Pfarrbrief 10/2010

Der neue Pfarrbrief ist erhältlich. Sie können ihn hier im druckerfreundlichen PDF-Format herunterladen. – Wird der Pfarrbrief nicht angezeigt, benötigen Sie den Adobe Reader (Download: knapp 50 MB!), den Sie hier kostenlos erhalten. – Eine deutlich kleinere (knapp 7 MB) und ebenfalls kostenlose Alternative stellt der Foxit Reader dar, den Sie hier downloaden können.

Anschreiben 10/2010

Liebe Pfarrgemeinde,

das Erntedankfest ist das Eingangstor zum Oktober. Gott ist greifbar in seinen Geschenken. Es wird nun früher dunkel. Die langen Abende machen besinnlich und so könnte der Rosenkranzmonat auch entstanden sein. Dieses Gebet ist wie ein festes, altes Haus, in dem Geschlechter vor uns gelebt haben, in dem sie ihre Atmosphäre, ihre Zeichen hinterlassen haben. – Der Oktober ist auch der Monat der Weltmission. Wir sind aufgerufen, im persönlichen Zeugnis zu unserem Glauben zu stehen und dafür Opfer zu bringen. – So lade ich Sie ein zum Mitgehen und Mitbeten im Monat Oktober.

Ihr Pfarrer
Rudolf Liebig

Ökumenischer Kirchentag 2017

Die Herbst-Vollversammlung des Katholikenrates hat den gemeinsamen Auftritt des Bistums Fulda und der Evangelischen Kirche Kurhessen-Waldeck beim Ökumenischen Kirchentag in München als weiteren Schritt zur mehr Annäherung der christlichen Kirchen bezeichnet. In einer Stellungnahme äußerte sie sich zu einem möglichen weiteren Ökumenischen Kirchentag. Der Beschlusstext hat folgenden Wortlaut:

Die Vollversammlung des Katholikenrates im Bistum Fulda bewertet den Ökumenischen Kirchentag 2010 in München als großen Erfolg und weiteren Schritt zu mehr Annäherung der christlichen Kirchen.

Der gemeinsame Stand „Krise – Begegnung – Hoffnung“ vom Bistum Fulda und Evangelischer Kirche von Kurhessen-Waldeck war ein herausragender Beitrag in der „Halle der Bistümer und Landeskirchen“. Eine solche Zusammenarbeit sollte auch bei ähnlichen Großveranstaltungen fortgesetzt werden.
Wir danken allen Kirchengemeinden, Verbänden und Einzelpersonen aus dem Bistum Fulda, die den Ökumenischen Kirchentag und die gemeinsame Präsentation am Stand unterstützt haben.

Es ist unser Wunsch, dass der neue Schwung von München die Arbeit der Gemeinden vor Ort stärkt und Mut macht, weitere Schritte hin zur vollen Einheit zu gehen.
Die Vollversammlung des Katholikenrates im Bistum Fulda verbindet mit ihrer positiven Einschätzung des 2. Ökumenischen Kirchentages auch die Hoffnung, dass es neben Kirchen- und Katholikentagen in absehbarer Zeit auch wieder einen Ökumenischen Kirchentag geben wird und ermutigt in dieser Weise die Veranstalter, den Deutschen Evangelischen Kirchentag (DEKT) und das Zentralkomitee der Deutschen Katholiken (ZdK).“

Der nächste Ökumenische Kirchentag sollte im Lutherjahr 2017 stattfinden. Mit einem Ökumenischen Kirchentag im 500. Jahr unserer schmerzlichen Trennung würde ein glaubwürdiges Signal für die angestrebte Einheit gesetzt.

(Quelle: Nachrichten des Katholikenrats im Bistum Fulda)

Predigt: Was macht Glauben aus?

