Predigt: Dein Wille geschehe

Evangelium (Lk 11,1-13): Jesus betete einmal an einem Ort; und als er das Gebet beendet hatte, sagte einer seiner Jünger zu ihm: Herr, lehre uns beten, wie schon Johannes seine Jünger beten gelehrt hat. Da sagte er zu ihnen: Wenn ihr betet, so sprecht: Vater, dein Name werde geheiligt. Dein Reich komme. Gib uns täglich das Brot, das wir brauchen. Und erlass uns unsere Sünden; denn auch wir erlassen jedem, was er uns schuldig ist. Und führe uns nicht in Versuchung. Dann sagte er zu ihnen: Wenn einer von euch einen Freund hat und um Mitternacht zu ihm geht und sagt: Freund, leih mir drei Brote; denn einer meiner Freunde, der auf Reisen ist, ist zu mir gekommen, und ich habe ihm nichts anzubieten!, wird dann etwa der Mann drinnen antworten: Lass mich in Ruhe, die Tür ist schon verschlossen, und meine Kinder schlafen bei mir; ich kann nicht aufstehen und dir etwas geben? Ich sage euch: Wenn er schon nicht deswegen aufsteht und ihm seine Bitte erfüllt, weil er sein Freund ist, so wird er doch wegen seiner Zudringlichkeit aufstehen und ihm geben, was er braucht. Darum sage ich euch: Bittet, dann wird euch gegeben; sucht, dann werdet ihr finden; klopft an, dann wird euch geöffnet. Denn wer bittet, der empfängt; wer sucht, der findet; und wer anklopft, dem wird geöffnet. Oder ist unter euch ein Vater, der seinem Sohn eine Schlange gibt, wenn er um einen Fisch bittet, oder einen Skorpion, wenn er um ein Ei bittet? Wenn nun schon ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gebt, was gut ist, wie viel mehr wird der Vater im Himmel den Heiligen Geist denen geben, die ihn bitten.

25.07.2010 – Liturgische Texte des Tages


[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20100725einleitung.mp3] 25.07.2010 – Pfr. Liebig: Einleitung


[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20100725evangelium.mp3] 25.07.2010 – Pfr. Liebig: Evangeliumsvortrag


[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20100725predigt.mp3] 25.07.2010 – Pfr. Liebig: Predigt


Pfarrbrief 08/2010

Der neue Pfarrbrief ist erhältlich. Sie können ihn hier im druckerfreundlichen PDF-Format herunterladen. – Wird der Pfarrbrief nicht angezeigt, benötigen Sie den Adobe Reader (Download: knapp 50 MB!), den Sie hier kostenlos erhalten. – Eine deutlich kleinere (knapp 7 MB) und ebenfalls kostenlose Alternative stellt der Foxit Reader dar, den Sie hier downloaden können.

Anschreiben 08/2010

Liebe Pfarrgemeinde,

am Ende unserer Sommerferien feiern wir das Fest Mariä Himmelfahrt. Zu den Festgottesdiensten lade ich Sie ganz herzlich ein. – Wir feiern an diesem Tag, dass Gott Maria auf besondere Weise vom Tod erweckt hat. Wir wissen aus Erzählungen, dass die Freunde nach Marias Tod ihr Grab noch einmal öffneten. Aber sie fanden ihren Leichnam nicht, sondern wunderschöne Blumen und Kräuter, die einen herrlichen Duft ausströmten. Deshalb werden wir an diesem Fest wieder Kräuter segnen. – Ich wünsche Ihnen zu diesem Festtag und zum Beginn des neuen Schuljahres unseren Schülerinnen und Schülern alles Gute und Gottes Segen.

Ihr Pfarrer
Rudolf Liebig

Predigt: Lass’ Dich stören!

