Kirchenmusikalische Andacht am 1. Advent

Es handelt sich wohl um ein „von Gott gegebenes Talent“, wenn Menschen das richtige Gespür für Rhythmus haben und ein Instrument oder die eigene Stimme zum Klingen bringen können.

Musik kann erheitern, ermutigen, uns zum Tanzen und Lachen bringen und sogar trösten. Musik kann motivieren, unsere Vorfreude steigern und Wartezeit verkürzen. Jedes Ereignis erhält seinen ganz besonderen Rahmen durch und mit Musik. Genauso empfinde ich es auch in der Adventszeit. Diese vier Wochen des Wartens, die uns mit vielen „Leckereien“ für Augen, Nase, Gaumen und Ohr auf das Weihnachtsfest einstimmen, wecken die Sehnsucht auf den, der uns verheißen ist. Und so wurde auch in diesem Jahr die traditionelle, kirchenmusikalische Andacht der St. Antonius-Gemeinde Künzell zu einer wahren Quelle der (Vor-)Freude.

Mit stimmungsvollen Melodien inspirierte uns das Akkordeonorchester Fulda, der Musikverein St. Antonius und unser Nachwuchsorganist Johannes Heil zum „Innehalten“. Der Junge Chor „vocal voices“ ließ mit seinem einfühlsamen Gesang das herannahende Licht bereits für einen kurzen Augenblick aufscheinen. Meditative Texte erinnerten daran, wachsam zu sein. Im Advent geht es nicht allein um die äußeren Vorbereitungen für das große Fest. Es geht vielmehr darum, die Zeit zu nutzen um im eigenen Herzen Raum zu schaffen für IHN, damit er Herberge finden kann, in mir.

Bei den abschließenden feierlichen Klängen des traditionellen Adventsliedes „Wachet auf“ konnten alle Anwesenden spüren, dass es eine durch und durch erfüllte Stunde des Wartens und Hoffens war, die manches Herz zum Klingen brachte. 

Allen Mitwirkenden ein herzliches Dankeschön für die geschenkte Zeit…….

Bericht: K. Schmidt