Zeltlager in Münnerstadt

“Das ist hier das Paradies – hier gibt es Tausende von guten Stöcken” – so konnte man es zufällig aufschnappen, wenn man über den Zeltplatz ging. In der ersten Woche der Sommerferien vergnügten sich 63 Jungen und Mädchen in Begleitung von 15 Gruppenleitern und einem bewährten dreiköpfigen Kochteam auf dem gut ausgestatteten Zeltplatz in Münnerstadt. Thema des Lagers war “Christus – Quelle des Lebens”. Im Mittelpunkt stand die Begegnungsgeschichte mit der Frau am Jakobsbrunnen. Jeder Tag war entsprechend unter ein Motto gestellt. Dem praktisch begabten Gruppenleiterteam verdanken wir nicht nur den Bau eines Brunnens mit Wasserleitung, die ihren Anfang nahm an dem sehr komfortablen Altar. Ein ca. 10m² großer Pool, gebaut aus Bänken und einer Zeltplane, bereitete bei Sonnenschein viel Spaß.  Vormittags wurden in Workshops eine Landkarte von Israel erstellt, nach historischen Modellen Kleider genäht und bemalt für Jesus und die Samariterin, die Kulisse gemalt, das Theaterstück zu unserer Bibelstelle geprobt und ein Musical eingeübt, das uns zu sparsamen Umgang mit Wasser mahnt. Für die Nachmittage standen auf dem Programm ein Interview im Ort, ein Stadtspiel, ein Geländespiel und  Wasserspiele. Ein Höhepunkt war der Bayrische Abend mit Leberkäs und Blasmusik und Gruppenleitern in Dirndl und Lederhose.

Das Essen wurde wie immer gelobt, es gab vegetarische Kost und Fleischbeilage für starke Esser. Zum Abschlussfest mit den Eltern wurden das Theaterstück und das Musical aufgeführt. Ein Dank sei dem jungen engagierten Team für die gute und hervorragend dokumentierte Vorbereitung und Eure gute Laune. Weiter so!

Zeltlager Gruppenbild

Kirche gegen Weihnachtsverkauf

Katholikenrat und katholische Verbände besorgt über Vorreiterrolle Fuldas bei Verkaufsöffnung am 27. Dezember

Fulda, Hanau, Marburg, Kassel (mz) Die Entscheidung des Fuldaer Magistrats, den 27. Dezember 2009 als verkaufsoffenen Sonntag in Fulda zu genehmigen, haben der Fuldaer Katholikenrat und die großen katholischen Sozialverbände, Kolpingwerk und Katholische Arbeitnehmerbewegung, heftig kritisiert. Die Probleme des innerstädtischen Einzelhandels seien die direkte Folge politischer Entscheidungen für die großflächigen Einkaufszentren, wie zum Beispiel die Kaiserwiesen. Die Verkaufsöffnung am Sonntag direkt nach Weihnachten sei für Fulda, in der Christdemokraten eindeutig die politische Verantwortung haben, unchristlich, sie ignoriere die Bedürfnisse von Familien und der Menschen, die arbeiten müssen, und sei absolut geschmacklos.

„Der Magistrat muss sich fragen lassen, ob er mit dieser Entscheidung dem Fuldaer Image mehr schadet als nutzt“, so der Katholikenratsvorsitzende Richard Pfeifer (Biebergemünd-Kassel). Die Entscheidung, an dem auf das Weihnachtsfest direkt folgenden Sonntag die Geschäfte zu öffnen, bedeute, dass zahlreiche Vorbereitungsarbeiten für den Sonntag schon an den Feiertagen vorher getätigt werden müssten. Nicht nur die (Um-) Dekoration und die Verkaufsvorbereitung in den Geschäften, sondern auch die Anlieferung der benötigten Waren müssten vorab, also an den Feiertagen bzw. am frühen Sonntag laufen. Für zahlreiche Beschäftigte wird damit die Sonntagsruhe aufgehoben und in die davor liegenden Weihnachtsfeiertage eingegriffen. Man müsse den Magistrat fragen, welche Interessenabwägung getroffen und warum die von zahlreichen Kirchenvertretern vorgetragenen Bedenken ignoriert worden seien. Anfang dieser Woche erst habe zum Beispiel Bischof Algermissen dazu aufgerufen, „um Gottes und der Menschen willen den Sonntag von allem freizuhalten, was ihn einem Werktag, einem Arbeitstag gleichschaltet“.

