Predigt: Wo sind unsere Propheten?

Evangelium (Lk 4,21-30): [In jener Zeit] begann Jesus in der Synagoge in Nazaret darzulegen: Heute hat sich das Schriftwort, das ihr eben gehört habt, erfüllt. Seine Rede fand bei allen Beifall; sie staunten darüber, wie begnadet er redete, und sagten: Ist das nicht der Sohn Josefs? Da entgegnete er ihnen: Sicher werdet ihr mir das Sprichwort vorhalten: Arzt, heile dich selbst! Wenn du in Kafarnaum so große Dinge getan hast, wie wir gehört haben, dann tu sie auch hier in deiner Heimat! Und er setzte hinzu: Amen, das sage ich euch: Kein Prophet wird in seiner Heimat anerkannt. Wahrhaftig, das sage ich euch: In Israel gab es viele Witwen in den Tagen des Elija, als der Himmel für drei Jahre und sechs Monate verschlossen war und eine große Hungersnot über das ganze Land kam. Aber zu keiner von ihnen wurde Elija gesandt, nur zu einer Witwe in Sarepta bei Sidon. Und viele Aussätzige gab es in Israel zur Zeit des Propheten Elischa. Aber keiner von ihnen wurde geheilt, nur der Syrer Naaman. Als die Leute in der Synagoge das hörten, gerieten sie alle in Wut. Sie sprangen auf und trieben Jesus zur Stadt hinaus; sie brachten ihn an den Abhang des Berges, auf dem ihre Stadt erbaut war, und wollten ihn hinabstürzen. Er aber schritt mitten durch die Menge hindurch und ging weg.

31.01.2010 – Liturgische Texte des Tages


[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20100131einleitung.mp3] 31.01.2010 – Pfr. Liebig & Sternsinger: Einleitung & Kyrie (MP3)


[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20100131evangelium.mp3] 31.01.2010 – Pfr. Liebig: Evangeliums-Vortrag (MP3)


[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20100131predigt.mp3] 31.01.2010 – Pfr. Liebig: Predigt (MP3)


[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20100131schluss.mp3] 31.01.2010 – Pfr. Liebig: Vermeldungen, Segen & Sendung (MP3)


Einladung: Lichtermeer in Lichtmessmesse

Zu einem feierlichen Gottesdienst im Kerzenschein lädt die Pfarrgemeinde St. Antonius am Dienstag, den 2. Februar, nach Künzell. Zu Mariä Lichtmess wird die Kirche in der Keuloser Straße von einem kleinen Lichtermeer erhellt: Einige hundert Teelichter und Kerzen werden das Gotteshaus in ein romantisches Licht tauchen. In der Messfeier werden mitgebrachte Kerzen gesegnet. Am Ende des Gottesdienstes können die Gläubigen den Blasiussegen empfangen. Dieser geht zurück auf den Heiligen Blasius von Sebaste, einen der 14 Nothelfer. Der Kerzensegen zu seinem Gedenktag am 3. Februar soll vor vielem Bösen und vor allem vor Halskrankheiten schützen. Wie in vielen katholischen Kirchen wird er am Vorabend erteilt, eben an Mariä Lichtmess. Mit diesem Gottesdienst endete nach alter Liturgieordnung nach 40 Tagen die Weihnachtszeit. Der Festtag heißt heute “Darstellung des Herrn”. Der Lichtergottesdienst in Künzell beginnt um 18 Uhr.

Text: Hermann Diel

Pfarrbrief 02/2010

Der neue Pfarrbrief ist erhältlich. Sie können ihn hier im druckerfreundlichen PDF-Format herunterladen. – Wird der Pfarrbrief nicht angezeigt, benötigen Sie den Adobe Reader (Download: ca. 27 MB!), den Sie hier kostenlos erhalten. – Eine deutlich kleinere (2,3 MB) und ebenfalls kostenlose Alternative stellt der Foxit Reader dar, den Sie hier downloaden können.

