dasein tun, vergeblich getan ist, und er ruft uns auf, jeden einzelnen Augenblick als ein Samenkorn der Ewigkeit zu sehen und zu leben. Unser Tod mag der Schlusspunkt hinter unseren Erfolgen, unserer Produktivität, unserer Bekanntheit unter den Menschen sein, aber er ist nicht der Schlusspunkt unseres Fruchtbarwerdens. Das Gegenteil ist wahr: Die Fruchtbarkeit unseres Lebens erweist sich erst voll nach unserem Tod. Wir selbst sehen oder erfahren nur recht selten, dass unser Leben und Wirken fruchtbar ist. Oft sind wir zu sehr auf das fixiert, was wir zustande bringen und haben kein Auge für die Fruchtbarkeit unseres Lebens an sich. Aber das Schöne am Leben ist, dass es noch lange nach seinem Ende fruchtbar weiterwirkt.

So ist für mich diese Wahrheit im Weizenkorngleichnis besonders tief ausgedrückt, wenn Jesus sagt: ‚Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein; wenn es aber stirbt, bringt es reiche Frucht’ (Joh 12,24).

Darin liegt das Geheimnis des Todes Jesu und des Todes aller Menschen, die in seinem Geiste gelebt haben.

Möge uns der Monat November dieser Wahrheit ein wenig näher bringen. Das wünscht Ihnen

Ihr Pfarrer Rudolf Liebig

Predigt: Kirchweih – Antwort geben

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Evangelium (Mt 16,13-19): [In jener Zeit, als] Jesus in das Gebiet von Cäsarea Philippi kam, fragte er seine Jünger: Für wen halten die Leute den Menschensohn? Sie sagten: Die einen für Johannes den Täufer, andere für Elija, wieder andere für Jeremia oder sonst einen Propheten. Da sagte er zu ihnen: Ihr aber, für wen haltet ihr mich? Simon Petrus antwortete: Du bist der Messias, der Sohn des lebendigen Gottes! Jesus sagte zu ihm: Selig bist du, Simon Barjona; denn nicht Fleisch und Blut haben dir das offenbart, sondern mein Vater im Himmel. Ich aber sage dir: Du bist Petrus und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen. Ich werde dir die Schlüssel des Himmelreichs geben; was du auf Erden binden wirst, das wird auch im Himmel gebunden sein, und was du auf Erden lösen wirst, das wird auch im Himmel gelöst sein.


Liturgische Texte des Tages ((Wegen Kirchweih wurden heute andere Lesungstexte vorgetragen: 1. Lesung: Ez 47,1f.8-12, 2. Lesung: 1 Petr 2,4-9, Evangelium: Mt 16,13-19))


[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20081026einleitung.mp3] Pfr. Liebig: Einleitung (MP3)


[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20081026evangelium.mp3] Pfr. Pimper: Evangeliums-Vortrag (MP3)


[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20081026predigt.mp3] Pfr. Liebig: Predigt (MP3)


[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20081026schluss.mp3] Pfr. Liebig: Gebet, Vermeldungen, Segen & Sendung (MP3)


Predigt: Vom Haben zum Sein

Evangelium (Mt 22,1-14): [In jener Zeit] erzählte Jesus den Hohenpriestern und den Ältesten des Volkes das folgende Gleichnis: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem König, der die Hochzeit seines Sohnes vorbereitete. Er schickte seine Diener, um die eingeladenen Gäste zur Hochzeit rufen zu lassen. Sie aber wollten nicht kommen. Da schickte er noch einmal Diener und trug ihnen auf: Sagt den Eingeladenen: Mein Mahl ist fertig, die Ochsen und das Mastvieh sind geschlachtet, alles ist bereit. Kommt zur Hochzeit! Sie aber kümmerten sich nicht darum, sondern der eine ging auf seinen Acker, der andere in seinen Laden, wieder andere fielen über seine Diener her, misshandelten sie und brachten sie um. Da wurde der König zornig; er schickte sein Heer, ließ die Mörder töten und ihre Stadt in Schutt und Asche legen. Dann sagte er zu seinen Dienern: Das Hochzeitsmahl ist vorbereitet, aber die Gäste waren es nicht wert, eingeladen zu werden. Geht also hinaus auf die Straßen und ladet alle, die ihr trefft, zur Hochzeit ein. Die Diener gingen auf die Straßen hinaus und holten zusammen, die sie trafen, Böse und Gute, und der Festsaal füllte sich mit Gästen.


Liturgische Texte des Tages


[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20081012einleitung.mp3] Pfr. Liebig: Einleitung (MP3)


[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20081012evangelium.mp3] Pfr. Liebig: Evangeliums-Vortrag (MP3)


[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20081012predigt.mp3] Pfr. Liebig: Predigt (MP3)


[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20081012schluss.mp3] Pfr. Liebig: Gebet, Vermeldungen, Segen & Sendung (MP3)


Betriebsausflug St. Antonius und St. Pius

Am Freitag, den 26.09.2008 starteten nach dem Gottesdienst bei strahlendem Sonnenschein die Mitarbeiter unserer Kindergärten St. Michael und St. Pius und unserer beiden Pfarreien zu einem Ausflug nach Fritzlar und den Edersee.

In Fritzlar erwartete uns der Stadtführer und zeigte uns die historische Altstadt. Er erzählte uns interessante Anekdoten aus der Geschichte Fritzlars. Bei einem guten Mittagessen in entspannter Atmosphäre kamen wir miteinander ins Gespräch. Dem zur “Basilika” erhobenen Dom statteten wir einen Besuch ab, und schon ging es weiter zum Edersee. Mit dem Schiff genossen wir auf dem Edersee die Mittagssonne und die herrlichen Farben des Herbstes. An der Anlegestelle schloss sich ein Spaziergang durch den Sinnesgarten an. Schon kam der Bus, und wir fuhren wieder zurück, da am Lotterberg ein leckeres Abendessen auf uns wartete und der Tag in gemütlicher Runde ausklang. Wir danken ganz herzlich für den perfekt organisierten erlebnisreichen Betriebsausflug.

Elisabeth Herbst (Leiterin des Kindergartens St. Michael)