Evangelium (Lk 10,25-37): [In jener Zeit wollte ein Gesetzeslehrer ihn auf die Probe stellen. Er fragte ihn:] Meister, was muss ich tun, um das ewige Leben zu gewinnen? Jesus sagte zu ihm: Was steht im Gesetz? Was liest du dort? Er antwortete: Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen und ganzer Seele, mit all deiner Kraft und all deinen Gedanken, und: Deinen Nächsten sollst du lieben wie dich selbst. Jesus sagte zu ihm: Du hast richtig geantwortet. Handle danach, und du wirst leben.
29Der Gesetzeslehrer wollte seine Frage rechtfertigen und sagte zu Jesus: Und wer ist mein Nächster? Darauf antwortete ihm Jesus: Ein Mann ging von Jerusalem nach Jericho hinab und wurde von Räubern überfallen. Sie plünderten ihn aus und schlugen ihn nieder; dann gingen sie weg und ließen ihn halb tot liegen. Zufällig kam ein Priester denselben Weg herab; er sah ihn und ging weiter. Auch ein Levit kam zu der Stelle; er sah ihn und ging weiter. Dann kam ein Mann aus Samarien, der auf der Reise war. Als er ihn sah, hatte er Mitleid, ging zu ihm hin, goss Öl und Wein auf seine Wunden und verband sie. Dann hob er ihn auf sein Reittier, brachte ihn zu einer Herberge und sorgte für ihn. Am andern Morgen holte er zwei Denare hervor, gab sie dem Wirt und sagte: Sorge für ihn, und wenn du mehr für ihn brauchst, werde ich es dir bezahlen, wenn ich wiederkomme. Was meinst du: Wer von diesen dreien hat sich als der Nächste dessen erwiesen, der von den Räubern überfallen wurde? Der Gesetzeslehrer antwortete: Der, der barmherzig an ihm gehandelt hat. Da sagte Jesus zu ihm: Dann geh und handle genauso!

11.07.2010 – Liturgische Texte des Tages


[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20100711einleitung.mp3] 11.07.2010 – Pfr. Liebig: Einleitung


[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20100711evangelium.mp3] 11.07.2010 – Pfr. Liebig: Evangeliumsvortrag


[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20100711predigt.mp3] 11.07.2010 – Pfr. Liebig: Predigt


[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20100711schluss.mp3] 11.07.2010 – Pfr. Liebig: Schlussgebet, Segen und Sendung

Predigt: Werbend Kirche sein

Evangelium (Lk 10,1-12.17-20): [In jener Zeit] suchte der Herr zweiundsiebzig andere [Jünger] aus und sandte sie zu zweit voraus in alle Städte und Ortschaften, in die er selbst gehen wollte. Er sagte zu ihnen: Die Ernte ist groß, aber es gibt nur wenig Arbeiter. Bittet also den Herrn der Ernte, Arbeiter für seine Ernte auszusenden. Geht! Ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe. Nehmt keinen Geldbeutel mit, keine Vorratstasche und keine Schuhe! Grüßt niemand unterwegs! Wenn ihr in ein Haus kommt, so sagt als Erstes: Friede diesem Haus! Und wenn dort ein Mann des Friedens wohnt, wird der Friede, den ihr ihm wünscht, auf ihm ruhen; andernfalls wird er zu euch zurückkehren. Bleibt in diesem Haus, esst und trinkt, was man euch anbietet; denn wer arbeitet, hat ein Recht auf seinen Lohn. Zieht nicht von einem Haus in ein anderes! Wenn ihr in eine Stadt kommt und man euch aufnimmt, so esst, was man euch vorsetzt. Heilt die Kranken, die dort sind, und sagt den Leuten: Das Reich Gottes ist euch nahe. Wenn ihr aber in eine Stadt kommt, in der man euch nicht aufnimmt, dann stellt euch auf die Straße und ruft: Selbst den Staub eurer Stadt, der an unseren Füßen klebt, lassen wir euch zurück; doch das sollt ihr wissen: Das Reich Gottes ist nahe. Ich sage euch: Sodom wird es an jenem Tag nicht so schlimm ergehen wie dieser Stadt. Die Zweiundsiebzig kehrten zurück und berichteten voll Freude: Herr, sogar die Dämonen gehorchen uns, wenn wir deinen Namen aussprechen. Da sagte er zu ihnen: Ich sah den Satan wie einen Blitz vom Himmel fallen. Seht, ich habe euch die Vollmacht gegeben, auf Schlangen und Skorpione zu treten und die ganze Macht des Feindes zu überwinden. Nichts wird euch schaden können. Doch freut euch nicht darüber, dass euch die Geister gehorchen, sondern freut euch darüber, dass eure Namen im Himmel verzeichnet sind.

04.07.2010 – Liturgische Texte des Tages


[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20100704einleitung.mp3] 04.07.2010 – Domkapitular Mühl: Einleitung


[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20100704evangelium.mp3] 04.07.2010 – Domkapitular Mühl: Evangeliumsvortrag


[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20100704predigt.mp3] 04.07.2010 – Domkapitular Mühl: Predigt


[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20100704schluss.mp3] 04.07.2010 – Domkapitular Mühl: Vermeldungen, Segen und Sendung