Predigt: Freiheit und Besessenheit

Evangelium (Mk 1,21-28): In Kafarnaum ging Jesus am Sabbat in die Synagoge und lehrte. Und die Menschen waren sehr betroffen von seiner Lehre; denn er lehrte sie wie einer, der göttliche Vollmacht hat, nicht wie die Schriftgelehrten. In ihrer Synagoge saß ein Mann, der von einem unreinen Geist besessen war. Der begann zu schreien: Was haben wir mit dir zu tun, Jesus von Nazaret? Bist du gekommen, um uns ins Verderben zu stürzen? Ich weiß, wer du bist: der Heilige Gottes. Da befahl ihm Jesus: Schweig und verlass ihn! Der unreine Geist zerrte den Mann hin und her und verließ ihn mit lautem Geschrei. Da erschraken alle, und einer fragte den andern: Was hat das zu bedeuten? Hier wird mit Vollmacht eine ganz neue Lehre verkündet. Sogar die unreinen Geister gehorchen seinem Befehl. Und sein Ruf verbreitete sich rasch im ganzen Gebiet von Galiläa.

29.01.2012 – Liturgische Texte des Tages


[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20120129einleitung.mp3] 29.01.2012 – Pfr. Liebig: Einleitung


[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20120129evangelium.mp3] 29.01.2012 – Pfr. Pimper: Evangeliumsvortrag


[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20120129predigt.mp3] 29.01.2012 – Pfr. Liebig: Predigt


[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20120129schluss.mp3] 29.01.2012 – Pfr. Liebig: Vermeldungen, Segen & Sendung


Pfarrbrief 02/2012

Der neue Pfarrbrief ist erhältlich. Sie können ihn hier im druckerfreundlichen PDF-Format herunterladen. – Werden die Dokumente nicht angezeigt, benötigen Sie den Adobe Reader (Download: ca. 40 MB!), den Sie hier kostenlos erhalten. – Eine deutlich kleinere (weniger als 5 MB) und ebenfalls kostenlose Alternative stellt der Sumatra Reader dar, den Sie hier downloaden können.

Anschreiben 02/2012

Liebe Pfarrgemeinde!

Der Februar ist zum einen von der Fastnachtszeit und zum anderen von der beginnenden Fastenzeit geprägt.

So wünsche ich Ihnen eine christliche Freude, die von innen her getragen ist, eine Freude, die ihren Ursprung im Osterfest hat.

Denn schließlich erschließt sich sowohl die Fastnachtszeit, als auch die Fastenzeit nur von der österlichen Freude her. Geht es doch letztlich für einen Christen auf dem Weg um die Erkenntnis, dass das Leben stärker ist als der Tod und dass unser Gott größer ist als alle Mächte des Bösen.

Deshalb geht es in den vierzig Tagen der Fastenzeit nicht darum, den Winterspeck loszuwerden, sich zu quälen um des Quälens willen. Geht es doch darum, Ostern ‚einzuüben’, das heißt: lebendiger zu werden – und den Mächten des Todes auch in meinem Leben eine Absage zu erteilen.

Manchmal braucht man dazu Impulse und Fragen von außen, die auch einmal meine eingefahrenen Spuren verlassen, die auf den ersten Blick ein wenig sperrig und anders sind als das, was meinen Alltag normalerweise ausmacht.

Deshalb laden wir Sie jetzt schon zu unseren Gottesdiensten, zu den schön gestalteten Kreuzwegen, den Exerzitien im Alltag, unserem Oasentag am 17. März (Genaueres können Sie der Beilage dieses Pfarrbriefes entnehmen) und zu vielem mehr ein.

Diese Ereignisse können Ihnen auf Ihrer Lebenslandkarte zu einer Standortbestimmung verhelfen, die Ihnen die Fragen beantworten helfen: ‚Wer bist du – und wo bist du’. …,damit Ostern werden kann.

Ihnen viel Freude und Gottes Segen in diesen Tagen des Februars.

Ihr Pfarrer Rudolf Liebig

Predigt: Der Weg ist nicht das Ziel

Evangelium (Joh 1,35-42): [In jener Zeit] stand Johannes am Jordan, wo er taufte, und zwei seiner Jünger standen bei ihm. Als Jesus vorüberging, richtete Johannes seinen Blick auf ihn und sagte: Seht, das Lamm Gottes! Die beiden Jünger hörten, was er sagte, und folgten Jesus. Jesus aber wandte sich um, und als er sah, dass sie ihm folgten, fragte er sie: Was wollt ihr? Sie sagten zu ihm: Rabbi – das heißt übersetzt: Meister -, wo wohnst du? Er antwortete: Kommt und seht! Da gingen sie mit und sahen, wo er wohnte, und blieben jenen Tag bei ihm; es war um die zehnte Stunde. Andreas, der Bruder des Simon Petrus, war einer der beiden, die das Wort des Johannes gehört hatten und Jesus gefolgt waren. Dieser traf zuerst seinen Bruder Simon und sagte zu ihm: Wir haben den Messias gefunden. Messias heißt übersetzt: der Gesalbte – Christus. Er führte ihn zu Jesus. Jesus blickte ihn an und sagte: Du bist Simon, der Sohn des Johannes, du sollst Kephas heißen. Kephas bedeutet: Fels – Petrus.

15.01.2012 – Liturgische Texte des Tages


[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20120115einleitung.mp3] 15.01.2012 – Pfr. Liebig: Einleitung


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[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20120115predigt.mp3] 15.01.2012 – Pfr. Liebig: Predigt


[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20120115schluss.mp3] 15.01.2012 – Pfr. Liebig: Vermeldungen, Segen & Sendung


Einladung zum Katholikentag 2012

Aufbruchsimpulse erwartet
Katholikenratsvorsitzender lädt zum Katholikentag ein

Fulda, Geisa, Hanau, Kassel, Marburg (mz) Der Vorsitzende des Katholikenrates Fulda, Richard Pfeifer (Biebergemünd-Kassel) lädt zum Katholikentag vom 16. – 20. Mai dieses Jahres nach Mannheim ein. „Das Programm ist geprägt von dem Leitwort »Einen neuen Aufbruch wagen«. Es wird dort viele Anregungen geben, diesen Aufbruch aufzu-nehmen und im persönlichen Bereich, in Gemeinde und Bistum weiter zu tragen. Unsere Kirche braucht diesen Aufbruch, damit sie ihrer wichtige Rolle für die Menschen und die Gesellschaft gerecht werden kann.“ so Richard Pfeifer.

Er ermunterte alle, insbesondere die Pfarrgemeinderäte, zu einem Besuch des Mannheimer Katholikentages, insbesondere auch wegen der räumlichen Nähe. Es komme jetzt – am Beginn des Jahres 2012 – darauf an, auch bei der Jahresplanung der Pfarrgemeinderräte und aller Interessierten Akzente zu setzen.

„Das reiche, breite und qualifizierte Programm verspricht, dass vom Mannheimer Katholikentag viele Aufbruchsimpulse ausgehen werden. Ich lade alle die herzlich ein, die schon lange keinen Katholikentag mehr besucht haben und bin sicher, dass sie in diesen Tagen ihre Kirche in einer ungeahnten Vielfalt und Begeisterung erleben werden. Halten Sie den Termin frei und werben Sie für die Teilnahme“, so der Katholikenratsvorsitzende in seinem Aufruf an die Christen des Bistums Fulda und insbesondere an die neu gewählten Pfarrgemeinderäte.

Quelle: Vorstand des Katholikenrates im Bistum Fulda