Anschreiben 02/2012

Liebe Pfarrgemeinde!

Der Februar ist zum einen von der Fastnachtszeit und zum anderen von der beginnenden Fastenzeit geprägt.

So wünsche ich Ihnen eine christliche Freude, die von innen her getragen ist, eine Freude, die ihren Ursprung im Osterfest hat.

Denn schließlich erschließt sich sowohl die Fastnachtszeit, als auch die Fastenzeit nur von der österlichen Freude her. Geht es doch letztlich für einen Christen auf dem Weg um die Erkenntnis, dass das Leben stärker ist als der Tod und dass unser Gott größer ist als alle Mächte des Bösen.

Deshalb geht es in den vierzig Tagen der Fastenzeit nicht darum, den Winterspeck loszuwerden, sich zu quälen um des Quälens willen. Geht es doch darum, Ostern ‚einzuüben’, das heißt: lebendiger zu werden – und den Mächten des Todes auch in meinem Leben eine Absage zu erteilen.

Manchmal braucht man dazu Impulse und Fragen von außen, die auch einmal meine eingefahrenen Spuren verlassen, die auf den ersten Blick ein wenig sperrig und anders sind als das, was meinen Alltag normalerweise ausmacht.

Deshalb laden wir Sie jetzt schon zu unseren Gottesdiensten, zu den schön gestalteten Kreuzwegen, den Exerzitien im Alltag, unserem Oasentag am 17. März (Genaueres können Sie der Beilage dieses Pfarrbriefes entnehmen) und zu vielem mehr ein.

Diese Ereignisse können Ihnen auf Ihrer Lebenslandkarte zu einer Standortbestimmung verhelfen, die Ihnen die Fragen beantworten helfen: ‚Wer bist du – und wo bist du’. …,damit Ostern werden kann.

Ihnen viel Freude und Gottes Segen in diesen Tagen des Februars.

Ihr Pfarrer Rudolf Liebig