Pfarrbrief 02/2009

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Anschreiben 02/2009

Christus, Quelle des Lebens – Wir leben aus seiner Freude

Liebe Pfarrgemeinde,

wer unser Jahresleitwort in rechter Weise zu leben wagt, der spürt, dass eine rechte und echte Freude nur einem gelebten Christentum erwachsen kann, das sich an Christus, der Quelle des Lebens orientiert. – Freuen wir uns deshalb in diesen Tagen des Faschings mit den Fröhlichen, denn das Lachen ist eine Frucht der Heiterkeit. Es ist eine Kraft des Herzens, die nicht der Wirklichkeit, mit ihren Auf’s und Ab’s aus dem Wege geht. – Das Lachen sammelt Dinge und Ereignisse, die hellen wie die dunklen, und zieht sie in den Bannkreis der Gelassenheit. – Es lebt davon, dass über allem einer ist, der jedem Ereignis einen Sinn verleiht. – Lachen ist eine Bejahung der Welt. Es ist die Verbindung von Geist und Natur. Dabei ist diese Heiterkeit niemals verletzend anderen gegenüber, sondern dient allein dem Ausdruck der Lebensfreude. – Es ist genau dieser feinsinnige Humor, der einer noch so schlechten Lebenslage etwas Positives abgewinnt, aus der Gewissheit heraus, dass Christus uns liebt. – Ich wünsche Ihnen in diesen Tagen diesen Humor, der uns dann mit Entschlossenheit am Ende des Monats Februar die Fastenzeit beginnen lässt.

Ihr Pfarrer
Rudolf Liebig

Predigt: Vierfacher Auftrag

Lesung (Apg 22,1a.3-16): Brüder und Väter! Ich bin ein Jude, geboren in Tarsus in Zilizien, hier in dieser Stadt erzogen, zu Füßen Gamaliëls genau nach dem Gesetz der Väter ausgebildet, ein Eiferer für Gott, wie ihr alle es heute seid. Ich habe den (neuen) Weg bis auf den Tod verfolgt, habe Männer und Frauen gefesselt und in die Gefängnisse eingeliefert. Das bezeugen mir der Hohepriester und der ganze Rat der Ältesten. Von ihnen erhielt ich auch Briefe an die Brüder und zog nach Damaskus, um dort ebenfalls die Anhänger (der neuen Lehre) zu fesseln und zur Bestrafung nach Jerusalem zu bringen. Als ich nun unterwegs war und mich Damaskus näherte, da geschah es, dass mich um die Mittagszeit plötzlich vom Himmel her ein helles Licht umstrahlte. Ich stürzte zu Boden und hörte eine Stimme zu mir sagen: Saul, Saul, warum verfolgst du mich? Ich antwortete: Wer bist du, Herr? Er sagte zu mir: Ich bin Jesus, der Nazoräer, den du verfolgst. Meine Begleiter sahen zwar das Licht, die Stimme dessen aber, der zu mir sprach, hörten sie nicht. Ich sagte: Herr, was soll ich tun? Der Herr antwortete: Steh auf, und geh nach Damaskus, dort wird dir alles gesagt werden, was du nach Gottes Willen tun sollst. Da ich aber vom Glanz jenes Lichtes geblendet war, so dass ich nicht mehr sehen konnte, wurde ich von meinen Begleitern an der Hand geführt und gelangte so nach Damaskus. Ein gewisser Hananias, ein frommer und gesetzestreuer Mann, der bei allen Juden dort in gutem Ruf stand, kam zu mir, trat vor mich und sagte: Bruder Saul, du sollst wieder sehen! Und im gleichen Augenblick konnte ich ihn sehen. Er sagte: Der Gott unserer Väter hat dich dazu erwählt, seinen Willen zu erkennen, den Gerechten zu sehen und die Stimme seines Mundes zu hören; denn du sollst vor allen Menschen sein Zeuge werden für das, was du gesehen und gehört hast. Was zögerst du noch? Steh auf, lass dich taufen und deine Sünden abwaschen, und rufe seinen Namen an!

Evangelium (Mk 16,15-18): …Dann sagte er zu ihnen: Geht hinaus in die ganze Welt, und verkündet das Evangelium allen Geschöpfen! Wer glaubt und sich taufen lässt, wird gerettet; wer aber nicht glaubt, wird verdammt werden. Und durch die, die zum Glauben gekommen sind, werden folgende Zeichen geschehen: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben; sie werden in neuen Sprachen reden; wenn sie Schlangen anfassen oder tödliches Gift trinken, wird es ihnen nicht schaden; und die Kranken, denen sie die Hände auflegen, werden gesund werden.

