Pfarrbrief 06/2009

Der neue Pfarrbrief ist erhältlich. Sie können ihn durch Klick auf das Bild oder hier im druckerfreundlichen PDF-Format herunterladen. – Wird der Pfarrbrief nicht angezeigt, benötigen Sie den Adobe Reader (Download: ca. 25 MB!), den Sie hier kostenlos erhalten. – Eine deutlich kleinere (2,3 MB) und ebenfalls kostenlose Alternative stellt der Foxit Reader dar, den Sie hier downloaden können.

Anschreiben 06/2009

Liebe Pfarrgemeinde,

am 13./14. Juni feiern wir das diesjährige Pfarrfest, zu dem ich Sie alle ganz herzlich einladen möchte.

Am 13. Juni 1231 starb der Hl. Antonius. Aus diesem Grunde begehen wir alljährlich unser Pfarrfest in diesen Tagen.

Für mich ist der Heilige Antonius ein Mensch, der die Stille und die Einkehr suchte. Und so wird kurz vor seinem Tod davon berichtet, dass man ihm in einem Nussbaum mit weit ausladenden Ästen eine Art Zelle oder besser ein ‚Nest’ bauen könne. Gesagt, getan – darin zog sich Antonius dann gerne zurück. So konnte das Hinaufsteigen in das ‚Baum-Zimmer’ und das Verweilen in der Höhe als ein Symbol für die letzten Erdentage des Heiligen Antonius gesehen werden. Er beginnt hier gleichsam, sich von den ‚Niederungen des irdischen Lebens und Treibens’ abzusetzen. So schenkte ihm Gott gegen Ende seines Lebens ein Erlebnis. Ihm erschien, wie die Legende berichtet, Jesus in der Gestalt eines Kindes, ließ sich von ihm umarmen und streichelte ihm die Stirn.

Und so ist es möglich, dass die Darstellung des Heiligen mit dem Jesuskind sich auf diese Begebenheit stützen kann. Aber auch ohne den Rückgriff auf diesen Bericht hat es eine tiefe Rechtfertigung, Antonius mit dem Jesuskind darzustellen. Denn die Menschwerdung Jesu zu verkünden, war eines der Hauptanliegen des Heiligen Antonius.

Deswegen möchte ich Sie im Monat Juni einladen, es dem Heiligen Antonius gleich zu tun – Stille und Einkehr zu suchen, um der Menschwerdung Jesu im Alltag nachzuspüren.

Ihr Pfarrer
Rudolf Liebig

Mai-Impressionen 2009

Nachfolgend einige Bild-Collagen besonderer Gemeindeveranstaltungen im Mai – vielen Dank an Christiana Fischer für die liebevolle Gestaltung…
mai-2009-1
mai-2009-2
mai-2009-3
mai-2009-4

Predigt: Gottesliebe und/in Menschenliebe

Evangelium (Joh 15, 9-17): Wie mich der Vater geliebt hat, so habe auch ich euch geliebt. Bleibt in meiner Liebe! Wenn ihr meine Gebote haltet, werdet ihr in meiner Liebe bleiben, so wie ich die Gebote meines Vaters gehalten habe und in seiner Liebe bleibe. Dies habe ich euch gesagt, damit meine Freude in euch ist und damit eure Freude vollkommen wird. Das ist mein Gebot: Liebt einander, so wie ich euch geliebt habe. Es gibt keine größere Liebe, als wenn einer sein Leben für seine Freunde hingibt. Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch auftrage. Ich nenne euch nicht mehr Knechte; denn der Knecht weiß nicht, was sein Herr tut. Vielmehr habe ich euch Freunde genannt; denn ich habe euch alles mitgeteilt, was ich von meinem Vater gehört habe. Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und dazu bestimmt, dass ihr euch aufmacht und Frucht bringt und dass eure Frucht bleibt. Dann wird euch der Vater alles geben, um was ihr ihn in meinem Namen bittet. Dies trage ich euch auf: Liebt einander!


Liturgische Texte des Tages


[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20090517einleitung.mp3] Prälat Hermann Mühl: Einleitung (MP3)


[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20090517evangelium.mp3] Prälat Hermann Mühl: Evangeliums-Vortrag (MP3)


[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20090517predigt.mp3] Prälat Hermann Mühl: Predigt (MP3)


[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20090517schluss.mp3] Prälat Hermann Mühl: Gebet, Vermeldungen, Segen & Sendung (MP3)


Predigt: Anspürbare Bindung wider die Zerstreuung

Evangelium (Joh 15, 1-8): Ich bin der wahre Weinstock, und mein Vater ist der Winzer. Jede Rebe an mir, die keine Frucht bringt, schneidet er ab, und jede Rebe, die Frucht bringt, reinigt er, damit sie mehr Frucht bringt. Ihr seid schon rein durch das Wort, das ich zu euch gesagt habe. Bleibt in mir, dann bleibe ich in euch. Wie die Rebe aus sich keine Frucht bringen kann, sondern nur, wenn sie am Weinstock bleibt, so könnt auch ihr keine Frucht bringen, wenn ihr nicht in mir bleibt. Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht; denn getrennt von mir könnt ihr nichts vollbringen. Wer nicht in mir bleibt, wird wie die Rebe weggeworfen, und er verdorrt. Man sammelt die Reben, wirft sie ins Feuer, und sie verbrennen. Wenn ihr in mir bleibt und wenn meine Worte in euch bleiben, dann bittet um alles, was ihr wollt: Ihr werdet es erhalten. Mein Vater wird dadurch verherrlicht, dass ihr reiche Frucht bringt und meine Jünger werdet.


Liturgische Texte des Tages


[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20090510einleitung.mp3] Pfr. Liebig: Einleitung (MP3)


[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20090510evangelium.mp3] Pfr. Liebig: Evangeliums-Vortrag (MP3)


[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20090510predigt.mp3] Pfr. Liebig: Predigt (MP3)


[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20090510schluss.mp3] Pfr. Liebig: Gebet, Vermeldungen, Segen & Sendung (MP3)