Evangelium (Lk 16,19-31): [In jener Zeit sprach Jesus:] Es war einmal ein reicher Mann, der sich in Purpur und feines Leinen kleidete und Tag für Tag herrlich und in Freuden lebte. Vor der Tür des Reichen aber lag ein armer Mann namens Lazarus, dessen Leib voller Geschwüre war. Er hätte gern seinen Hunger mit dem gestillt, was vom Tisch des Reichen herunterfiel. Stattdessen kamen die Hunde und leckten an seinen Geschwüren. Als nun der Arme starb, wurde er von den Engeln in Abrahams Schoß getragen. Auch der Reiche starb und wurde begraben. In der Unterwelt, wo er qualvolle Schmerzen litt, blickte er auf und sah von weitem Abraham, und Lazarus in seinem Schoß. Da rief er: Vater Abraham, hab Erbarmen mit mir, und schick Lazarus zu mir; er soll wenigstens die Spitze seines Fingers ins Wasser tauchen und mir die Zunge kühlen, denn ich leide große Qual in diesem Feuer. Abraham erwiderte: Mein Kind, denk daran, dass du schon zu Lebzeiten deinen Anteil am Guten erhalten hast, Lazarus aber nur Schlechtes. Jetzt wird er dafür getröstet, du aber musst leiden. Außerdem ist zwischen uns und euch ein tiefer, unüberwindlicher Abgrund, so dass niemand von hier zu euch oder von dort zu uns kommen kann, selbst wenn er wollte. Da sagte der Reiche: Dann bitte ich dich, Vater, schick ihn in das Haus meines Vaters! Denn ich habe noch fünf Brüder. Er soll sie warnen, damit nicht auch sie an diesen Ort der Qual kommen. Abraham aber sagte: Sie haben Mose und die Propheten, auf die sollen sie hören. Er erwiderte: Nein, Vater Abraham, nur wenn einer von den Toten zu ihnen kommt, werden sie umkehren. Darauf sagte Abraham: Wenn sie auf Mose und die Propheten nicht hören, werden sie sich auch nicht überzeugen lassen, wenn einer von den Toten aufersteht.

26.9.2010 – Liturgische Texte des Tages


[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20100926einleitung.mp3] 26.9.2010 – Pfr. Liebig: Einleitung


[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20100926evangelium.mp3] 26.9.2010 – Pfr. Liebig: Evangeliumsvortrag


[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20100926predigt.mp3] 26.9.2010 – Pfr. Liebig: Predigt


[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20100926schluss.mp3] 26.9.2010 – Pfr. Liebig: Vermeldungen


Ehrenamt und die Zukunft der Kirche

Prof. Dr. Paul M. Zulehner auf der Herbst-Vollversammlung des Katholikenrates

Zu seiner Herbst-Vollversammlung trifft sich der Fuldaer Katholikenrat am 17. und 18. September im Fuldaer Bonifatiushaus. Am Freitagabend wird sich der Katholikenrat mit Berichten und der Diskussion über die vorliegenden Anträge der internen Ratsarbeit widmen. Auf der Tagesordnung steht auch der „Brief der Hoffnung“, den der Katholikenrat an Bischof Heinz Josef Algermissen senden will.

Am Samstagvormittag referiert Prof. Dr. Paul M. Zulehner zum Thema „Ehrenamt und die Zukunft der Kirche“. Dem Katholikenrat geht es dabei um die Rolle des Ehrenamtes und wie sich die Verantwortung der Pfarrgemeinderäte in Zukunft gestalten wird. Der Referent ist seit 1964 Priester und war 1984 bis 2008 Professor für Pastoraltheologie an der Universität Wien. Er ist Herausgeber zahlreicher Publikationen und Mitglied der europäischen und der österreichischen Akademien der Wissenschaften.

Mit der Vollversammlung will der Katholikenrat seinen Beitrag zum vom Bistum initiierten Jahr des Ehrenamtes leisten. „Ich freue mich auf den Vortrag von Professor Zulehner. Er orientiert sich an der Praxis und nennt die Dinge beim Namen“, so Richard Pfeifer, Vorsitzender des Katholikenrates (Biebergemünd-Kassel). Die Vollversammlung des Katholikenrates startet am Samstagmorgen um 9.30 Uhr. Anmeldungen sind erbeten bei der Geschäftsstelle des Katholikenrates unter Tel.: 0661/87467.