“Abenteuer Helfen” und Besichtigung eines Rettungswagens

Die Schulanfänger der kath. Kindertagesstätte St. Michael nahmen auch in diesem Jahr wieder an dem Kurs des Malteser Hilfsdienstes “Abenteuer Helfen” teil. Die Kursleiterin Frau Toni Plappert erarbeitete mit den Kindern die Notwendigkeit der Ersten Hilfe, den Umgang mit dem Wundschnellverband und das Anlegen verschiedener Verbände. Frau Plappert besprach mit den Kindern woran man eine Notsituation erkennt und übte mit ihnen das Absetzen eines Notrufes. Ziel des Kurses ist es, die Bereitschaft zum Helfen zu verbessern und das Selbstbewusstsein der Kinder zu steigern, damit sie angstfrei auf neue Situationen zugehen können.

Nachdem dieser Kurs abgeschlossen war, kam Herr Krause, Judiths Papa, mit dem Rettungswagen vorbei. Sehr anschaulich erzählte er den Kindern die Geschichte der Malteser. Danach stellten sie spielerisch die Situation eines Fahrradunfalls nach: “Ein Kind hat sich am Bein verletzt und der Notarzt kommt. Die “Wunde” wird versorgt und das “verletzte” Kind auf die Bahre gelegt. Dann folgten alle Kinder Herrn Krause in den Rettungswagen. Dort erklärte er den interessierten Zuhörern die Instrumente. Zum Abschluss durfte sich jedes Kind auf den Fahrersitz setzen und Herr Krause stellte das Blaulicht an.

Es bereichert unsere Arbeit sehr, wenn Eltern Projekte des Kindergartens aufgreifen und weiterführen. So freuen wir uns auch über das Angebot von Emmas Papa einen Termin beim Rettungshubschrauber für uns zu vereinbaren. Die Kinder und Erzieherinnen bedanken sich bei allen ganz herzlich.

Anschreiben 10/2009

Liebe Pfarrgemeinde von St. Antonius,

am 26. Oktober 1969 wurde unsere Pfarrkirche St. Antonius von Bischof Dr. Adolf Bolte eingeweiht und ich freue mich mit Ihnen, dass unser Diözesanbischof Heinz Josef Algermissen diesen Festtag mit uns begehen wird. Ich lade Sie zum Festwochenende vom 23. bis 26. Oktober 2009 ganz herzlich ein und würde mich freuen mit Ihnen als große Pfarrfamilie von St. Antonius dieses Fest begehen zu können.

Gott hat vor 40 Jahren in unserer Antoniuskirche ‚Wohnung genommen’. Der Hl. Stephanus sagt allerdings: ‚Gott wohnt nicht in Tempeln aus Menschenhand’ (Apg 7,48). Er möchte dadurch zum Ausdruck bringen, dass ein Gotteshaus erst durch die darin versammelte Gemeinde und die Gegenwart Jesu Christi, die sich in der Feier der Liturgie vollzieht, lebendig wird. Es sind letztlich wir Menschen, die als Gemeinde, Gottes Gegenwart unter den Menschen durch ihr Handeln spürbar machen.

Aber das Bild des ‚Hauses’ zeigt noch mehr; es kann und will auch das Wesen und den Aufbau der Gemeinde ausdrücken. So heißt es im Neuen Testament: ‚Lasst euch als lebendige Steine zu einem geistigen Haus aufbauen’(1 Petr 2,5). Und dieses Bild wird noch weiter ausgeführt, wenn es im Epheserbrief heißt: ‚Ihr seid auf das Fundament der Apostel gebaut … der Schlussstein ist Christus Jesus selbst. Durch ihn wird der ganz Bau zu-sammengehalten (Eph 2,20).

