Spirit & Soul in St. Antonius


Impressionen vom Konzert “Spirit & Soul” am 24. Januar 2010
Vielen Dank an Christiana Fischer!


Stimmungsvolles Sonntagskonzert für Spirit und Soul

Das blaue Kreuzkunstwerk an der Altarwand ist in rotes Licht getaucht. Die Kirche liegt dunkel, die vorderen Sitzreihen sind dicht besetzt. Spirit und Soul sorgen für Sonntagsgefühl mit Gänsehaut. So sollte sich für Christenmenschen ein gelungener Sonntagabend anfühlen. Christoph Müller und Dagmar Wortberg nehmen die Konzertbesucher an diesem 24. Januar mit auf eine emotionale Reise zu sich selbst. Reiseleiter dabei sind Bach und Mozart, gereist wird aber auch mit Spirituals und Gospels, meist in einer beswingten Variante.

Zur Eröffnung sitzt Müller an der Kirchenorgel, um sich dann mit der Klarinette zu seinem Stammplatz am elektrischen Klavier zu spielen. Klassische Musik, die nicht schwer im Raum liegt, sondern Klänge, die den Zuhörer mittragen, die bei vielen etwas zum Klingen bringen. Applaus gibt es erst am Ende des Konzertes, das haben sich die Künstler gewünscht, um das Erleben nicht zu stören. Den Beifall aber so lange aufzuheben, fällt vielen schwer. Besonders als ab dem zweiten Drittel die Sängerin Dagmar Wortberg den gelernten Kirchenmusiker Müller begleitet.

Wortberg hat die Gabe, bekannte Klassiker so in ein neues Gewand zu kleiden, dass der Hörer glaubt, nun erst habe er die wirkliche Fassung entdeckt. Zum Ende des Konzertes dürfen die weit über hundert Besucher selber mittun, mitsingen und mitklatschen, bei „He’s got the whole world in his hand“ und „Go down Moses.“

Christoph Müller und Dagmar Wortberg sind im 21. März wieder im Pastoralverbund Florenberg zu hören, bei den Erlebnis Glaubenstakten um 17 Uhr in der Kirche in Dirlos. Sie gestalten dann musikalisch einen Wortgottesdienst mit Texten von Friedrich Dietz.

Aus dem Erlös des Konzertes in Künzell spendet die Pfarrei St. Antonius für den Bau eines Brunnens in einem Dorf in Kamerun. Die Verbindung dorthin ist Pfarrer Sebastian Mani, der zurzeit im Priesterseminar Fulda an seiner Doktorarbeit schreibt. In seinem Heimatdorf gibt es kein gesundes Trinkwasser. Der neue Brunnen soll dieses Wasser liefern.

Vielen Dank für den Bericht an Hermann Diel!