Neue Messdienerinnen und Messdiener

Bildquelle: st-martinus-moers.de

Evangelium (Mt 3,13-17): In jener Zeit kam Jesus von Galiläa an den Jordan zu Johannes, um sich von ihm taufen zu lassen. Johannes aber wollte es nicht zulassen und sagte zu ihm: Ich müsste von dir getauft werden, und du kommst zu mir? Jesus antwortete ihm: Lass es nur zu! Denn nur so können wir die Gerechtigkeit (die Gott fordert) ganz erfüllen. Da gab Johannes nach. Kaum war Jesus getauft und aus dem Wasser gestiegen, da öffnete sich der Himmel, und er sah den Geist Gottes wie eine Taube auf sich herabkommen. Und eine Stimme aus dem Himmel sprach: Das ist mein geliebter Sohn, an dem ich Gefallen gefunden habe.


Liturgische Texte des Tages


[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20120528einleitung.mp3] Pfr. Liebig & Messdienende: Einleitung (MP3)


[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20120528evangelium.mp3] Pfr. Liebig: Evangeliums-Vortrag (MP3)


[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20120528predigt.mp3] Messdienende: Liturgische Erläuterungen (MP3)


[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20120528schluss.mp3] Pfr. Liebig: Vermeldungen, Segen & Sendung (MP3)


Bilder von Christiana Fischer – vielen Dank!


Pfingsten 2012: Aufrecht gehen

Evangelium (Joh 20,19-23): Am Abend des ersten Tages der Woche, als die Jünger aus Furcht vor den Juden die Türen verschlossen hatten, kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch! Nach diesen Worten zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite. Da freuten sich die Jünger, dass sie den Herrn sahen. Jesus sagte noch einmal zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. Nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sprach zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist! Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben; wem ihr die Vergebung verweigert, dem ist sie verweigert.


Liturgische Texte des Tages


[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20120527einleitung.mp3] Pfr. Liebig: Einleitung (MP3)


[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20120527evangelium.mp3] Pfr. Pimper: Evangeliums-Vortrag (MP3)


[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20120527predigt.mp3] Pfr. Liebig: Predigt (MP3)


[audio:https://www.st-antonius-kuenzell.de/wp-content/pred/20120527schluss.mp3] Pfr. Liebig: Gebet, Vermeldungen, Segen & Sendung (MP3)


Gelungenes Jubiläumskonzert

Der 1. Vorsitzende Jürgen Roth konnte zum Jubiläumskonzert anlässlich des 30jährigen Bestehens des Musikvereins St. Antonius Künzell viele Musikbegeisterte, darunter Bürgermeister Peter Meinecke, Ortsvorsteher Toni Roth und Pfarrer Rudolf Liebig im vollbesetzten Gemeindezentrum Künzell begrüßen. Es war das erste Konzert unter der Leitung von Dirigent Marco Hohmann.

Eröffnet wurde der Abend mit „Opening“. Es folgten der Walzer „Lebensfreude Pur“ und „Summernight Rock“, der „Böhmische Wind“, „Matrimony“, „Musik ist Trumpf“, die „Südböhmische Polka“ und „Beim lustigen Wirt“. Für die Polka „Auf der Vogelwiese“ bat der Verein das Publikum um gesangliche Unterstützung. Nur von Bass und Schlagzeug begleitet sang der ganze Saal vom Franz, der gern einen hebt. Da sich für das nächste Stück „Aus Böhmen kommt die Musik“ wieder kein Gesangs-Solist in den Reihen des Musikvereins fand, übernahm das Publikum von sich aus den Refrain. Vor dem Schlussstück des ersten Teils, dem Marsch „Alte Kameraden Swing“, konnte Jürgen Roth einige verdiente Mitglieder ehren. Für 25 Jahre fördernde Mitgliedschaft wurden Ludger Wahl und Ewald Jestädt, die beide auch bereits aktive Mitglieder waren, sowie Tilli Roth, Toni Roth und Gerda Roth geehrt. Mit der Verdienstnadel des Hessischen Musikverbandes für aktive Tätigkeit in der Musik wurden Bettina Fladung und Manuel Malkmus für 10 Jahre, Gerrit Rudolph für 20 Jahre und Roswitha Grosch und Christian Malkmus für 25 Jahre geehrt. Seit Gründung des Vereins sind Jürgen Roth und Thomas Witzel aktiv als Musiker tätig. Eine besondere Ehre wurde dem Kassierer Reinhold Roth zuteil; für 25 Jahre Vorstandsarbeit wurde ihm die Verdienstmedaille der Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände in Gold mit Diamant verliehen.

