Pfarrbrief 02/2013

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Anschreiben 02/2013

Liebe Pfarrgemeinde!

Der Monat Februar ist geprägt von der Faschingszeit und der beginnenden Fastenzeit. In der Faschingszeit wird viel gefeiert. Die Fastenzeit hat ursprünglich einen religiösen Hintergrund. Vor der strengen Fastenzeit sollten wir uns noch einmal vergnügen. Das deutsche Wort ‚feiern‘ kommt vom lateinischen Wort ‚ferire = das Opfertier schlachten‘. Feiern hat also vom Ursprung her eine religiöse Bedeutung. Man opfert etwas, man bringt sich und seine Zeit Gott dar. Obwohl wir auch heute stets nach Anlässen suchen, um gemeinsam zu feiern, haben wir kaum noch ein Gespür für die geistliche Bedeutung der Feier. Fasten und Feiern gehört zusammen: sich der eigenen Wahrheit stellen und die eigene Wahrheit überspringen, indem man sich in Kostüme kleidet und ganz andere Rollen spielt. Daher ist es gut, in der Faschingszeit mal ‚aus der Rolle zu fallen‘, die wir im ‚normalen‘ Leben spielen. Wir zeigen dadurch uns selbst und eben anderen, dass wir diese Rolle zwar gerne spielen, sie aber auch genauso gerne einmal ablegen, damit wir immer mehr erkennen, wer wir, unabhängig von unserer Rolle, sind.

Ich wünsche Ihnen einen gesegneten Februar. Spüren Sie, welche Wohltat die Rolle, die Sie im Beruf und in ihrem privaten Umfeld spielen, sein kann. Aber forschen Sie auch nach, wer hinter dieser Rolle steckt, wer dieses wahre Selbst ist, das Sie unabhängig von der Rolle in die eigene Wahrheit führt, in das unverstellte Bild Gottes in Ihnen.

Und wenn die Feiern am Aschermittwoch vorüber sind, dann lade ich Sie ganz herzlich zu den Kreuzwegen, den Exerzitien im Alltag und vor allem zu unserem Oasentag am 9. März ein. Diese Ereignisse und natürlich die sonntägliche Feier mögen uns dann zum Wesentlichen im Sinne des Aufbruchs im eigenen Leben hinführen.

Ihr Pfarrer
Rudolf Liebig

Predigt: Von der Wandlung zum Wandel

Evangelium (Joh 2,1-11): [In jener Zeit] fand in Kana in Galiläa eine Hochzeit statt, und die Mutter Jesu war dabei. Auch Jesus und seine Jünger waren zur Hochzeit eingeladen. Als der Wein ausging, sagte die Mutter Jesu zu ihm: Sie haben keinen Wein mehr. Jesus erwiderte ihr: Was willst du von mir, Frau? Meine Stunde ist noch nicht gekommen. Seine Mutter sagte zu den Dienern: Was er euch sagt, das tut! Es standen dort sechs steinerne Wasserkrüge, wie es der Reinigungsvorschrift der Juden entsprach; jeder fasste ungefähr hundert Liter. Jesus sagte zu den Dienern: Füllt die Krüge mit Wasser! Und sie füllten sie bis zum Rand. Er sagte zu ihnen: Schöpft jetzt, und bringt es dem, der für das Festmahl verantwortlich ist. Sie brachten es ihm. Er kostete das Wasser, das zu Wein geworden war. Er wusste nicht, woher der Wein kam; die Diener aber, die das Wasser geschöpft hatten, wussten es. Da ließ er den Bräutigam rufen und sagte zu ihm: Jeder setzt zuerst den guten Wein vor und erst, wenn die Gäste zu viel getrunken haben, den weniger guten. Du jedoch hast den guten Wein bis jetzt zurückgehalten. So tat Jesus sein erstes Zeichen, in Kana in Galiläa, und offenbarte seine Herrlichkeit, und seine Jünger glaubten an ihn.

Liturgische Texte des Tages

Von Karl May zum göttlichen Bündnisangebot

Evangelium (Lk 3, 15f.21f.): [In jener Zeit] war das Volk voll Erwartung, und alle überlegten im Stillen, ob Johannes nicht vielleicht selbst der Messias sei. Doch Johannes gab ihnen allen zur Antwort: Ich taufe euch nur mit Wasser. Es kommt aber einer, der stärker ist als ich, und ich bin es nicht wert, ihm die Schuhe aufzuschnüren. Er wird euch mit dem Heiligen Geist und mit Feuer taufen. […] Zusammen mit dem ganzen Volk ließ auch Jesus sich taufen. Und während er betete, öffnete sich der Himmel, und der Heilige Geist kam sichtbar in Gestalt einer Taube auf ihn herab, und eine Stimme aus dem Himmel sprach: Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Gefallen gefunden.

Liturgische Texte des Tages

Ehevorbereitungskurs 2013

Das Konzept: “Zusammen wachsen – zusammenwachsen“ – unter diesen Leitgedanken haben wir das Ehevorbereitungsseminar 2013 (22./23. Februar im Thomas-Morus-Haus) gestellt. Sie haben bislang in Ihrer gemeinsamen Liebe zueinander viele kleine und große Erlebnisse gehabt und Erfahrungen auf Ihrem gemeinsamen Weg gesammelt. Nicht immer war dabei alles eitel Sonnenschein – manch tiefes Gespräch hat Ihnen dann weitergeholfen, so dass in Ihnen die Entscheidung gereift ist, Ihren gemeinsamen Weg unter Gottes Segen zu stellen und sich das Sakrament der Ehe zu spenden. Zu dieser Entscheidung beglückwünschen wir Sie und möchten Ihnen in Gesprächen und mit vielfältigen Methoden die Möglichkeit bieten, über Ihre Beziehung zu reflektieren. Wir laden Sie als Paar ein, sich gemeinsam mit anderen Paaren auf den neuen Lebensabschnitt vorzubereiten und Erfahrungen auszutauschen… – lesen Sie mehr: Programm/Ausschreibung des Ehevorbereitungsseminars 2013, Plakat