Europawahl – Wahlrecht ist Wahlpflicht!

Dringender Appell des Fuldaer Katholikenratsvorsitzenden, vom Wahlrecht Gebrauch zu machen

Fulda, Hanau, Marburg, Kassel (mz) – Die schlechten Prognosen zur Europawahl-Beteiligung am kommenden Sonntag hat der Vorsitzende des Katholikenrates Richard Pfeifer, Biebergemünd-Kassel, zum Anlass genommen, auf die Bedeutung der Europawahl hinzuweisen.

„Europa entwickelt sich immer stärker von einer Wirtschafts- zu einer Wertegemeinschaft. Damit wird das EU-Parlament immer mehr zu einer Instanz, die Rahmenvorgaben für gesellschaftliche und ethische Themen wie zum Beispiel den Embryonenschutz gibt,“ sagt der Fuldaer Katholikenratsvorsitzende. Dabei muss den Bürgerinnen und Bürgern – und grade auch den kirchlich geprägten Wählerinnen und Wählern – bewusst sein, dass Europa-Politik im Rückblick auf die vergangenen Jahre oft von anderen als christlichen Motiven geprägt worden sei. Dies sei zum Beispiel bei den Entscheidungen des EU-Parlaments zur Stammzellforschung deutlich geworden. Aus diesem Grunde ist nach Ansicht von Richard Pfeifer bei der Entscheidung, wem man am 7. Juni seine Stimme gibt, umso wichtiger, Persönlichkeiten ins Europaparlament zu wählen, die christliche Werte vertreten.

„Wir Christen stehen in der Verantwortung, die Gesellschaft, in der wir leben, mitzugestalten – das ist im immer stärkeren Maße die Gemeinschaft der 27 EU-Staaten. Deshalb mein dringender Appell, gerade auch an die Katholiken des Bistums Fulda, lassen Sie sich Ihr Wahlrecht Wahlverpflichtung sein und gehen Sie am 7. Juli zur Europawahl. Nur wenn Sie die Besetzung des EU-Parlaments nicht dem Zufall oder atheistischen Gruppierungen überlassen, haben Sie auch Grund, sich nicht über Entscheidungen aus Brüssel oder Straßburg zu beklagen!“, so Richard Pfeifer abschließend.

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