Nach der Pause begann der Musikverein mit dem „Cornfield Rock“. Bei „Lassus Trombones“ rückten die Posaunisten Jochen Jahn, Domenik Jahn, Kai Gemeinhardt und Karsten Finke wie schon bei „Matrimony“ in den Vordergrund. Mit der Maske des Oger Shrek vor dem Gesicht dirigierte Marco Hohmann die „Shrek Dance Party“. Laura Diel und Anna-Lena Bull, die gekonnt durch das Programm führten, kamen als Jake und Elwood auf die Bühne, um die Band mit „The Blues Brothers in Concert“ wieder zusammenzubringen.

Einen etwas anderen Klang brachte das Saxophonquartett in den Konzertsaal. Kai Gemeinhardt (Sopran-), Bettina Fladung (Alt-), Jürgen Roth (Tenor-) und Thomas Witzel (Bariton-Saxophon) konnten mit „Just a closer walk“, der „Amboss-Polka“, einem eher untypischen Stück für diese Besetzung, und dem Titel „Ice Cream“ das Publikum begeistern.

Weiter ging es mit dem gesamten Orchester und der Swing-Polka „Casanova“. Jeder kennt die Pausenmusik des Hessischen Rundfunks, den „Wildcat Blues“; Solist an der Klarinette war Jürgen Roth.“Eighties Flashback“ brachte das Publikum gedanklich zurück in die achtziger Jahre. Mit „Show in Saints“ und dem bekannten „Deutschmeister Regimentsmarsch“ endete das offizielle Programm. Das Publikum war begeistert und applaudierte stehend. Als Zugabe hatte Marco Hohmann den „Böhmischen Traum“ ausgesucht. Christian Malkmus sang begleitet vom Orchester „Jesus berühre mich“ bevor mit der allerletzten Zugabe, der Polka „Bis bald auf Wiedersehn“, ein gelungener Konzertabend zu Ende ging.

Text und Bilder: Thomas Witzel

Pfarrbrief 06/2012

Der neue Pfarrbrief ist erhältlich. Sie können ihn hier im druckerfreundlichen PDF-Format herunterladen. – Werden die Dokumente nicht angezeigt, benötigen Sie den Adobe Reader (Download: ca. 40 MB!), den Sie hier kostenlos erhalten. – Eine deutlich kleinere (weniger als 5 MB) und ebenfalls kostenlose Alternative stellt der Sumatra Reader dar, den Sie hier downloaden können.

Anschreiben 06/2012

Liebe Mitglieder und Freunde unserer Pfarrgemeinde St. Antonius!

In diesem Jahr 2012 feiern wir die 100-jährige Wiederkehr der Errichtung unserer Pfarrgemeinde St. Antonius, die wir in den Tagen vom 15. bis 17. Juni in besonderer Weise begehen wollen. Das genaue Programm dieser Festtage können Sie diesem Pfarrbrief entnehmen.

Ich lade Sie zu diesen Festtagen – vor allem aber zum Pontifikalhochamt mit unserem Diözesanbischof Heinz Josef Algermissen am 17. Juni ganz herzlich ein.

Ursprünglich gehörte Künzell zur Pfarrgemeinde Florenberg. Nachdem am 25. August 1902 die neue Kirche durch Bischof Adalbert Endert eingeweiht und Künzell-Keulos am 01.08.1908 schon zur Kuratie erhoben wurde, errichtete Bischof Josef Damian Schmitt mit Errichtungsurkunde vom 14. März 1912 die Pfarrgemeinde St. Antonius. Diese Urkunde trat mit staatlicher Genehmigung am 31. März 1912 in Kraft.

