Gelungenes Jubiläumskonzert

Der 1. Vorsitzende Jürgen Roth konnte zum Jubiläumskonzert anlässlich des 30jährigen Bestehens des Musikvereins St. Antonius Künzell viele Musikbegeisterte, darunter Bürgermeister Peter Meinecke, Ortsvorsteher Toni Roth und Pfarrer Rudolf Liebig im vollbesetzten Gemeindezentrum Künzell begrüßen. Es war das erste Konzert unter der Leitung von Dirigent Marco Hohmann.

Eröffnet wurde der Abend mit „Opening“. Es folgten der Walzer „Lebensfreude Pur“ und „Summernight Rock“, der „Böhmische Wind“, „Matrimony“, „Musik ist Trumpf“, die „Südböhmische Polka“ und „Beim lustigen Wirt“. Für die Polka „Auf der Vogelwiese“ bat der Verein das Publikum um gesangliche Unterstützung. Nur von Bass und Schlagzeug begleitet sang der ganze Saal vom Franz, der gern einen hebt. Da sich für das nächste Stück „Aus Böhmen kommt die Musik“ wieder kein Gesangs-Solist in den Reihen des Musikvereins fand, übernahm das Publikum von sich aus den Refrain. Vor dem Schlussstück des ersten Teils, dem Marsch „Alte Kameraden Swing“, konnte Jürgen Roth einige verdiente Mitglieder ehren. Für 25 Jahre fördernde Mitgliedschaft wurden Ludger Wahl und Ewald Jestädt, die beide auch bereits aktive Mitglieder waren, sowie Tilli Roth, Toni Roth und Gerda Roth geehrt. Mit der Verdienstnadel des Hessischen Musikverbandes für aktive Tätigkeit in der Musik wurden Bettina Fladung und Manuel Malkmus für 10 Jahre, Gerrit Rudolph für 20 Jahre und Roswitha Grosch und Christian Malkmus für 25 Jahre geehrt. Seit Gründung des Vereins sind Jürgen Roth und Thomas Witzel aktiv als Musiker tätig. Eine besondere Ehre wurde dem Kassierer Reinhold Roth zuteil; für 25 Jahre Vorstandsarbeit wurde ihm die Verdienstmedaille der Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände in Gold mit Diamant verliehen.

Nach der Pause begann der Musikverein mit dem „Cornfield Rock“. Bei „Lassus Trombones“ rückten die Posaunisten Jochen Jahn, Domenik Jahn, Kai Gemeinhardt und Karsten Finke wie schon bei „Matrimony“ in den Vordergrund. Mit der Maske des Oger Shrek vor dem Gesicht dirigierte Marco Hohmann die „Shrek Dance Party“. Laura Diel und Anna-Lena Bull, die gekonnt durch das Programm führten, kamen als Jake und Elwood auf die Bühne, um die Band mit „The Blues Brothers in Concert“ wieder zusammenzubringen.

Einen etwas anderen Klang brachte das Saxophonquartett in den Konzertsaal. Kai Gemeinhardt (Sopran-), Bettina Fladung (Alt-), Jürgen Roth (Tenor-) und Thomas Witzel (Bariton-Saxophon) konnten mit „Just a closer walk“, der „Amboss-Polka“, einem eher untypischen Stück für diese Besetzung, und dem Titel „Ice Cream“ das Publikum begeistern.

Weiter ging es mit dem gesamten Orchester und der Swing-Polka „Casanova“. Jeder kennt die Pausenmusik des Hessischen Rundfunks, den „Wildcat Blues“; Solist an der Klarinette war Jürgen Roth.“Eighties Flashback“ brachte das Publikum gedanklich zurück in die achtziger Jahre. Mit „Show in Saints“ und dem bekannten „Deutschmeister Regimentsmarsch“ endete das offizielle Programm. Das Publikum war begeistert und applaudierte stehend. Als Zugabe hatte Marco Hohmann den „Böhmischen Traum“ ausgesucht. Christian Malkmus sang begleitet vom Orchester „Jesus berühre mich“ bevor mit der allerletzten Zugabe, der Polka „Bis bald auf Wiedersehn“, ein gelungener Konzertabend zu Ende ging.

Text und Bilder: Thomas Witzel