Anschreiben 04/2010

Liebe Pfarrgemeinde,

Ostern – Maria stand am Grab und weinte. –Auch wenn wir Ostern feiern: Noch sind nicht alle Tränen getrocknet, noch stehen viele von uns an den Gräbern des Lebens und weinen. Viele unserer Weggefährten können wie Maria und die Jünger im Evangelium nicht glauben, dass der Herr auferstanden ist.

Hier hilft nur: Die Trauer und die Tränen ernst nehmen, zuhören, begleiten, denn dann kann das geschehen, was Maria im Evangelium erlebt hat. Sie wendet sich um, schaut nicht mehr aufs Grab – und ganz allmählich gehen ihr die Augen auf: Der Herr lebt. Er ist auferstanden. Der Tod ist in seinem Tod am Kreuz überwunden.

Ich wünsche uns allen diese österliche Erfahrung, die Erfahrung der Auferstehung und des neuen Lebens im alltäglichen Leben. So wünsche ich Ihnen und Ihren Familien Gottes reichen Segen zum Osterfest.

Ihr Pfarrer
Rudolf Liebig