Gerade in letzter Zeit sei festzustellen, dass nicht nur in Fulda versucht werde, die Randzeiten kurz vor oder nach hohen kirchlichen Festen mit Verkaufsevents zu belegen.

„Ob ein Mitternachtsshopping an Gründonnerstag – wie wir es 2008 in Kassel und Hanau erlebten – oder ein Verkaufsfest am Tag nach Weihnachten – wie es die Stadt Fulda für dieses Jahr offensichtlich plant – dem veränderten Freizeitbewusstsein der Menschen wirklich entspricht, die Innenstädte belebt und letztlich Arbeitsplätze rettet, muss zumindest in Frage gestellt werden,“ so Steffen Flicker, Vorsitzender des Diözesan Kolpingverbands und stellvertretender Vorsitzender des Katholikenrates, Fulda. Der Fuldaer Katholikenrat hat nach den Worten von Richard Pfeifer schon vor Jahren darauf hingewiesen, dass verkaufsoffene Sonntage die Attraktivität der Innenstädte nicht wirklich steigern. Die Attraktivität der Fuldaer Innenstadt müsse durch geeignetere Maßnahmen wachsen. Die Möglichkeiten von Kinderbetreuung, die Ausstattung der Innenstadt mit Grünstreifen, Fahrradwegen und Sitzgelegenheiten im Freien und die gute Erreichbarkeit von bezahlbaren Parkplätzen, gerade für Familien mit Kindern, seien mittelfristig dienlicher als der Versuch, Kunden zurückzugewinnen, die man wohl an die Einkaufszentren am Stadtrand verloren habe, so Pfeifer.

„Niemand braucht sich jetzt zu wundern, wenn der Ruf nach einer Belebung der Innenstadt gerade angesichts der Einkaufmöglichkeiten in den Fuldaer Kaiserwiesen und am Petersberg immer lauter wird. Das sind die Folgen politischer Entscheidungen der Vergangenheit. Dass Fulda in dieser Situation auch noch Vorreiter für eine Verkaufsöffnung am 27. Dezember wird, ist für uns Christen bedrückend. Man kann sich einer gewissen Geschmacklosigkeit nicht erwehren, wenn man von dieser Entscheidung hört,“ so Michael Schmitt, Geschäftsführer des KAB-Diözesanverbandes Fulda. Geschenke und Geldgutscheine könne man schließlich noch am 28. Dezember und später eintauschen, die Attraktivität der Innenstadt werde durch eine Verkaufsöffnung am 27. Dezember mit Sicherheit nicht steigen. Der Stadt Fulda seien für die Zukunft Entscheidungen zu wünschen, die in anderer Richtung vorbildlich seien, so Richard Pfeifer abschließend.

Quelle: Vorstand des Katholikenrates im Bistum Fulda, Paulustor 5, 36037 Fulda – Redaktion: Mathias Ziegler, E-Mail: katholikenrat@bistum-fulda.de

15. Sonntag i.J.: Aussendung der Zwölf

Evangelium (Mt 6,7-13): [In jener Zeit rief Jesus] die Zwölf zu sich und sandte sie aus, jeweils zwei zusammen. Er gab ihnen die Vollmacht, die unreinen Geister auszutreiben, und er gebot ihnen, außer einem Wanderstab nichts auf den Weg mitzunehmen, kein Brot, keine Vorratstasche, kein Geld im Gürtel, kein zweites Hemd und an den Füßen nur Sandalen. Und er sagte zu ihnen: Bleibt in dem Haus, in dem ihr einkehrt, bis ihr den Ort wieder verlasst. Wenn man euch aber in einem Ort nicht aufnimmt und euch nicht hören will, dann geht weiter, und schüttelt den Staub von euren Füßen, zum Zeugnis gegen sie. Die Zwölf machten sich auf den Weg und riefen die Menschen zur Umkehr auf. Sie trieben viele Dämonen aus und salbten viele Kranke mit Öl und heilten sie.


