Anschreiben 01/2010

Liebe Pfarrgemeinde!

Wenn wir einander ein ‚gutes neues Jahr’ oder ein ‚gesegnetes neues Jahr’ wünschen, dann wünschen wir einander, dass das Jahr nur Gutes bringt. Alles, was wir in die Hand nehmen, möge gesegnet sein und Segen bringen.

Wir wissen zu Beginn des neuen Jahres nicht, was es bringen wird. Aber unser Wünschen birgt die Hoffnung, dass alles, was geschehen wird, für uns letztlich gut wird und Segen bringt. Denn unsere Erfahrung sagt uns, dass wir keine Garantie haben. Wir können krank werden, Krisen können uns treffen und erschüttern, wir können liebe Menschen durch den Tod verlieren.

Der Segen, den wir uns für das neue Jahr 2010 wünschen, möchte ausdrücken, dass es nichts gibt, was nicht zum Segen werden kann. Der Glaube an den Segen Gottes, der seine Hand schützend über uns hält, entlastet uns. Denn wir wissen: Was auch immer kommt – nichts kann uns trennen von der Liebe Gottes. Nichts kann uns zerbrechen, weil wir mit unserer Gebrechlichkeit und Gebrochenheit unter Seinem Segen stehen.

So wünsche ich Ihnen ein gesegnetes neues Jahr 2010, damit Sie voll Vertrauen Ihren Weg gehen, in der Gewissheit, dass alle Schritte, die Sie tun, gesegnet sind und Segen bringen.

Ihr Pfarrer
Rudolf Liebig