Pfarrbrief 09/2010

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Anschreiben 09/2010

Liebe Pfarrgemeinde!

Der Monat September ist sowohl für die Schulkinder als auch im Berufsleben nach der Sommerpause ein Neuanfang, zu dem ich Ihnen von Herzen Gottes Segen wünschen möchte. Dieser Monat ist allerdings auch von drei Marienfesten geprägt, die uns den Vorbildcharakter Mariens aufzeigen möchten. Der 8. September (Maria Geburt) spricht von Maria ohne Schuld, der 12. September (Maria Namen) von Maria ohne Makel und der 15. September (Mariae Schmerzen) von Maria ohne Beispiel. Diese Feste sollten uns anregen, Maria in unsrem Leben nachzufolgen.

Ihr Pfarrer Rudolf Liebig

Predigt: Wen der Herr liebt…

Lesung (Hebr 12,5-7.11-13): Brüder! Ihr habt die Mahnung vergessen, die euch als Söhne anredet: Mein Sohn, verachte nicht die Zucht des Herrn, verzage nicht, wenn er dich zurechtweist. Denn wen der Herr liebt, den züchtigt er; er schlägt mit der Rute jeden Sohn, den er gern hat. Haltet aus, wenn ihr gezüchtigt werdet. Gott behandelt euch wie Söhne. Denn wo ist ein Sohn, den sein Vater nicht züchtigt? Jede Züchtigung scheint zwar für den Augenblick nicht Freude zu bringen, sondern Schmerz; später aber schenkt sie denen, die durch diese Schule gegangen sind, als Frucht den Frieden und die Gerechtigkeit. Darum macht die erschlafften Hände wieder stark und die wankenden Knie wieder fest, und ebnet die Wege für eure Füße, damit die lahmen Glieder nicht ausgerenkt, sondern geheilt werden.

Evangelium (Lk 13,22-30): [In jener Zeit] zog Jesus auf seinem Weg nach Jerusalem von Stadt zu Stadt und von Dorf zu Dorf und lehrte. Da fragte ihn einer: Herr, sind es nur wenige, die gerettet werden? Er sagte zu ihnen: Bemüht euch mit allen Kräften, durch die enge Tür zu gelangen; denn viele, sage ich euch, werden versuchen hineinzukommen, aber es wird ihnen nicht gelingen. Wenn der Herr des Hauses aufsteht und die Tür verschließt, dann steht ihr draußen, klopft an die Tür und ruft: Herr, mach uns auf! Er aber wird euch antworten: Ich weiß nicht, woher ihr seid. Dann werdet ihr sagen: Wir haben doch mit dir gegessen und getrunken, und du hast auf unseren Straßen gelehrt. Er aber wird erwidern: Ich sage euch, ich weiß nicht, woher ihr seid. Weg von mir, ihr habt alle unrecht getan! Da werdet ihr heulen und mit den Zähnen knirschen, wenn ihr seht, dass Abraham, Isaak und Jakob und alle Propheten im Reich Gottes sind, ihr selbst aber ausgeschlossen seid. Und man wird von Osten und Westen und von Norden und Süden kommen und im Reich Gottes zu Tisch sitzen. Dann werden manche von den Letzten die Ersten sein und manche von den Ersten die Letzten.

22.08.2010 – Liturgische Texte des Tages


[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20100822einleitung.mp3] 22.08.2010 – Pfr. Liebig: Einleitung


[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20100822evangelium.mp3] 22.08.2010 – Pfr. Liebig: Evangeliumsvortrag


[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20100822predigt.mp3] 22.08.2010 – Pfr. Liebig: Predigt


[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20100822schluss.mp3] 22.08.2010 – Pfr. Liebig: Vermeldungen, Segen & Sendung


Zur Ergänzung und Vertiefung:
›Die Jungfrau züchtigt das Jesuskind‹ von Max Ernst…


Südtirol 2010

„Das Wandern ist des …… Lust, das Waaandern!“

Am Morgen des 12. Juli machten sich Herr Pfarrer Liebig und das Ehepaar Fladung mit 8 Jugendlichen auf den Weg nach Südtirol, um bei Familie Rubatscher auf dem Meierhof eine schöne gemeinsame Zeit zu verbringen.

Angekommen, wurden wir sowohl von der Familie als auch von den zwei auf dem Hof lebenden Hunden Lizzy und Lilli herzlich begrüßt. Nachdem wir unsere geräumigen, wenn auch etwas niedrigen Apartments bezogen hatten, blieb noch etwas Zeit, um die Landschaft rund um den Hof zu erkunden. Da das Wetter nicht mitspielte, fiel die erste kurze Wanderung auf den Hausberg aus.



Am nächsten Tag hieß es halb acht Frühstück, damit wir rechtzeitig unsere erste Wanderung beginnen konnten, die für den Anfang noch recht erholsam ausfiel. Das Wetter war sonnig und schön warm und die Landschaft einfach nur traumhaft. Nach dem reichlichen und leckeren Abendessen hieß es früh schlafen gehen, denn am nächsten Tag stand die längste und anstrengendste Tour auf dem Programm. Insgesamt überwanden wir 2000 Höhenmeter und waren lange unterwegs. Aber die Anstrengung wurde mit einer grandiosen Aussicht und einer wunderschönen Natur belohnt. Auch wenn man es nicht glauben kann, aber man konnte auf dieser Wanderung durch die Stille und die Einsamkeit neue Kraft schöpfen. Nach einer Dusche, ein wenig Erholung und einem guten Abendessen ging es allen gleich viel besser. Der Abend klang noch mit einem Gläschen Wein, einer Runde Rommé oder Sternegucken aus. Am nächsten Tag stand die Wanderung über die Armentara-Wiesen auf dem Programm. Herr Rubatscher war so nett und nahm uns ein Stück auf seinem Heuwagen mit, sodass wir das erste Stück gespart hatten. Der Weg führte uns zur Heilig-Kreuz-Kirche, in der wir mit unseren Stimmen „Großer Gott, wir loben dich“ zum Besten gaben. Auch der Heimweg wurde von den kräftigen Stimmen der Jungs begleitet. Anschließend war Zeit um Postkarten zu schreiben, die neugeborenen Kätzchen zu betrachten oder einfach nur die schöne Aussicht auf einer Bank in der Sonne zu genießen. Unser letzter Tag teilte sich in zwei verschiedene Aktionen auf: eine Wanderung oder eine Panoramafahrt. So konnte sich jeder für das entscheiden, was für seine/ ihre Füße am besten war. Sowohl die Wanderung als auch die Fahrt waren unvergessliche Erlebnisse mit Natur und den Bergen. Als Abschluss wurde gemeinsam gegrillt, anschließend Gottesdienst gefeiert und in gemütlicher Runde zusammen mit unseren Gastgebern der Abend beendet. Vor allem der Gottesdienst im Freien mit den Nachbarn, der Familie und anderen Gästen wird uns noch lange in Erinnerung bleiben.

Am Samstag hieß es Abschied nehmen, um wieder in die Heimat zurückzukehren. Die Fahrt nach Südtirol war eine schöne Zeit mit vielen unvergesslichen Eindrücken.

Bericht: Alina Opitz