Liturgische Texte des Tages


[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20090125-einleitung.mp3] Pfr. Liebig: Einleitung (MP3)


[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20090125evangelium.mp3] Pfr. Liebig: Evangeliums-Vortrag (MP3)


[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20090125-predigt.mp3] Pfr. Liebig: Predigtgespräch (MP3)


[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20090125-schluss.mp3] Pfr. Liebig: Vermeldungen, Segen & Sendung (MP3)


Erzbischof Dr. Robert Zollitsch predigt im Münsteraner Paulus-Dom – Zu einem mutigen Christsein hat am Fest Pauli Bekehrung (Sonntag, 25. Januar 2009) der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Robert Zollitsch aufgerufen. Im Paulus-Dom zu Münster forderte er dazu auf, dem Glauben mit Entschiedenheit und Dynamik nachzuspüren…

Predigtgespräch: Gelingende Nachfolge

Evangelium (Joh 1,35-42): [In jener Zeit] stand Johannes am Jordan, wo er taufte, und zwei seiner Jünger standen bei ihm. Als Jesus vorüberging, richtete Johannes seinen Blick auf ihn und sagte: Seht, das Lamm Gottes! Die beiden Jünger hörten, was er sagte, und folgten Jesus. Jesus aber wandte sich um, und als er sah, dass sie ihm folgten, fragte er sie: Was wollt ihr? Sie sagten zu ihm: Rabbi – das heißt übersetzt: Meister -, wo wohnst du? Er antwortete: Kommt und seht! Da gingen sie mit und sahen, wo er wohnte, und blieben jenen Tag bei ihm; es war um die zehnte Stunde. Andreas, der Bruder des Simon Petrus, war einer der beiden, die das Wort des Johannes gehört hatten und Jesus gefolgt waren. Dieser traf zuerst seinen Bruder Simon und sagte zu ihm: Wir haben den Messias gefunden. Messias heißt übersetzt: der Gesalbte – Christus. Er führte ihn zu Jesus. Jesus blickte ihn an und sagte: Du bist Simon, der Sohn des Johannes, du sollst Kephas heißen. Kephas bedeutet: Fels – Petrus.

Liturgische Texte des Tages


[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20090118einleitung.mp3] Pfr. Liebig: Einleitung (MP3)


[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20090118evangelium.mp3] Pfr. Liebig: Evangeliums-Vortrag (MP3)


[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20090118predigt.mp3] Pfr. Liebig: Predigtgespräch (MP3)


[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20090118schluss.mp3] Pfr. Liebig: Vermeldungen, Segen & Sendung (MP3)


Familiensonntag 2009: Miteinander leben

Miteinander leben - ArbeitshilfeSeit 1976 wird in jedem Jahr der Familiensonntag bundesweit in allen Diözesen Deutschlands begangen. Er findet regelmäßig am 2. Sonntag im Jahreskreis, also am Sonntag nach dem Fest Taufe des Herrn, statt. Thema und Termin werden von der Deutschen Bischofskonferenz auf Vorschlag der Kommission für Ehe und Familie festgelegt. Ziel des Familiensonntags ist es auch, die mit dem Päpstlichen Welttag der Familie verbundene Grundintention zu befördern. Der Familiensonntag soll jedoch nicht als ein isoliertes Ereignis in den ersten Wochen des Jahres dastehen. Weit sinnvoller ist es, den Familiensonntag in jedem Jahr als Auftakt für eine neue Schwerpunktsetzung in der Familienseelsorge konkret vor Ort in Diözesen, Gemeinden und Verbänden zu betrachten. So versteht sich der Familiensonntag zugleich als Einladung, das ganze Jahr über die jeweilige Schwerpunktthematik in den Blick zu nehmen und die Familienseelsorge entsprechend durch neue Impulse zu bereichern. In diesem Sinn ist auch die familienpastorale Arbeitshilfe, die jeweils aus Anlass des Familiensonntags vom Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz herausgegeben wird, nicht nur als Hilfe zur Vorbereitung des Familiesonntags, sondern als Arbeitshilfe für die Familienseelsorge das Jahr über gedacht. – Der diesjährige Familiensonntag ist am 18. Januar, nachfolgend finden Sie eine gewinnbringende Arbeitshilfe dazu…

PDF-Download: Arbeitshilfe Familiensonntag 2009
(Herausgeber: Deutsche Bischofskonferenz)