Predigt: Misereor-Sonntag

Evangelium (Joh 12,20-33): [In jener Zeit] traten einige Griechen, die beim Osterfest in Jerusalem Gott anbeten wollten, an Philippus heran, der aus Betsaida in Galiläa stammte, und sagten zu ihm: Herr, wir möchten Jesus sehen. Philippus ging und sagte es Andreas; Andreas und Philippus gingen und sagten es Jesus. Jesus aber antwortete ihnen: Die Stunde ist gekommen, dass der Menschensohn verherrlicht wird. Amen, amen, ich sage euch: Wenn das Weizenkorn nicht auf die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein; wenn es aber stirbt, bringt es reiche Frucht. Wer an seinem Leben hängt, verliert es; wer aber sein Leben in dieser Welt gering achtet, wird es bewahren bis ins ewige Leben. Wenn einer mir dienen will, folge er mir nach; und wo ich bin, dort wird auch mein Diener sein. Wenn einer mir dient, wird der Vater ihn ehren. Jetzt ist meine Seele erschüttert. Was soll ich sagen: Vater, rette mich aus dieser Stunde? Aber deshalb bin ich in diese Stunde gekommen. Vater, verherrliche deinen Namen! Da kam eine Stimme vom Himmel: Ich habe ihn schon verherrlicht und werde ihn wieder verherrlichen. Die Menge, die dabeistand und das hörte, sagte: Es hat gedonnert. Andere sagten: Ein Engel hat zu ihm geredet. Jesus antwortete und sagte: Nicht mir galt diese Stimme, sondern euch. Jetzt wird Gericht gehalten über diese Welt; jetzt wird der Herrscher dieser Welt hinausgeworfen werden. Und ich, wenn ich über die Erde erhöht bin, werde alle zu mir ziehen. Das sagte er, um anzudeuten, auf welche Weise er sterben werde.


Liturgische Texte des Tages


[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20090329einleitung.mp3] Pater Raphael: Einleitung (MP3)


[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20090329evangelium.mp3] Pater Raphael: Evangeliums-Vortrag (MP3)


[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20090329predigt.mp3] Pater Raphael: Predigt (MP3)


[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20090329schluss.mp3] Pater Raphael: Segen und Sendung (MP3)


Pfarrbrief 04/2009

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Anschreiben 04/2009

Liebe Pfarrgemeinde!

Gründonnerstag – Karfreitag – Ostern. Das werden wir in den nächsten Tagen wieder miteinander feiern. – Jesus wäscht seinen Jüngern die Füße. – Sie waren schmutzig von Verrat, Verleugnung, Eifersucht. Jesus hat nicht die Elite-Truppe um sich versammelt, sondern Menschen, Menschen, wie dich und mich. Menschen, manchmal mit schmutzigen Füßen, manchmal mit schmutzigen Herzen. – Und doch kniet er vor ihnen nieder, macht sich klein, wäscht ihnen die Füße, nimmt den Schmutz mit einer zärtlichen Geste weg – weil er uns unendlich liebt. Er nimmt den Schmutz weg, der uns am Leben hindert.

Und er geht sogar noch einen Schritt weiter. Die Fußwaschung ist nur die Vorbereitung zum Pascha-Mahl. Aus dem äußeren Tun wird ein ganzheitliches. Er gibt sich ganz. ‚Das ist mein Leib – das ist mein Blut!’ – das ist Eucharistie. Das eine ist das äußere Zeichen, das andere das innere. Und mehr noch: Jesus Christus nimmt selbst am Karfreitag den Tod auf sich, um uns in unseren Toden, die wir alltäglich sterben, nahe zu sein. Und dann glimmt im Osten das fahle Licht des Ostermorgens auf, langsam lösen sich Dunkel und Licht, Nacht und Tag voneinander und wollen uns sagen, dass der Tod nicht das letzte Wort hat. Denn das letzte Wort hat immer Gott – und damit die Liebe.

Diese drei österlichen Tage, die wir bald wieder miteinander feiern sind nicht nur nette Feste, an denen wir vier Tage frei haben, mit Ostereiersuchen. – Diese Tage sind vielmehr eine Zusage, dass Gott selbst all unsere Wege mit uns geht. Er nimmt uns mit in den neuen Morgen, in das Licht der Osterfreude.

Diese Osterfreude wünsche ich Ihnen ganz persönlich und all unseren Familien.

Ihr Pfarrer
Rudolf Liebig

Predigt: Engagiert ins Positive!



Evangelium (Joh 3,14-21): [In jener Zeit sprach Jesus zu Nikodemus:] Wie Mose die Schlange in der Wüste erhöht hat, so muss der Menschensohn erhöht werden, damit jeder, der an ihn glaubt, in ihm das ewige Leben hat. Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hergab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat. Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richtet, sondern damit die Welt durch ihn gerettet wird. Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer nicht glaubt, ist schon gerichtet, weil er an den Namen des einzigen Sohnes Gottes nicht geglaubt hat. Denn mit dem Gericht verhält es sich so: Das Licht kam in die Welt, und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht; denn ihre Taten waren böse. Jeder, der Böses tut, hasst das Licht und kommt nicht zum Licht, damit seine Taten nicht aufgedeckt werden. Wer aber die Wahrheit tut, kommt zum Licht, damit offenbar wird, dass seine Taten in Gott vollbracht sind.


Liturgische Texte des Tages


[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20090322einleitung.mp3] Pfr. Liebig: Einleitung (MP3)


[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20090322evangelium.mp3] Pfr. Liebig: Evangeliums-Vortrag (MP3)


[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20090322predigt.mp3] Pfr. Liebig: Predigt (MP3)


[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20090322schluss.mp3] Pfr. Liebig: Vermeldungen, Segen und Sendung (MP3)


coffeestop-smallNach dem Gottesdienst sammelte der Familienkreis Don Bosco gegen Ausschank von Kaffee Spenden für Misereor. Drei Bilder zu dieser Aktion, bei der 75 Euro zusammen kamen, finden Sie hier: Bild 1Bild 2Bild 3


Messdienerinnen- & Messdiener-Wochenende

Ein gemeinsames Wochenende zum Thema “Wir begegnen der Bibel” verbrachten 41 Messdiener und 8 Gruppenleiter aus den Gemeinden St. Antonius und St. Pius vom 06. bis 08. März 2009 im Thomas-Morus-Haus auf dem Buchschirm in Hilders. Groß und klein beschäftigten sich mit der Entstehung der Bibel, vertraten Standpunkte zur Bibel, gestalteten beliebte Bibelworte, betrachteten die Evangelientexte der Fastenzeit, spielten das Sonntagsevangelium und tauschten sich auch persönlich beim “Bibel teilen” aus.

Auch der Spaß kam nicht zu kurz. Im örtlichen Schwimmbad “Ulsterwelle” konnte man sich in der Halle, auf der Rutsche und im warmen Außenbecken austoben. Den Tag rundete der Bunte Abend ab, den ausschließlich die Kinder vorbereitet hatten. Mit verschiedenen Spielen und Fernsehauftritten wie „Wetten, dass…“ und „Deutschland sucht den Superstar“ kam an dem Abend jeder zu seinem kleinen Auftritt.

Höhepunkt war die gemeinsame Eucharistiefeier am Sonntagmorgen. Ein besonderer Dank gilt dem jungen Gruppenleiterteam für ihre besinnlichen Morgen- und Abendgebete und ihr überzeugendes Glaubensbeispiel. Auch die Verbindungen zwischen St. Pius und St. Antonius wurden vertieft.

Hier gibt es eine Aufnahme zu bestaunen.