Anschreiben 07/2011

Liebe Pfarrgemeinde!

Endlich Ferien. Reisezeit – schöne Zeit. Ich bin sicherlich mit vielen von Ihnen froh, dass es soweit ist. Kofferpacken, das alljährliche Überlegen, was für die Reise unbedingt notwendig ist und was zurück bleiben kann. So ein Koffer will für alle Eventualitäten gerüstet sein. Sind wir doch gerne gegen alles versichert. Und an was man alles denken muss vor der Reise! Ein guter Moment, wenn die Reise wirklich losgeht, wenn ich nur noch hoffen kann, dass es schön wird.

Im Monat Juli begehen wir auch den Festtag des Heiligen Christophorus am 24. des Monats. Seit jeher ist er ein Heiliger für alle Menschen auf der Reise. Ein Gebet zu ihm wird nun wahrlich nicht dafür sorgen, dass ich nicht die Zahnbürste vergesse, wohl aber einen Hinweis geben, dass mein Reiseweg nicht nur von mir abhängig ist.

Werden wir doch vielen Menschen begegnen, die uns helfen werden. Flugkapitän. Koch im Hotel. Von Polizisten bis zu den Ärzten am Urlaubsort. Menschen, die uns einen schönen, gesunden und erholsamen Urlaub bereiten wollen. Die dafür sorgen, dass wir uns entspannen können und uns in Not helfen, so wie Christophorus das Kind über das gefährliche Wasser getragen hat.

Deshalb finde ich es schön, vor einer Reise einen Reisesegen zu lesen oder wenn er mir sogar zugesprochen wird. Nicht als fromme Vollkaskoversicherung, sondern als ein Wort des Mutmachens und Wissen, dass Gott auf meinen Wegen bei mir ist. Vielleicht ist der Reisesegen von Fabian Vogt eine kleine Anregung auf Ihrem Weg.

Ich wünsche dir, dass deine Augen leuchten, wenn du zurückkommst,
entspannt, glücklich, friedvoll und gelassen.

Neue Heiterkeit soll aus ihnen strahlen, ein heller Widerschein
wohltuender Eindrücke, Träume und Gedanken.

Vor allem aber sollen deine Augen Vor Freude glänzen,
weil dein Ja zum Leben größer geworden ist. Welch ein Segen!

So wünsche ich Ihnen schöne Ferien. Gott möge in diesem Monat Juli bei Ihnen sein und seine Hand auf Sie legen, ja: Sie segnen.

Ihr Pfarrer
Rudolf Liebig