Liturgische Texte des Tages


[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20090712einleitung.mp3] Pater Raphael: Einleitung (MP3)


[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20090712evangelium.mp3] Pater Raphael: Evangeliums-Vortrag (MP3)


[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20090712schluss.mp3] Pater Raphael: Gebet, Segen & Sendung (MP3)


Predigt: Mit dem Fahrrad zu Gott

Evangelium (Mk 6,1b-6): Jesus kam in seine Heimatstadt; seine Jünger begleiteten ihn. Am Sabbat lehrte er in der Synagoge. Und die vielen Menschen, die ihm zuhörten, staunten und sagten: Woher hat er das alles? Was ist das für eine Weisheit, die ihm gegeben ist! Und was sind das für Wunder, die durch ihn geschehen! Ist das nicht der Zimmermann, der Sohn der Maria und der Bruder von Jakobus, Joses, Judas und Simon? Leben nicht seine Schwestern hier unter uns? Und sie nahmen Anstoß an ihm und lehnten ihn ab. Da sagte Jesus zu ihnen: Nirgends hat ein Prophet so wenig Ansehen wie in seiner Heimat, bei seinen Verwandten und in seiner Familie. Und er konnte dort kein Wunder tun; nur einigen Kranken legte er die Hände auf und heilte sie. Und er wunderte sich über ihren Unglauben. Jesus zog durch die benachbarten Dörfer und lehrte.


Liturgische Texte des Tages


[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20090705einleitung.mp3] Pfr. Liebig: Einleitung (MP3)


[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20090705evangelium.mp3] Pfr. Liebig: Evangeliums-Vortrag (MP3)


[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20090705anspiel.mp3] Nico & Laura: Anspiel (MP3)


[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20090705predigt.mp3] Pfr. Liebig/Kinder: Predigtgespräch (MP3)


[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20090705schluss.mp3] Pfr. Liebig: Gebet, Vermeldungen, Segen und Sendung (MP3)


Besuch bei Christoph 28

Rettungshubschrauber1-2009

Im Sommer 2009 besuchten wir mit unseren Schulanfängern die ADAC Luftrettungsstelle am Klinikum Fulda. – An einem sonnigen Tag machten wir uns auf den Weg zum Klinikum. – Nachdem wir uns an der Information angemeldet hatten, liefen wir durch viele Türen und Gänge bis wir zum Rettungshubschrauber kamen. Dort empfingen uns die Notärztin und der Rettungsassistent sehr freundlich. Sie erklärten den Kindern wie wichtig es ist, dass der Notarzt schnell am Unfallort ist, damit der Verletzte versorgt wird. – Zunächst betrachteten wir den Hubschrauber von außen. Dann zeigte der Rettungsassistent den Kindern die Bahre, den Rucksack mit den Medikamenten und dem Verbandsmaterial. Die Notärztin erklärte den Kindern, auf welchen Plätzen Pilot, Rettungsassistent und Notarzt sitzen. – Jedes Kind durfte sich auf den Sitz der Notärztin setzen und den Sicherheitsgurt schließen. – Danach fuhren wir mit der Hubschrauberplattform nach draußen. – Als die zweite Kindergruppe den Hubschrauber besichtigt hatte, kam ein Notruf und der Rettungshubschrauber musste starten. Die Kinder waren begeistert. – Wir danken Emmas Eltern, dass wir so kurzfristig einen Termin ausmachen konnten und dem Team der Luftrettung für die interessante Information. Zum Abschied bekamen alle Kinder ein Poster und den Aufkleber vom Rettungshubschrauber Christoph 28.

Rettungshubsschrauber2-2009