Pfarrbrief 10/2011

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Anschreiben 10/2011

Liebe Pfarrgemeinde!

Der Monat Oktober ist vom Rosenkranz geprägt. Ursprünglich schmückte man die Marienstatuen als Zeichen der Verehrung mit einem Kranz von Rosenblüten um den Kopf, darauf geht die Bezeichnung ‚Rosenkranz’ zurück. Im 13. Jahrhundert ersetzte man die wirklichen Rosen durch eine Gebetskette von damals 50 Ave Maria. Nun nannte man diese und auch die als Zählgerät dienende Perlenschnur Rosenkranz. – Zu unseren Rosenkranzandachten möchte ich Sie im Monat Oktober ganz herzlich einladen. Ebenso sind sie bei unseren Lichterprozessionen am Anfang und Ende des Monats willkommen. Zentrum beim Rosenkranzgebet ist das Meditieren der Christusgeheimnisse. Beim gleichförmigen Sprechen des Ave Maria kreisen unsere Gedanken um Christus. Darum, was er für uns getan hat, darum, welche Konsequenzen wir daraus für unser Leben ziehen können. So können wir ihm bei unseren Rosenkranzandachten näher kommen und mit ihm und seiner Mutter in besonderer Weise verbunden sein.

Im ausgehenden Monat Oktober sind nun auch am 29. und 30. Oktober die Pfarrgemeinderatswahlen. Nachdem unser seitheriger Pfarrgemeinderat vier Jahre lang erfolgreich gewirkt hat, möchte ich mich bei allen Mitgliedern ganz herzlich für ihre intensive und gute Arbeit bedanken. Es war eine Freude mit ihnen zusammen zu arbeiten! Danke!

Es gab viel zu tun, ob im Gremium selbst oder auch in den zahlreichen Ausschüssen. Nennen möchte ich nur zwei Großereignisse, die das Gremium lange Zeit beschäftigt haben: Die Gemeindeerneuerung zusammen mit unserem franziskanischen Team und das 40-jährige Kirchweihjubiläum unserer St. Antonius-Kirche. Ein besonders ‚Danke’ sei auch dem Vorstand mit seinem Sprecher, Herrn Wolfgang Fladung, gesagt.

Am 29./30. Oktober ist nun die Neuwahl des Gremiums. Ich möchte allen von Herzen danken, die sich als Kandidatinnen und Kandidaten zur Verfügung gestellt haben. Diese Frauen und Männer werden das Leben im Bereich der Seelsorge maßgeblich mitbestimmen und mitprägen.

Meine Bitte: Gehen Sie zur Wahl. Wir werden auch in diesem Jahr die Wahl in der Kirche durchführen, so dass Sie kurze Wege haben. Helfen Sie mit, die Zukunft der Pfarrgemeinde mitzugestalten. Denn – wie heißt der Slogan zur Wahl des Pfarrgemeinderates: ‚Im Zeichen der Zeit’. Diese Zeit mitgestalten, das möchte eine lebendige Pfarrgemeinde und dazu muss man die Zeichen der Zeit erkennen, deuten und straffen und auf die Zeit hin anwenden, damit Glaube und Kirche auch morgen noch eine Zukunft haben.

Vielen Dank für Ihre Wahl!
Ihr Pfarrer Rudolf Liebig

Jugend: Zukunft der Kirche

Vollversammlung des Katholikenrates mit Johannes Röser

Zu seiner Herbst-Vollversammlung trifft sich der Fuldaer Katholikenrat am 16. und 17. September im Fuldaer Bonifatiushaus. Der Freitagabend wird unter dem Titel »Im Heute glauben – einen neuen Aufbruch wagen«, in Zusammenarbeit mit Sr. Dorothee Laufenberg gestaltet werden. »Im Heute glauben« ist das Motto des gerade begonnen Dialogprozesses und »Einen neuen Aufbruch wagen« ist das Motto des Katholikentages nächstes Jahr in Mannheim. „Unter der Anleitung von Sr. Dorothee wollen wir uns vergewissern, was uns als Katholikenratsmitglieder trägt und leitet und uns damit auf den notwendigen neuen Aufbruch unserer Kirche vorbereiten“, so Richard Pfeifer, Vorsitzender des Katholikenrates (Biebergemünd-Kassel).

Am Samstag wird Johannes Röser, Chefredakteur der Herder- Zeitschrift »Christ in der Gegenwart«, zum Thema „Jugend ohne Kirche – Gott ohne Jugend“ sprechen. „Die Zukunft unserer Kirche und unserer Gemeinden macht uns große Sorgen. Die zurückgehenden Zahlen der Gottesdienstbesucher sind ein alarmierendes Zeichen, vor allem auch dann, wenn wir die abnehmende kirchliche Bindung gerade von Jugendlichen betrachten. Die Frage, wie Kirche im Gespräch mit jungen Menschen wieder an Glaubwürdigkeit gewinnen kann, wird im Zentrum des Samstagmorgens stehen“, sagte der Katholikenratsvorsitzende.

Die Vollversammlung des Katholikenrates startet am Samstagmorgen um 9.15 Uhr. Anmeldungen sind erbeten bei der Geschäftsstelle des Katholikenrates unter 0661/87-467.