Anschreiben 01/2013

Liebe Pfarrgemeinde,

wieder liegt ein neues Jahr gleich einem weißen Blatt vor uns … und: ‚Wir wagen den neuen Aufbruch‘. Wir dürfen ihn 2013 wagen, weil wir uns bewusst sind, dass Gott ihn mit uns geht. Gott ist da und er sagt uns: Brich auf! Geh los!

In einem Lied heißt es hoffnungsvoll: Mancher fühlt sich nicht mehr wohl, viele Worte klingen hohl. Statt nur immerfort zu klagen: den neuen Aufbruch wagen. Mancher Rucksack ist zu schwer, die Vergangenheit drückt sehr. Statt zu zögern und zu zagen: den neuen Aufbruch wagen. Mancher scheut den Exodus, weiß man, was da kommt zum Schluss? Statt Bedenken schwer zu tragen: den neuen Aufbruch wagen. Mancher denkt sich: Geht das gut? Christus spendet neuen Mut. Statt nach Risiken zu fragen: den neuen Aufbruch wagen.

Das ist es, was ich uns allen für das neue Jahr 2013 wünsche: Nicht Klagen, nicht zagen, keine Bedenken tragen und auch nicht nach dem Risiko fragen.
Wenn wir den Aufbruch in das neue Jahr 2013 mit unserem großen Gott wagen, dann werden wir zu einem Hoffnungsträger für unsere Mitmenschen; denn unsere Gemeinden brauchen bei unserem Aufbruch keine Bedenkenträger sondern mutige und offenherzige Hoffnungsträger.

Machen wir uns also auf den Weg ins Neue Jahr. Ich wünsche uns dabei reichen Segen!

Ihr Pfarrer
Rudolf Liebig