Südtirol 2010

„Das Wandern ist des …… Lust, das Waaandern!“

Am Morgen des 12. Juli machten sich Herr Pfarrer Liebig und das Ehepaar Fladung mit 8 Jugendlichen auf den Weg nach Südtirol, um bei Familie Rubatscher auf dem Meierhof eine schöne gemeinsame Zeit zu verbringen.

Angekommen, wurden wir sowohl von der Familie als auch von den zwei auf dem Hof lebenden Hunden Lizzy und Lilli herzlich begrüßt. Nachdem wir unsere geräumigen, wenn auch etwas niedrigen Apartments bezogen hatten, blieb noch etwas Zeit, um die Landschaft rund um den Hof zu erkunden. Da das Wetter nicht mitspielte, fiel die erste kurze Wanderung auf den Hausberg aus.



Am nächsten Tag hieß es halb acht Frühstück, damit wir rechtzeitig unsere erste Wanderung beginnen konnten, die für den Anfang noch recht erholsam ausfiel. Das Wetter war sonnig und schön warm und die Landschaft einfach nur traumhaft. Nach dem reichlichen und leckeren Abendessen hieß es früh schlafen gehen, denn am nächsten Tag stand die längste und anstrengendste Tour auf dem Programm. Insgesamt überwanden wir 2000 Höhenmeter und waren lange unterwegs. Aber die Anstrengung wurde mit einer grandiosen Aussicht und einer wunderschönen Natur belohnt. Auch wenn man es nicht glauben kann, aber man konnte auf dieser Wanderung durch die Stille und die Einsamkeit neue Kraft schöpfen. Nach einer Dusche, ein wenig Erholung und einem guten Abendessen ging es allen gleich viel besser. Der Abend klang noch mit einem Gläschen Wein, einer Runde Rommé oder Sternegucken aus. Am nächsten Tag stand die Wanderung über die Armentara-Wiesen auf dem Programm. Herr Rubatscher war so nett und nahm uns ein Stück auf seinem Heuwagen mit, sodass wir das erste Stück gespart hatten. Der Weg führte uns zur Heilig-Kreuz-Kirche, in der wir mit unseren Stimmen „Großer Gott, wir loben dich“ zum Besten gaben. Auch der Heimweg wurde von den kräftigen Stimmen der Jungs begleitet. Anschließend war Zeit um Postkarten zu schreiben, die neugeborenen Kätzchen zu betrachten oder einfach nur die schöne Aussicht auf einer Bank in der Sonne zu genießen. Unser letzter Tag teilte sich in zwei verschiedene Aktionen auf: eine Wanderung oder eine Panoramafahrt. So konnte sich jeder für das entscheiden, was für seine/ ihre Füße am besten war. Sowohl die Wanderung als auch die Fahrt waren unvergessliche Erlebnisse mit Natur und den Bergen. Als Abschluss wurde gemeinsam gegrillt, anschließend Gottesdienst gefeiert und in gemütlicher Runde zusammen mit unseren Gastgebern der Abend beendet. Vor allem der Gottesdienst im Freien mit den Nachbarn, der Familie und anderen Gästen wird uns noch lange in Erinnerung bleiben.

Am Samstag hieß es Abschied nehmen, um wieder in die Heimat zurückzukehren. Die Fahrt nach Südtirol war eine schöne Zeit mit vielen unvergesslichen Eindrücken.

Bericht: Alina Opitz