Predigt: Berufung der Unvollkommenen

Evangelium (Mt 5,1-12a): [In jener Zeit] als Jesus die vielen Menschen sah, die ihm folgten, stieg er auf einen Berg. Er setzte sich, und seine Jünger traten zu ihm. Dann begann er zu reden und lehrte sie. Er sagte: Selig, die arm sind vor Gott; denn ihnen gehört das Himmelreich. Selig die Trauernden; denn sie werden getröstet werden. Selig, die keine Gewalt anwenden; denn sie werden das Land erben. Selig, die hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit; denn sie werden satt werden. Selig die Barmherzigen; denn sie werden Erbarmen finden. Selig, die ein reines Herz haben; denn sie werden Gott schauen. Selig, die Frieden stiften; denn sie werden Söhne Gottes genannt werden. Selig, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn ihnen gehört das Himmelreich. Selig seid ihr, wenn ihr um meinetwillen beschimpft und verfolgt und auf alle mögliche Weise verleumdet werdet. Freut euch und jubelt: Euer Lohn im Himmel wird groß sein.

30.1.2011 – Liturgische Texte des Tages


[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20110130einleitung.mp3] 30.1.2011 – Pfr. Liebig: Einleitung


[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20110130evangelium.mp3] 30.1.2011 – Pfr. Liebig: Evangeliumsvortrag


[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20110130predigt.mp3] 30.1.2011 – Pfr. Liebig: Predigt


[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20110130schluss.mp3] 30.1.2011 – Pfr. Liebig: Vermeldungen, Segen & Sendung


Katholikenrat: PID verbieten

Katholikenrat startet Briefaktion an Bundestagsabgeordnete

Auf die hohe Brisanz der im Deutschen Bundestag bevorstehenden Beratung und Abstimmung über eine Gesetzesregelung der Präimplantationsdiagnostik (PID) will der Fuldaer Katholikenrat mit einer Briefaktion hinweisen. Die Präimplantationsdiagnostik schaffe die Voraussetzung dafür, dass Embryonen wegen ihrer genetischen Eigenschaften aussortiert und damit menschliches Leben getötet würden. Der Vorstand des Katholikenrates habe sich zu diesem Schritt entschlossen, weil mit einer Zulassung der PID letztlich das Lebensrecht des Embryos an Gesundheitskriterien geknüpft wird, die weder objektiv aufgestellt noch dauerhaft eingegrenzt werden können. In den kommenden Tagen werden die Katholikenratsdelegierten in persönlichen Briefen ihre jeweiligen Bundestagsabgeordneten auffordern, für ein gesetzliches Verbot der Präimplantationsdiagnostik zu stimmen.

Mit der Präimplantationsdiagnostik können Erbkrankheiten und Besonderheiten von Chromosomen erkannt werden. „Das Verfahren wird im Rahmen der künstlichen Befruchtung im Reagenzglas dazu verwendet, Embryonen zu verwerfen, die das Erbgut für eine spätere Behinderung in sich tragen. Wir verstehen die Ängste und Befürchtungen von Paaren, die sich ein gesundes Kind wünschen. Letztlich gibt es jedoch keine Garantie, keine Pflicht und auch kein Recht auf ein gesundes Kind. Der Gesetzgeber muss demgegenüber das unbedingt zu garantierende Lebensrecht jedes Menschen und die Akzeptanz und Unterstützung kranker und behinderter Menschen in seine Entscheidung einbeziehen“, so Richard Pfeifer (Biebergemünd-Kassel), Vorsitzender des Katholikenrates.

Quelle: PRESSEDIENST des Vorstandes des Katholikenrates im Bistum Fulda, Paulustor 5, 36037 Fulda, 0661/87-467, Redaktion: Mathias Ziegler, Internet-Adresse: http://www.bistum-fulda.de, e-mail: katholikenrat@bistum-fulda.de

Pfarrbrief 02/2011

Der neue Pfarrbrief ist erhältlich. Sie können ihn hier im druckerfreundlichen PDF-Format herunterladen. – Wird der Pfarrbrief nicht angezeigt, benötigen Sie den Adobe Reader (Download: knapp 50 MB!), den Sie hier kostenlos erhalten. – Eine deutlich kleinere (ca. 7 MB) und ebenfalls kostenlose Alternative stellt der Foxit Reader dar, den Sie hier downloaden können.

Anschreiben 02/2011

Liebe Pfarrgemeinde,

der Monat Februar bringt auf der einen Seite für die Narren die ‚fünfte Jahreszeit’, auf der anderen Seite ist er auch die Schwelle zum beginnenden Frühling. Die Tage werden wieder länger und so ist das Fest Maria Lichtmess am 2. Februar gleichsam das Eingangstor des Monats.

An diesem Festtag wird das ‚Licht’ nicht nur im wörtlichen Sinne verstanden, sondern auch im übertragenen Sinn für einen ein-zelnen Menschen, der ‚helle’ ist und dem ein Licht aufgeht. In der Bibel ist das Licht ein Symbol für die Begabung eines jeden Menschen – Blinde werden geheilt, niemand soll sein Licht ‚unter den Scheffel stellen’. Es ist ein Auftrag an uns Christen: Licht in die Welt zu bringen …

Wer mit Christus unterwegs ist, der bringt Licht in die Welt durch sein Sein und Wollen. Nehmen wir diesen Auftrag ernst und machen uns auf den Weg.

Ihr Pfarrer Rudolf Liebig

Predigt: Komm…, mit Christus neue Wege gehen!

Evangelium (Mt 4,12-23): Als Jesus hörte, dass man Johannes ins Gefängnis geworfen hatte, zog er sich nach Galiläa zurück. Er verließ Nazaret, um in Kafarnaum zu wohnen, das am See liegt, im Gebiet von Sebulon und Naftali. Denn es sollte sich erfüllen, was durch den Propheten Jesaja gesagt worden ist: Das Land Sebulon und das Land Naftali, die Straße am Meer, das Gebiet jenseits des Jordan, das heidnische Galiläa: das Volk, das im Dunkel lebte, hat ein helles Licht gesehen; denen, die im Schattenreich des Todes wohnten, ist ein Licht erschienen. Von da an begann Jesus zu verkünden: Kehrt um! Denn das Himmelreich ist nahe. Als Jesus am See von Galiläa entlangging, sah er zwei Brüder, Simon, genannt Petrus, und seinen Bruder Andreas; sie warfen gerade ihr Netz in den See, denn sie waren Fischer. Da sagte er zu ihnen: Kommt her, folgt mir nach! Ich werde euch zu Menschenfischern machen. Sofort ließen sie ihre Netze liegen und folgten ihm. Als er weiterging, sah er zwei andere Brüder, Jakobus, den Sohn des Zebedäus, und seinen Bruder Johannes; sie waren mit ihrem Vater Zebedäus im Boot und richteten ihre Netze her. Er rief sie, und sogleich verließen sie das Boot und ihren Vater und folgten Jesus. Er zog in ganz Galiläa umher, lehrte in den Synagogen, verkündete das Evangelium vom Reich und heilte im Volk alle Krankheiten und Leiden.

23.1.2011 – Liturgische Texte des Tages


[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20110123einleitung.mp3] 23.1.2011 – Pfr. Liebig: Einleitung


[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20110123evangelium.mp3] 23.1.2011 – Pfr. Pimper: Evangeliumsvortrag


[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20110123predigt.mp3] 23.1.2011 – Pfr. Liebig: Predigt


[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20110123schluss.mp3] 23.1.2011 – Pfr. Liebig: Vermeldungen, Segen & Sendung