Bericht: Romfahrt 2010


Aufnahmen von Frau Konsek


„Wie ein euphorischer Strom zogen sieben MinistrantInnen“

Wie ein euphorischer Strom zogen sieben MinistrantInnen aus St. Antonius eine Woche von Kirche zu Kirche und durch Rom. Gemeinsam mit 400 Messdienern aus dem Bistum nahmen wir teil am Internationalen Ministrantentreffen vom 31.07. – 08.08.10, zu dem 55.000 Ministranten aus ganz Europa angereist waren. Mit dieser großen Gruppe erlebten wir ein gemeinsames Abendgebet am Dienstag und die begeisterte Papstaudienz, in der der Heilige Vater den Messdienern für ihren Dienst dankte und aufrief:

„Tut der Welt großzügig euren Dienst an Jesus, der in der Eucharistie gegenwärtig ist! Das ist eine wichtige Aufgabe, die euch erlaubt, besonders nahe beim Herrn zu sein und in einer tiefen und wirklichen Freundschaft zu ihm zu wachsen. Bewahrt diese Freundschaft voll Eifer in eurem Herzen!“.

Auch mit der Bistumsgemeinschaft feierten wir zwei schöne Gottesdienste und einen besinnlichen Lobpreisabend in der Kirche Santa Maria sopra Minerva. Es wurde viel gesungen, gebetet und gebeichtet. So weitete sich unser Horizont von St. Antonius über die Kirche im Bistum Fulda bis hin zur Weltkirche mit ihren vielen Nationen und ihrer traditionsreichen Geschichte. Wir bestaunten die Kunstwerke der Hauptkirchen, gingen den Apostelfürsten Petrus und Paulus auf die Spur, aber für ein stilles Gebet, in dem man die mit nach Rom gebrachten Anliegen vor Gott tragen kann, mussten wir die kleineren Kirchen aufsuchen, die leider nicht durchgängig geöffnet haben. Einen Tag „Baden am Meer in Ostia“ gönnten wir uns, um einmal dem Millionenbetrieb in Rom zu entfliehen. Auf dem Campingplatz am Stadtrand von Rom waren wir gut untergebracht in Mobilhomes, in denen wir auch gemeinsam kochten, abends noch einmal in den Pool springen konnten und Gelegenheit hatten die Nachbarschaften unserer Bistumsgruppe zu kontaktieren. So kehren wir heim mit vielen Bildern im Kopf von Rom, seinen Kirchen und den Treffen auf dem Petersplatz, mit Freude im Herzen und Dankbarkeit für die Gemeinschaft unserer kleinen Gruppe aus St. Antonius, der Gemeinschaft mit den Pilgern aus unserem Bistum und der Verbundenheit mit der Kirche Gottes. Der Dank gilt all denen, die die Reise ermöglicht haben und nicht zuletzt unserem Herrn und Meister, der uns gut geführt hat.