Als erster Pfarrer wurde Pfarrer Emil Ruez am 01. Juni 1912 ernannt und am 12. Juni festlich in sein neues Amt eingeführt.

So lautete die Errichtungsurkunde wie folgt: ‚Nach Anhörung der Beteiligten und unter canonischer Zustimmung des Domkapitels von Fulda bestimme ich, wie folgt: 1. Die Katholiken der Gemeinde Künzell und Keulos werden aus dem Pfarrverband Florenberg entlassen, sie scheiden mit allen Rechten und Pflichten aus der Mutterpfarrei aus und werden zu eigenen selbständigen Pfarrei mit Sitz in Künzell vereinigt. – 2. Die Grenzen der neuen Pfarrei Künzell decken sich mit den Gren-zen der politischen Gemeinden Künzell und Keulos. – 3. Die Kirche zu Künzell wird zur Pfarrkirche erhoben mit allen einer Pfarrkirche zustehenden Rechten. – 4. Der Pfarrer hat Anspruch auf das im Gesetze vom 26. Mai 1909 normierte Mindesteinkommen und die darin festgesetzten Dienst- und Alterszulagen. – Soweit die Pfarrgemeinde Künzell zur Aufbringung dieses Diensteinkommens über 1.500 M hinaus unfähig ist, wird der Fehlbetrag zu einer Hälfte aus dem gemeinsamen kirchlichen Hilfsfonds der Diözesen Preußens durch den Bischöflichen Stuhl gewährleistet unter der Voraussetzung, dass die andere Hälfte aus staatlichen Mitteln bewilligt wird. – Die vorstehende Pfarrei-Errichtungsurkunde tritt mit staatlicher Genehmigung am 31. März 1912 in Kraft. – Fulda, den 14. März 1912 – Der Bischof von Fulda – Gez. Jos. Damian Schmitt’*

Es ist wichtig, dass wir aus der Geschichte leben. Gilt es doch den religiösen Kräften unserer St. Antoniusgemeinde nachzuspüren, die sich unter anderem in den Wechselwirkungen zwischen Staat und Kirche ergeben.

Allerdings zeigen sich diese Kräfte auch und vor allem im Lebensfluss der einzelnen Gläubigen mit seinen kirchlichen Gemeinschaften. Deshalb gilt es gerade in Jubiläumszeiten dankbar zurück zu schauen, um aus dieser ‚Rückblende’ die Zukunft zu gestalten.

In der Kirche ‚vor Ort’, das heißt in der Pfarrgemeinde bildet sich Kirchengeschichte ab. Dabei kommt der Ortsgeschichte stets eine besondere Bedeutung zu. Schließlich lesen wir hierzu schon in der Kirchenkonstitution des Zweiten Vatikanischen Konzils folgendes: ‚Die Kirche Christi ist wahrhaft in allen rechtmäßigen örtlichen Gemeinden der Gläubigen anwesend, die in Verbindung mit ihren Hirten auch selbst im Neuen Testament Kirchen genannt werden. … In ihnen werden durch die Verkündigung der Frohbotschaft Christi die Gläubigen versammelt, in ihnen wird das Mysterium des Herrenmahles begangen. … In diesen Gemeinschaften ist, auch wenn sie oft klein und arm sind oder in der Zerstreuung leben, Christus gegenwärtig, durch dessen Kraft die eine, heilige katholische und apostolische Kirche versammelt wird’ (LG 26).

So danken wir unseren Vorfahren, allen Geistlichen und pastoralen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen, dass sie in den vergangenen 100 Jahren dafür gesorgt haben, dass man sich in der Kirche ‚vor Ort’ versammelt hat, um das Wort Gottes zu hören und die Hl. Eucharistie zu feiern. Damit wurde, wie oben zitiert, Christus gegenwärtig gesetzt, ja er war lebendig und greifbar für viele Menschen in ihrem konkreten Leben.

Möge dieses Leben in einer Zeit, die es im kirchlichen Bereich wahrlich nicht leicht hat, in den nächsten Jahrzehnten in unserer St. Antonius-gemeinde weiter pulsieren.

Das wünscht Ihnen
Ihr Pfarrer
Rudolf Liebig