Anschreiben 02/2010

Liebe Pfarrgemeinde,

der Monat Februar ist geprägt von der Faschingszeit und der beginnenden Fastenzeit mit der Gemeindeerneuerung, die am 27. Februar beginnen wird. – Fasching: eines der prägendsten Merkmale des Christentums ist die Freude. Ich wünsche Ihnen, dass diese Freude für Sie zu einer inneren Herzensfreude wird, die trägt – vor allem trägt in der Vorbereitungszeit, der Fastenzeit, auf Ostern hin. – Diese Freude wird uns dann auch helfen, in der Fastenzeit umzukehren und den einen oder anderen Nagel im persönlichen Leben ganz neu in die Wand zu schlagen. – Solch eine Freude soll auch unsere Gemeindeerneuerung verbreiten. Das Gemeindeerneuerungsteam von 6 Missionaren (3 Franziskanerpatres aus Fulda, Paderborn und Waren/Müritz, 2 Schwestern aus der Gemeinschaft der Franziskanerinnen in Gengenbach und ein Mitglied aus der Franziskanischen Gemeinschaft in Fulda) möchte ich ganz herzlich in unseren Pfarrgemeinden St. Antonius und St. Pius begrüßen. – Wir haben diese Tage unter das Motto: ‚Christus –Quelle des Lebens’ gestellt. Ich würde mich freuen, wenn Ihnen das vielseitige Programm zusagt und Sie diese Tage für sich ganz persönlich zur inneren Erneuerung in der diesjährigen Fastenzeit nutzen. Das eigens für diese Tage erstellte Programmheft wird Ihnen im Laufe des Februars zugehen, so dass Sie auswählen und sich gut informieren können. – Ich möchte an dieser Stelle auch ganz herzlich unsere evangelischen Mitchristen zu diesen Tagen einladen. Möge diese gemeinsame Zeit auch neue Wege in der Ökumene zeigen.

So wünsche ich Ihnen eine gesegnete Fastenzeit und damit eine gute Vorbereitung auf das Osterfest.

Ihr Pfarrer Rudolf Liebig

Spirit & Soul in St. Antonius


Impressionen vom Konzert “Spirit & Soul” am 24. Januar 2010
Vielen Dank an Christiana Fischer!


Stimmungsvolles Sonntagskonzert für Spirit und Soul

Das blaue Kreuzkunstwerk an der Altarwand ist in rotes Licht getaucht. Die Kirche liegt dunkel, die vorderen Sitzreihen sind dicht besetzt. Spirit und Soul sorgen für Sonntagsgefühl mit Gänsehaut. So sollte sich für Christenmenschen ein gelungener Sonntagabend anfühlen. Christoph Müller und Dagmar Wortberg nehmen die Konzertbesucher an diesem 24. Januar mit auf eine emotionale Reise zu sich selbst. Reiseleiter dabei sind Bach und Mozart, gereist wird aber auch mit Spirituals und Gospels, meist in einer beswingten Variante.

Zur Eröffnung sitzt Müller an der Kirchenorgel, um sich dann mit der Klarinette zu seinem Stammplatz am elektrischen Klavier zu spielen. Klassische Musik, die nicht schwer im Raum liegt, sondern Klänge, die den Zuhörer mittragen, die bei vielen etwas zum Klingen bringen. Applaus gibt es erst am Ende des Konzertes, das haben sich die Künstler gewünscht, um das Erleben nicht zu stören. Den Beifall aber so lange aufzuheben, fällt vielen schwer. Besonders als ab dem zweiten Drittel die Sängerin Dagmar Wortberg den gelernten Kirchenmusiker Müller begleitet.

Wortberg hat die Gabe, bekannte Klassiker so in ein neues Gewand zu kleiden, dass der Hörer glaubt, nun erst habe er die wirkliche Fassung entdeckt. Zum Ende des Konzertes dürfen die weit über hundert Besucher selber mittun, mitsingen und mitklatschen, bei „He’s got the whole world in his hand“ und „Go down Moses.“

Christoph Müller und Dagmar Wortberg sind im 21. März wieder im Pastoralverbund Florenberg zu hören, bei den Erlebnis Glaubenstakten um 17 Uhr in der Kirche in Dirlos. Sie gestalten dann musikalisch einen Wortgottesdienst mit Texten von Friedrich Dietz.

Aus dem Erlös des Konzertes in Künzell spendet die Pfarrei St. Antonius für den Bau eines Brunnens in einem Dorf in Kamerun. Die Verbindung dorthin ist Pfarrer Sebastian Mani, der zurzeit im Priesterseminar Fulda an seiner Doktorarbeit schreibt. In seinem Heimatdorf gibt es kein gesundes Trinkwasser. Der neue Brunnen soll dieses Wasser liefern.

Vielen Dank für den Bericht an Hermann Diel!