Audio-Predigt: Leuchtturm sein

Evangelium (Joh 31-33a.34-35): (In jener Zeit) als Judas hinausgegangen war, sagte Jesus: Jetzt ist der Menschensohn verherrlicht, und Gott ist in ihm verherrlicht. Wenn Gott in ihm verherrlicht ist, wird auch Gott ihn in sich verherrlichen, und er wird ihn bald verherrlichen. Meine Kinder, ich bin nur noch kurze Zeit bei euch. Ein neues Gebot gebe ich euch: Liebt einander! Wie ich euch geliebt habe, so sollt auch ihr einander lieben. Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid: wenn ihr einander liebt.

Liturgische Texte des Tages


Pfarrbrief 05/2013

Der neue Pfarrbrief ist erhältlich. Sie können ihn hier im druckerfreundlichen PDF-Format herunterladen. – Werden die Dokumente nicht angezeigt, benötigen Sie den Adobe Reader (Download: ca. 40 MB!), den Sie hier kostenlos erhalten. – Eine deutlich kleinere (weniger als 5 MB) und ebenfalls kostenlose Alternative stellt der Sumatra Reader dar, den Sie hier downloaden können.

Anschreiben 05/2013

Liebe Pfarrgemeinde!

Inmitten des Monats Mai liegt in diesem Jahr das Pfingstfest. Was feiern wir da eigentlich? – Das ist schwer zu beschreiben! Und ich dachte mir: Der Heilige Geist ist so etwas wie ein guter Freund. Wird er doch in den Heilig-Geist-Liedern so beschrieben, wie ich mir einen guten Freund vorstelle. ‚Komm, Heiliger Geist, der Leben schafft, erfülle uns mit deiner Kraft! Tröster, der die Herzen lenkt, Beistand, den der Vater schenkt, aus dir strömt Leben, Licht und Glut, du gibst uns Schwachen Kraft und Mut, in der Unrast schenkst du Ruh, hauchst in Hitze Kühlung zu.‘

Der Heilige Geist als ‚guter Freund‘, von Gott den Menschen an die Seite gegeben? Warum eigentlich nicht? – Der Heilige Geist, das ist der, der uns Menschen Mut macht, der uns durch seine Liebe, seine Zuwendung verwandelt, der das Gute und Beste aus uns herauslockt. Das ist der, dessen Nähe uns heil machen kann, der uns trösten kann. Das ist aber auch etwas ganz Leises, Zartes, das geschützt werden möchte. Es ist die Kraft und die Liebe Gottes, die mich umgibt und in die ich mich hineinstellen darf.

Und diejenige, die uns vorgelebt hat, was ‚lieben‘ heißt, ist Maria. Und so mag es auch nicht von ungefähr kommen, dass der Monat Mai, der ‚Monat der Liebenden‘ zugleich der ‚Marienmonat‘ ist. Und manchmal tut es gut, sich an Maria zu wenden, weil sie diejenige ist, die selbst durch manches Leid und Unverständnis hindurch, stets eine Liebende geblieben ist. Und so feiern wir im Monat Mai unsere Maiandachten, zu denen ich Sie wiederum einladen darf. Lassen Sie uns dabei die Liebe Mariens feiern, die ihren letzten Ursprung in Gott hat.

Ihr Pfarrer
Rudolf Liebig

Predigt: Von Hirten und Schafen

Evangelium (Joh 10,27-30): Meine Schafe hören auf meine Stimme; ich kenne sie, und sie folgen mir. Ich gebe ihnen ewiges Leben. Sie werden niemals zugrunde gehen, und niemand wird sie meiner Hand entreißen. Mein Vater, der sie mir gab, ist größer als alle, und niemand kann sie der Hand meines Vaters entreißen. Ich und der Vater sind eins.

Liturgische Texte des Tages


Predigt: Essen heißt Leben, heißt Gemeinschaft

Evangelium (Joh 21, 1-14): (In jener Zeit) offenbarte Jesus sich den Jüngern noch einmal. Es war am See von Tiberias, und er offenbarte sich in folgender Weise. Simon Petrus, Thomas, genannt Didymus – Zwilling -, Natanaël aus Kana in Galiläa, die Söhne des Zebedäus und zwei andere von seinen Jüngern waren zusammen. Simon Petrus sagte zu ihnen: Ich gehe fischen. Sie sagten zu ihm: Wir kommen auch mit. Sie gingen hinaus und stiegen in das Boot. Aber in dieser Nacht fingen sie nichts. Als es schon Morgen wurde, stand Jesus am Ufer. Doch die Jünger wussten nicht, dass es Jesus war. Jesus sagte zu ihnen: Meine Kinder, habt ihr nicht etwas zu essen? Sie antworteten ihm: Nein. Er aber sagte zu ihnen: Werft das Netz auf der rechten Seite des Bootes aus, und ihr werdet etwas fangen. Sie warfen das Netz aus und konnten es nicht wieder einholen, so voller Fische war es. Da sagte der Jünger, den Jesus liebte, zu Petrus: Es ist der Herr! Als Simon Petrus hörte, dass es der Herr sei, gürtete er sich das Obergewand um, weil er nackt war, und sprang in den See. Dann kamen die anderen Jünger mit dem Boot – sie waren nämlich nicht weit vom Land entfernt, nur etwa zweihundert Ellen – und zogen das Netz mit den Fischen hinter sich her. Als sie an Land gingen, sahen sie am Boden ein Kohlenfeuer und darauf Fisch und Brot. Jesus sagte zu ihnen: Bringt von den Fischen, die ihr gerade gefangen habt. Da ging Simon Petrus und zog das Netz an Land. Es war mit hundertdreiundfünfzig großen Fischen gefüllt, und obwohl es so viele waren, zerriss das Netz nicht. Jesus sagte zu ihnen: Kommt her und esst! Keiner von den Jüngern wagte ihn zu fragen: Wer bist du? Denn sie wussten, dass es der Herr war. Jesus trat heran, nahm das Brot und gab es ihnen, ebenso den Fisch. Dies war schon das dritte Mal, dass Jesus sich den Jüngern offenbarte, seit er von den Toten auferstanden war.

Liturgische Texte des Tages