In manchen alten Kirchen gibt es tatsächlich so einen Schlussstein an der Decke, der das Bild Christi trägt. Bei der Kirchweihe werden die Wände der Kirche an zwölf Stellen gesalbt; die Apostelkreuze und -kerzen. Diese weisen uns darauf hin, dass wir auf dem Fundament der Apostel stehen. Und so werden bei der Feier der Kirchweihe zu Beginn nicht nur die Wände mit Weihwasser besprengt, sondern auch die Gläubigen: Es soll für uns eine Erinnerung an unsere Taufe sein und an all diejenigen erinnern, die in den vergangenen 40 Jahren zu vielfältigem Leben in St. Antonius beigetragen haben, wofür wir ihnen von ganzem Herzen ‚Danke’ sagen möchten.

So feiern wir in diesen Tagen nicht nur ein schönes Erinnerungsfest, sondern vielmehr ein Erneuerungsfest. Deshalb möchte ich Sie nicht nur einladen, zu unserem Fest, sondern vielmehr auch dazu, unsere aller Bereitschaft zu einer lebendigen Gemeinschaft um Jesus Christus zu erneuern.

In diesem Sinne wünsche ich uns allen für die Zukunft von St. Antonius eine lebendige Gemeinde, die geschart ist um Jesus Christus in unserem schönen Gotteshaus.

Ihr Pfarrer
Rudolf Liebig

Pfarrbrief 10/2009

Der neue Pfarrbrief ist erhältlich. Sie können ihn durch Klick auf das Bild oder hier im druckerfreundlichen PDF-Format herunterladen. – Wird der Pfarrbrief nicht angezeigt, benötigen Sie den Adobe Reader (Download: ca. 25 MB!), den Sie hier kostenlos erhalten. – Eine deutlich kleinere (2,3 MB) und ebenfalls kostenlose Alternative stellt der Foxit Reader dar, den Sie hier downloaden können.

Wichtige Ergänzung zum Festabend (vgl. Seite 3): Die Teilnahme an dieser Veranstaltung bedarf der schriftlichen Anmeldung!

Messdienertag 2009

Fast 50 Messdiener aus Bachrain, Dirlos, Keulos, Künzell, Pilgerzell und Ziehers Süd verlebten am Samstag, den 19. September einen abwechslungsreichen Tag. Der Tag begann mit Morgenlob in der Kirche und endete mit dem Gottesdienst in der Vorabendmesse. Dazwischen lagen eine Rallye durch Künzell mit Fragen für echte Künzeller. Hätten Sie gewusst woher der Name Pilgerzell stammt oder wer Werner Diegmüller war? Auch Spiele auf dem Pfarrgelände und verschiedene Workshops standen auf dem Programm. Man konnte Bilder drucken, Schlüsselanhänger und Freundschaftsbänder gestalten, den Fisch als Christuszeichen in Holzbrennen und sich in Selbstverteidigung erproben. Dank gilt dem “Netzwerk” (Gruppenleiter des Pastoralverbundes) für die Gestaltung des Tages und dem Festausschuss für die Versorgung. Schon jetzt wird über einen Messdienertag 2010 spekuliert – vielleicht in Pilgerzell.

Ergänzung zum letzten Brief von Sr. Therese

Bezugnehmend auf den letzten Brief, den Sr. Therese anlässlich Ihres Heimatbesuches schrieb, hier noch einige erklärende Fotos:
Scan10113Sebastian, Erwachsener links, unterrichtet die Samstagswaisen in der Anlage einer Baumschule.
Scan10114Mahlzeit für die ambulanten Samstagswaisen.
Scan10115Rose, die jüngste von 4 Geschwistern, deren Eltern, Großeltern und Onkel, insgesamt 12 Familienangehörige, am 31.12.2007 bei den Unruhen nach den Wahlen enthauptet wurden. Unsere Kinder spielen gerne mit Lego-Steinen. Rose ist im ersten Schuljahr und wird im September 6 Jahre alt.
Scan10116Robert und James beim Pflücken von reifen Avocados. James, rechts, ist ein älterer Bruder von Rose. Er ist im 2. Schuljahr und Klassenbester. Robert ist im 5. Schuljahr, 16 Jahre alt und auch Klassenbester. Er lebt seit Januar mit seinen beiden Brüdern bei uns. Die Mutter starb im Mai vorigen Jahres, der Vater im August, beide an Aids. Er hatte vorher nie regelmäßigen Unterricht.