Familienkreis St. Bonifatius besichtigt St. Bonifatius Kloster in Hünfeld und Point Alpha

Am Sonntag, dem 02.05.2010, traf sich der Familienkreis St. Bonifatius zu einem Ausflug ins Hünfelder Land. Zunächst wurde im St. Bonifatius Kloster in Hünfeld ein gemeinsames Mittagessen eingenommen. Danach führte uns Pater Dirk Fey durch die Klosterkirche. In einer sehr ansprechenden und eine gute Stunde dauernden Führung ging er auf viele Einzelheiten in der Klosterkirche ein. So wurden vor allem die 11 anwesenden Kinder immer wieder durch Fragen miteinbezogen. Er erklärte uns einige Kunstwerke der Kirche, z.B. auch die vielen bunten Kirchenfenster. Nach einem Besuch in der Sakristei, wo auch über die Struktur des Ordens OMI (Oblaten der Makellosen Jungfrau Maria) informiert wurde, besuchten wir noch die hauseigenen Kapelle, in der mit ca. 80 Personen Gottesdienst gefeiert werden kann.

Anschließend stand der Besuch von Point Alpha auf dem Plan. Hier war für uns ebenfalls eine Führung reserviert worden. Hr. Vögler aus Großentaft informierte uns in ca. 2,5 Stunden sehr umfassend und voller Herzblut über die Vorgänge in der Zeit des „Kalten Krieges“ und des „Fulda-Gap“. Dabei wurde den Eltern erst bewusst, dass die Kinder eigentlich gar keine Berührungspunkte bzw. emotionale Erinnerungen an diese uns doch sehr prägende Zeit haben und die Erinnerung an diese „Zeit der Mauer und des Stacheldrahts“ eine wichtige Mahnung für zukünftige Generationen darstellt. Einigen Teilnehmern, die zum ersten Male diese Gedenkstätte besuchten, wurde die große Gefahr eines Kriegsausbruches in den 70er bis 80er Jahren in unserer Region mit fatalen Folgen durch den möglichen Einsatz von nuklearen Waffen erst richtig bewusst.

Am Ende waren dann alle Teilnehmer um viele Informationen und Erfahrungen reicher und vor allem die Kinder wollten nach diesem anstrengenden Tag einem gemeinsamen Abschluss verständlicherweise nicht mehr zustimmen.

An dieser Stelle sei den Organisatoren nochmals herzlich Dank gesagt.